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Rezensionen von Rolf Fox:

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Feinde für immer

Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Es ist der erste Band einer Geschichte um Kea und Kirsten die sich immer in einem geheimen Apfelgarten von Keas Mutter treffen. Der Vater von Kea hat einst nach dem frühen Tod der Mutter den Garten zerstört. Quer über der Insel in der Elbe läuft eine Grenze auch mitten durch den Garten die man nicht übertreten darf ohne gestraft zu werden.

Geographisch ist die eine Hälfte Preußen und die der andere Teil gehört zu Hamburg. Aber da gibt es auch noch eine Grenze zwischen Kea aus reichem Haus und Kirsten der auf der anderen Seite als Knecht arbeite und so eine Verbindung nicht sein darf.
Fazit:
Die Geschichte ist spannend um die beiden Höfe, da die Besitzer seit ewigen Zeiten verfeindet sind und es gibt ein großes Geheimnis durch das sie sich zerstritten haben. Doch Geheimnisse kommen irgendwann immer als Licht. Leider hat der Roman einen Cliffhanger zum Schluss und auf die Fortsetzung muss man jetzt bis nächstes Jahr warten. Nicht so prickelnd daher Punkteabzug.

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Feinde für immer
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Reise in die Vergangenheit

Ist doch schön hier von Miriam Burdelski

Liesel hat es nicht leicht mit ihrer Familie, sie ist noch sehr jung und will ihre Wurzeln finden. Ein nicht leichtes Vorhaben, denn die Großmutter die aus Polen stammt und nach Deutschland geflüchtet ist, lebt im Pflegeheim und ist dement. Deshalb erzählt sie immer nur Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit.

Der Flucht über das Eis, oder der Untergang der Gustlloff. Auch ihre Mutter ist Lisel keine gute Hilfe, da sie sehr depressiv ist. Also macht sie sich mit Jascha einem jungen Hilfepfleger aus dem Heim auf den Weg nach Polen um mehr über ihrer Familie zu erfahren. Jascha entpuppt sich als ein sehr einfallsreicher wie einfühlsamer junger Mann. Leider gibt es viele traurige Ereignisse in der Handlung, sowie eine Liebe dir nicht gelebt werden darf. Am Ende findet Liesel dann doch ihren Frieden, trotz großer Trauer um ihre Lieben. Ein Roman der keine leichte Kost ist, aber Spuren hinterlässt.

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Reise in die Vergangenheit
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Humorvoll

Mirabellentage von Martina Bogdahn

Die Mirabellentage ist ein Roman ganz anders als erwartet. Die wunderschöne humorvolle Geschichte, die auch sehr emotional und melancholisch daherkommt. Anna die Haushälterin eines Pfarrers wird nach seinem Tod eine schwierige Aufgabe erledigen müssen und kommt dabei an ihre Grenzen. Die Geschichte spielt in einem kleinen bayrischem Dorf das nach dem Tod des altern Pfarrers einen ganz jungen Priester bekommt, der aus Friesland stammt, der sich sehr schwer mit dem Dialekt tut und auch die Dorfbewohner können ihn nicht verstehen.

Anna die Haushälterin hat aber für alles eine Lösung, wobei sie auch an einen Neuanfang nachdenkt.
Fazit:
Wunderbarer Spruch in der Handlung, ohne Wegzugehen kann man nicht heimkommen. Die Handlung ist so humorvoll, da sich oft herzhaft lachen musste. Eine schöne Lektüre, für mich ein Highlight mit 5 Sternen.

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Humorvoll
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Kriegserlebnisse

Bis ans Meer von Peggy Patzschke

Eine herzzerreißende Geschichte die zum Ende des Zweiten Weltkrieges passiert ist.
Frieda die mit ihrem Mann Karl glücklich zusammenlebte, werden durch den Krieg getrennt. Er muss an die Front, ihr Sohn Horst auch und Fieda muss mit ihrer kleinen Tochter Erika aus der Heimat Schlesien vor dem Einzug der Russen fliehen.

Eine schreckliche Flucht, durch Eis und Schnee, immer mit der Angst im Rücken, dazu der Hunger, die Kälte und der Tod. In der Hoffnung das sie ihre Familie irgendwann wiedersieht. Das Versprechen haben sie sich gegeben, sich an einem festen Punkt wiederzusehen.
Fazit:
Eine dramatische Geschichte die erst in der Gegenwart durch die Recherche der Enkelin von Frieda ans Licht kommt. Man ist entsetzt wie es der Familie auf der Flucht ergangen ist. Wie die schlimmen Erinnerungen wieder hochkommen. Die Autorin hat einen guten und einfühlsamen Schreibstil, die das Erlebte der Familie gut beschrieben hat.

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Kriegserlebnisse
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Mutige Frau

Die Briefträgerin von Francesca Giannone

Die Briefträgerin ist eine junge Frau die in Italien lebt und mit ihrem Mann dessen Heimat zieht. Einem kleinen Dorf indem jeder jeden kennt. Dort fühlt sie sich sehr einsam und beschließt eines Tages, als der Posten des Briefträgern durch den Tod des alten Briefträgers frei geworden ist, sich dafür zu bewerben.

Trotz des Gegenwindes ihres Mannes und der Familie, setzt sie sich durch und bekommt auch den Posten. Sie liebt diese Arbeit und im Dorf erkennt man sie auch schnell an. Aber hier geht es auch um die Schicksale der ganzen Familie ihres Mannes die doch einige Geheimnisse haben die so nach und nach ans Licht kommen.
Fazit.
Gut geschriebener und authentischer Roman, der aber wenig auf die damaligen Geschehnisse in der Welt wie dem Zweiten Weltkrieg eingeht. Man lernt das Temperament der Italiener kennen und lieben. Für mich hätte es hier etwas mehr Spannung geben können.

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Familiendrama

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Der Roman über eine Familien- Saga über mehrere Generationen geht in den letzten und klärenden Teil über die Frauen einer Familien die den Nordseeinseln Sylt, Föhr und Amrum spielt. Es geht vornehmlich um Martje die unter einem neuen Namen und neuer Identivität bei einem alten Mann in einer Vogelwarte ein neues geruhsamen Leben findet.

Sie trägt eine alte Schuld mit sich die erst im Laufe der Handlung ans Licht kommt. Anna die in der Gegenwart über die Geschichte recherchiert kommt hinter das Familiengeheimnis und bringt aber damit auch die Halbschwester Fenja und Martje nach vielen langen Jahren der Ungewissheit wieder zusammen.
Fazit:
Eine schöne Geschichte die den Leser die Schönheit der Nordseeinseln näher bringt, denn es ist alles sehr bildlich beschrieben. Gut das die Autorin bei der Handlung immer auf die Vorgeschichte eingeht. Alles fügt sich am Ende zusammen und vor allen Dingen Martje findet ihren Frieden.

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Familiendrama
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Erwartungen wurden nicht erfüllt

Fäden des Glücks von Marit Warncke

Die Fäden den Glücks ist ein Roman über einen Neuanfang und Erneuerung einer alten Liebe. Karla hat das alte Gutshaus von ihrem Vater geerbt und möchte es verkaufen, dafür sind aber erhebliche Renovierungsarbeiten notwendig. Dabei hilft ihr gerade Rasmus ihre Jugendliebe und alte vergangene Differenzen kommen hier wieder zu Tage.

Irgendwie verliebt sie sich in das alte Haus und denkt nicht mehr an den Verkauf, denn da sie ihren Job verloren hat tun sich auch hier neue Möglichkeiten für sie auf.
Fazit:
Netter Roman für zwischendurch, es wird zwar über ein altes Tagebuch aufgefundenes Tagebuch geschrieben, warum die Vorbesitzer das Haus damals verlassen haben, aber doch im großen und Ganzen sehr unspektakulär. Man kommt sich oft vor, als würde man einen Teenager Roman über die erste Liebe lesen.

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Erwartungen wurden nicht erfüllt
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Sehr viel Fantasie

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Man muss schon viel Fantasie haben um so einen Roman zu schreiben, wobei sich eine junge Frau Eve auf Zeitreise in ein altes verfallenes Hotel in den Schweizer Alpen begibt. Es ist das sagenumwobene Whrite Octopus Hotel zu dem sie von einem Kunden, sie arbeiten ja als Kunstgutachterin einen Zimmerschlüssel bekommen hat.

Als sie das Zimmer findet, bringt sie das Zimmer in die Vergangenheit, wobei sie das Gefühl beschleicht schon mal dort gewesen zu sein. In der Vergangenheit erstrahlt der alte Hotel im vollen Glanz wie auch seine Gäste. Sie beginnt sich dort einzuleben und verliebt sich dabei auch noch.
Fazit:
Tolles Cover, guter Schreibstil, leider mit einem nicht ganz nachvollziehbarem Schluss. Zu viel Fantasie für mich, doch für Fans solcher Romane sicher ein Muss.

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Sehr viel Fantasie
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Die Magnolientochter von Tessa Collins

Der vierte Band der Blumentöchter führt den Leser ans andere Ende der Welt und zwar nach Neuseeland. Da die Autorin immer wieder auf die Handlung der Vorgängerbände eingeht, kommt man schnell in einen weiteren Teil die Reihe der Blumentöchter. Magnolias Mutter stammt aus Neuseeland und leidet unter schweren Depressionen und sie hat sogar mehrfach versucht sich umzubringen.

Magnolia leidet schwer unter der Krankheit ihrer Mutter und hat das Gefühl das die Ursachen in der ihrer Familie in Neuseeland zu finden ist und fliegt nach Neuseeland um auch ihre Wurzeln zu finden. Ausschlaggebend ist auch in der Bibliothek der Großmutter auf Blooming Hall dem Familiensitz.
Fazit
Interessante wie spannende Handlung über eine Tochter und Mutter um ein Familiengeheimnis. Die Autorin hat viel über Neuseeland recherchiere und so erfährt man doch einiges über Flora und Fauna Neuseelands. Ebenso viel über den Umweltschutz, da Magnolia Umwelttechnikerin ist. Nicht zu vergessen, das schöne Cover mit dem passenden tollen Farbschnitt.

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Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater

Der Roman spielt im Jahr 1942 in West Virginia. Schauplatz ist das einsam abgelegene Luxus Grand Hotel Avalon mitten in den Bergen, das bis dahin nur Menschen beherbergte die sich den Luxus leisten konnten und auch dessen berühmtes Heilwasser kosten wollten. June Hoss ist die Hotelleiterin eine charismatische Frau die alles im Griff hat, dem Gast jeden Wunsch erfüllt und auch das Personal für die exzellente Kundschaft gut führt.

Nach dem Angriff auf Pearl Habor ändert sich jedoch alles. Sie muss ihre illustrieren Gäste alle entlassen und wird vom Staat verdonnert dreihundert Feindliche Diplomaten und deren familien- bis zur ihrer Ausreise zu beherbergen, die aber auch den Luxus eines normalen Gastes bekommen.
Fazit:
Ein Roman der sehr durcheinander daherkommt, der rote Faden und die Spannung fehlt hier total. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und ich wurde enttäuscht.

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