Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Ich fand es großartig
Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1) von A. E. Leinkenjost
Werwolfjagd ist Familiensache.
Die Eltern der Zwillinge Scarlett und Scott sind verschwunden und die beiden entdecken bei der Suche ein streng gehütetes Familiengeheimnis. Ihre Eltern und somit auch sie, gehören zu einer Familie der Werwolfjäger. Hat dieses Geheimnis mit dem Verschwinden ihrer Eltern zu tun? Um das rauszufinden lassen sie die Zwillinge von ihrem Buttler im Schnelldurchgang als Werwolfjäger ausbilden.
Mich sprach das Cover schon total an, der Klappentext tatsächlich sein übriges, ich wollte es lesen. Und ich habe es innerhalb kürzester Zeit wahrlich inhaliert. So ein wunderbarer Auftakt einer neuen Reihe. Ein wunderbarer, easy zu lesender Schreibstil, dem empfohlenen Lesealter entsprechend. Die Zwillinge sind großartige Charaktere, die auf der Suche nach ihren Eltern ein großes Abenteuer erleben. Es fängt echt harmlos an, man muss ja auch erstmal alle kennenlernen, im letzten Drittel geht es dann richtig zu Sache und es wird auch mal gekämpft. Ich fand das Buch bzw. den Auftakt großartig und hatte viel Freude beim Lesen und warte jetzt auf die Fortsetzung.
Auftaktband
The Monet Family - Shine Bright Like a Treasure von Weronika Anna Marczak
The Monet Family - Shine Bright Like a Treasure ist der Auftaktband einer Trilogie.
Halie wächst total behütet, aber in sehr bescheidenen Verhältnissen auf, dann kommt steht sie plötzlich alleine da, ihre Mutter ums Leben, sie steht ohne Familie da und d verliert alles.
Aber in Amerika hat sie fünf ältere Halbbruder, die sie bei sich aufnehmen und für Halie beginnt ein ganz neues Leben.
Ein Auftaktband, der mir von Beginn an sehr gut gefallen hat. Ein besonderer Schreibstil, aber sehr gur zu lesen, die Seiten flogen nur so dahin.
Halie wusste nichts von ihren Brüdern und sie wusste auch nicht, welch Reichtum diese Besitzen und so wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt, denn sie wird von ihren Brüdern beschützt, geradezu bewacht.
Die Geschichte wird aus Sicht von Halie erzählt, die mir gleich sympathisch war, auch wenn sie noch sehr jung ist, und ich Normal ältere Charaktere bevorzuge. Die Spannung war großartig, die Idee fand ich richtig gut, es hat mit großen Spaß gemacht und zum Glück erscheint im November schon das zweite Buch, ich werde auf jeden Fall weiterlesen.
Humorvoll und warmherzig
Funny Story von Emily Henry
Daphne glaubt sich am Ziel ihrer Träume. Mit Peter hat sie einen ganz wunderbaren Verlobten, sie steht kurz vor der Hochzeit.
Dann kommt Peter von seinem Junggesellenabschied und eröffnet Daphne, dass sie ausziehen muss, er sei in seine Jugendfreundin verliebt.
Und bei dem Ex genau dieser Jugendfreundin findet Daphne ein Zimmer und kann dort unterschlüpfen.
Langsam kommen sich Daphne und Miles näher, dann steht Peter wieder vor der Tür.
Eine sehr humorvoll erzählte Geschichte über eine nicht ganz so witzige Sache. Daphne wurde verlassen und muss trotzdem in der Stadt bleiben, denn sie kann ihren Job als Kinderbibliothekarin nicht einfach kündigen, aber sie zählt schon die Tage, wann es endlich möglich ist.
Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, ich mochte den Schreibstil, ich mochte die warmherzige Erzähler und vor allem den Humor und das Ende. Einfach nur eine schöne Story.
Vampire und Tee
A Tempest of Tea von Hafsah Faizal
Arthie Casimir ist Waise und sie hat ein Teehaus. Tagsüber empfängt sie die Reichen der Stadt, abends allerdings sind in dem Teehaus Vampire willkommen. Aber egal wer gerade zu Gast ist, Arthie empfängt sie und erfährt so immer, was gerade in der Stadt passiert.
The Tempest of Tea ist der Auftakt einer Dilogie.
Zu Beginn dauert es ganz schön, bis man in der Geschichte angekommen ist, aber dann hatte sie mich in ihren Bann gezogen und wurde richtig gut, so dass ich den zweiten Teil kaum abwarten kann. Ich fand die Welt, in der die Story spielt, richtig gut gezeichnet, es passt richtig gut. Die Autorin hat einen ganz tollen Schreibstil, sie hat es geschafft mich zu überzeugen, ich fand die Charaktere gut gewählt und interessant. Es dauerte zwar bis es Fahrt aufnahm und am Ende passierte fast zuviel, aber durch den sich ziemlich fiesen Cliffhänger will ich natürlich weiterlesen. Ich fand es richtig gut, auch wenn der Anfang etwas zäh war.
Nach einer wahren Begebenheit
Zeit zu verzeihen von Hera Lind
Als sich Victor und Clara im Sommer 1965 kennenlernten wussten nicht , dass sie sich schon einmal begegnet waren. Damals im Januar 1945, als ihre Mütter alles gaben um den Kindern das Leben zu retten.
Und das Schicksal wiederholt sich, auch Clara wird ihr Kind weggenommen.
Ich las schon einige Romane der Autorin, die auf Tatsachen beruhten und auch diese hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen.
Es beginnt mit der missglückten Flucht 1945, alleine schon dieser Abschnitt hat mich sehr betroffen, was Frauen damals alls auf sich genommen haben. Dann 1965, die DDR, das eingesperrt sein, das alles ist schon ein trauriger Teil unserer Geschichte, der uns immer noch hinterhängt.
Der Schreibstil ist zwar recht einfach, es fallen auch sehr viele Namen, die man sich unmöglich alle merken kann, aber trotzdem ist es ein Buch, das schnell gelesen ist, einfach weil man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch Viktor erzählt um alter von gur siebzig Jahren immer wieder von seinen Erinnerungen. Auch wenn nicht alles der Tatsache entspricht, könnte es genau so gewesen sein.
Für LeseanfängerInnen
Olympiade der Tiere - Auf die Tatzen, fertig, los von Tina Schilp
Lennis Papa wollte eigentlich bei der Olympiade der Tiere mitmachen, aber er hat sich verletzt. Nun muss Lenni an dem Rennen teilnehmen. Und dass, obwohl Lenni am liebsten in seiner Hängematte abhängt.
Auf der Insel der Olympiade angekommen wird Lenni in Zelt Null einquartiert, seine größte Konkurrenz, die Antilope Regina, ist trotz gebrochenem Huf schneller und das mit dem Trainer ist doch wohl ein Witz.
Ausgerechnet ein Faultier soll Lenni zeigen, wie man gewinnt.
Die Geschichte ist witzig, ganz zauberhaft illustriert und macht kleinen LeseanfängerInnen sicher viel Spaß. Auch zum Vorlesen eignet sich die Story. Einfache, große Schrift, kurze Kapitel und jede Menge bunte Illustrationen, die das Gelesene gut unterstützen. So macht lesenüben sogar meiner kleinen Schwester Spaß. Und mir natürlich auch.
Außerdem wächst Lenni so toll über sich hinaus, findet neue Freunde und die Hilfsbereitschaft kommt auch nicht zu kurz. Eine wirklich schöne Geschichte.
Mein schrecklicher Nachbar
Nothing but Spies 1: Nothing but Spies von Mario Fesler
Die fünfzehnjährige Celie hasst ihr langweiliges Leben in Trockenstedt, da kann auch der neue Nachbar nichts dran ändern. Oder doch?
Vincent, eben jener neue Nachbar, kommt eigentlich ganz gehüllt daher, aber bei Celie kommt er nicht an. Dann findet sie auch noch heraus dass Vincent nur so cool tut und in Wahrheit ein Undercover Agent ist.
Und damit er vor seinem Auftraggeber nicht auffliegt, machen sie fortan gemeinsame Sache.
Ein ansprechendes Cover, die Farben fallen auf. Die Story ist kurzweilig und spannend, humorvoll und unterhaltsam erzählt. Die Kapitel sind schön kurz, so kann noch schnell ein Kapitel lesen, und Zack hat man das Buch durch. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Celia und Vincent, auch im Kapitel gibt es den ein oder anderen Wechsel. Aber immer leicht zu erkennen, da es dann ein kleines Abbild von Celia oder Vincent gibt.
Ich fand die Geschichte abwechslungsreich und sehr unterhaltsam, hat richtig Spaß gemacht.
Eine besondere Freundschaftsgeschichte
Tilda und Pony Törtchen von Ninka Reittu
Tilda wünscht sich so sehr ein Pony. Mit dem Pony könnte sie dann ganz tolle Dinge machen. So zumindest ihr Plan. Aber Törtchen hat seinen eigenen Kopf und so dauert es, bis die zwei Freundschaft schließen.
Was für ein wunderschönes Bilderbuch, es lebt durch die zauberhaften Bilder.
Tilda ist so ein aufgedecktes, lebhaftes Kind, es macht richtig Freude von ihr zu lesen. Dann noch ihr Oma und Omi, die zusammenleben, alles völlig normal und unaufgeregt erzählt. Und dann gibt es natürlich noch Törtchen mit seinem eigenen Kopf, so ganz anders als Tilda sich ihr Pony gewünscht hat und gerade deshalb besonders liebenswert.
Ich fand es schon zu lesen wie sich das Pony in Tilda hineinversetzte und andersrum Tilda in Törtchen, wie langsam Verständnis füreinander wuchs und wie sie doch noch genau die Freunde wurden, die Tilda sich gewünscht hat. Und natürlich die Bilder, alleine schon dafür lohnt sich das Buch.
Ich fand es etwas langwierig
Die Blumentöchter von Tessa Collins
Dahlia ist bei ihren Großeltern aufgewachsen, da ihre Mutter früh verstorben ist und ihr Vater unbekannt war. Als ihre Großmutter starb, fand ihre Tante im Büro einen Brief von Dahlias Vater und sie macht sich in Mexiko auf die Suche nach ihren Wurzeln.
Ich mag ja Familiengeschichten sehr gerne, vor allem wenn es um irgendwelche Geheimnisse geht.
Gleich zu Beginn des Buches gab es einen kleinen Stammbaum, damit man auch weiß von wem die Rede ist, was bei vier Kindern und Enkeln auch besser ist.
Gerade den Anfang, als ich noch nicht so raushatte wer wer ist, fand ich sehr langatmig, bis endlich etwas nennenswertes passierte, hatte ich schon fast sie Lust verloren. Als Dahlia dann den Brief ihres vermeintlich unbekannten Vaters in den Händen hielt und nach Mexiko reiste, nahm es langsam Fahrt auf. Trotzdem konnte mich der Auftakt einer Reihe nicht wirklich überzeugen. Ich fand es ganz nett und durchschnittlich unterhaltsam.
Wirklich erstaunlich
The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green
April verlässt spät nachts ihre Arbeitsstelle und "entdeckt" ein wirklich erstaunliches Ding. Sie ruft mitten in der Nacht ihren Studienfreund Andy an, damit er das Ding fotografiert und filmt. Der Film geht über Nacht viral und April und auch Andy erleben unglaubliches.
Das Cover finde ich persönlich nicht so ansprechend, mich sprach eher der Klappentext an.
Das Buch gab es wohl schonmal, unter einem anderen Titel, es ist aber aktuell wie eh und je.
Die Geschichte beginnt recht harmlos, April May, alleine schon der Name, erzählt von ihrer Situation, von ihrer Arbeit, von ihrer Wohnung, ihrer Freundin, ihrer Liebe, das alles irgendwie zusammenhängt. Dann entdeckt sie Carl und das Erstaunliche nimmt seinen Lauf. Ohne ihr zutun geht alles ganz schnell, ob sie will oder nicht, wird sie in den sozialen Medien berühmt.
Teilweise war es fast schon wissenschaftlich, es war gesellschaftskritisch, es zog mich in seinen Bann, konnte mich aber nicht ganz überzeugen. Aber es könnte tatsächlich täglich dasselbe passieren. Ein Roman, den man gut lesen kann.











