Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Linelovesreading :
Sehr einfühlsam
The Night We Met von Abby Jimenez
Ich mag die Bücher von Abby Jiménez sehr gerne, so auch dieses.
Das Cover ist sehr hübsch und ansprechend und auch der Klappentext konnte mich direkt überzeugen, das Buch zu lesen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin sehr angenehm schreibt und die Charaktere, ihre Handlungen und Gefühle sehr einfühlsam beschreibt.
Das mag ich immer besonders an ihren Büchern. Jede Person hat ein Päckchen zu tragen, was gut beschrieben wird, ohne es zu sehr zu dramatisieren.
Die Handlung ist sehr schön, da man Larissa bei ihrer Suche nach der großen Liebe beziehungsweise dem richtigen Partner begleiten kann. Man bekommt einen schönen Einblick in ihre Gefühlswelt und ich konnte mich gut in Larissa hineinversetzen, obwohl ich noch nie in einer ähnlichen Situation war.
Für mich mal wieder ein sehr gelungenes Buch der Autorin.
Leider nicht meins
Obacht! von Kerstin Hau
Dieses Bilderrbuch hat mir nicht so gut gefallen.
Die Bilder sind relativ eintönig durch die wenigen Farben und die sehr ähnlichen Szenen auf vielen Bildern. Für Kinder wirkt das Buch dadurch wenig ansprechend und es nimmt auch die Motivation, der Geschichte zu folgen. Vor allem jüngere Kinder sprechen besser auf bunte Bilder an, die klar gezeichnet sind.
Die Handlung fand ich auch nicht so gut, weil nicht aufgelöst wurde, worum genau es geht. Das soll zwar die Fantasie der Kinder anregen, wirkt aber eher demotivierend. Ich verstehe zwar die Absicht dahinter, finde die Umsetzung aber nicht gut.
Die Charaktere waren sehr schwammig gehalten und man konnte nicht gut nachvollziehen, warum sie sich so verhalten, wie sie es eben tun. Das wirkt auf Kinder sehr schnell sehr langweilig.
Die Texte sind angenehm kurz, was gut für jüngere Kinder ist, die sich noch nicht so lange konzentrieren können.
Die Botschaft des Buches finde ich sehr gut gewählt und empfinde das Thema Zusammenhalt auch als sehr wichtig. Die Umsetzung konnte mich aber leider gar nicht überzeugen.
Nicht gelungen
Das NEINhorn-ABC von Marc-Uwe Kling
Mir hat das Buch leider nicht gefallen. Ich mag die Bücher vom Nein-Horn eigentlich sehr gerne und nutze sie auch oft für die Schule. Aber dieses konnte mich nicht überzeugen. Die Darstellungen der Tiere sind lustig gezeichnet, was für Kinder auch ansprechend ist. Für mich waren die Zeichnungen das einzig gute am ganzen Buch.
Auf jeder Seite wird ein Tier vorgestellt, kombiniert mit einem Buchstaben. Die Idee ist lustig, die Umsetzung eher schlecht gelungen. Die Namen der Tiere werden verändert, was jüngere Kinder noch nicht verstehen. Sie lernen die Namen dann eventuell falsch. Auch für Kinder, die deutsch als Zweitsprache haben, ist das schlecht, weil sie sich die Bezeichnungen falsch merken. Leseanfänger könnten die falschen Schreibweisen übernehmen.
Für erwachsene Leser wäre das Buch sicher lustig, wenn es nicht so sehr an die Buchstaben gebunden wäre. Für Kinder ist es aber einfach absolut ungeeignet.
Fantastisches Abenteuer
Storm Singer. Die schwebende Stadt von Sarwat Chadda
Das Buch hat mir gut gefallen.
Die Idee war mal etwas ganz Neues und ich habe eine Geschichte wie diese noch nie gelesen. Die Idee hat mich vollständig überzeugt.
Die Handlung war sehr spannend und ich konnte richtig mitfiebern, was wohl als Nächstes passiert und wie die Geschichte ausgeht.
Die Charaktere dagegen konnten mich nicht so ganz überzeugen. Sie waren zwar alle sehr authentisch angelegt und ich konnte mich auch gut in die Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Was genau gefehlt hat, kann ich gar nicht sagen, aber die Personen haben sich für mich nicht zu 100 Prozent stimmig angefühlt.
Der Schreibstil war sehr gut lesbar und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer, das hoffentlich ganz bald von mir gelesen werden kann.
ganz nette Geschichte
Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel
Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, die mit T-Shirts durch die Zeit reisen kann. Dabei geht aber einiges schief und sie erlebt immer wieder die gleiche Woche.
Diese Idee klang sehr gut, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Es wird sehr lange berichtet, wie Marie immer wieder die gleichen Situationen erlebt, was irgendwann langweilig wurde, da stellenweise keine neue Handlung vorkam. Auch die Auflösung, um aus der Zeitschleife zu kommen, hat mir nicht so gut gefallen. Diese war sehr kurz und auch was danach noch passiert ist, hat mir nicht gefallen.
Marie als Charakter war auch eher flach, sogar für ein kurzes Kinderbuch. Man hat zwar einiges von ihr erfahren, aber so wirklich viel über ihre Gedanken und Gefühle wurde für mich nicht rübergebracht. Die anderen Charaktere sind eher Nebenfiguren und man lernt sie nicht wirklich kennen. Nur über Theo und Maries Papa erfährt man ein bisschen mehr. Maries Papa war mir von allen Charakteren am meisten sympathisch, weil er sich kritisch mit dem Thema Zeitreise auseinandersetzt und immer wieder für lustige Situationen sorgt.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und auch immer wieder sehr humorvoll. Für Kinder ist das auf jeden Fall ansprechend.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und man bekommt einen guten Überblick über die Handlung, wenn man sich die Bilder anschaut.
Für mich ein ganz nettes Kinderbuch für zwischendurch, den zweiten Band werde ich aber nicht mehr lesen, da die Handlung für mich abgeschlossen ist und ich keine weiteren Abenteuer von Marie brauche.
Schöne Zeichnungen
Der Comic-Club von Scott McCloud
Der Comic hat mir gut gefallen.
Ich fand die Idee super, mal zu zeigen, wie so ein Comic eigentlich aufgebaut ist und welche Fachbegriffe es gibt. Auch die Umsetzung fand ich gut.
Die Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen, wie eigentlich immer bei Raina Telgemeier. Die Handlung dagegen hatte für mich ein paar Schwächen.
Die Geschichte war meiner Meinung nach teilweise sehr unzusammenhängend, weshalb der Lesefluss nicht so gut aufkam. Immer wieder war ich kurz davor, den Faden zu verlieren.
Die Charaktere mochte ich teilweise. Vor allem Lynda und Art fand ich toll. Die Hintergründe zu Lynda haben mich sehr berührt und auch ein bisschen nachdenklich gestimmt. Art fand ich auch super, der Charakter ist sehr vielseitig und ich fand es gut, wie mit dem Thema Diversität umgegangen wurden. Die Pronomen wurden kurz erwähnt, dann wurde das aber nicht weiter thematisiert, sondern als Tatsache einfach in die Geschichte eingebunden. Für mich der perfekte Umgang mit dem Thema. Makayla dagegen mochte ich gar nicht. Ich fand den Charakter sehr übertrieben und auch egoistisch dargestellt. Da hätte meiner Meinung nach eine Persönlichkeit wie Lynda besser als Protagonistin gepasst und wäre sympathischer gewesen.
Den Schluss mit dem Interview und den Erklärungen fand ich sehr gut, weil man so nochmal einen Überblick und bessere Einblicke in das Thema Comic zeichnen bekommt.
Sehr süß
Der Wunschzetteldieb von Amelie Benn
Das Buch ist toll gestaltet und hat mir sehr gut gefallen.
Die Illustrationen sind wunderschön und für Kinder sehr ansprechend.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Vor allem die Dynamik zwischen den Zwillingen hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es toll, wie sie sich immer wieder abgewechselt haben damit, wer der Chef oder die Chefin ist.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Gut fand ich dabei auch die Gestaltung der Seiten und die Wörter, die dick und farbig gedruckt waren. Das ist vor allem für Leseanfänger sicher sehr sinnvoll, weil dann gleich klar wird, welche Wörter wichtig für die Handlung sind.
Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Vor allem die Idee mit den Wunschzetteln hat mir gut gefallen und das Lama war mein absolutes Highlight.
Leider hat mir beim Lesen aber das gewisse Etwas gefehlt und der Funke ist nicht vollständig übergesprungen. Woran genau das gelegen hat, kann ich aber leider gar nicht sagen.
Sehr lustig
Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn
Das Buch ist wieder sehr lustig, wie es auch bei den anderen Büchern von Marc-Uwe Kling der Fall ist.
Die Charaktere kannte ich bereits und wusste, dass diese sehr unterhaltsam sind. Vor allem Tiffany mag ich immer sehr gerne, weil sie so lustig ist.
Das Thema des Buches ist für Kinder sehr ansprechend, da die meisten Familien das Thema Langeweile bei Autofahrten kennen.
Durch das Buch wird das Thema aus humorvolle Art aufgegriffen und hilft Eltern dabei, die nächste Fahrt in den Urlaub mit Humor zu nehmen.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen, da sie sehr bunt sind und die Realität der Kinder zeigen. Auch kann man gut erkennen, wer wer ist.
Die Texte sind gut verständlich und lassen sich gut vorlesen. Die Länge der Texte ist auch gut passend für die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern.
Insgesamt hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen.
Lustig
In Barbaras Rhabarberbar wird niemals der Rhabarber rar von Bodo Wartke
Dieses Buch ist sehr lustig für Kinder und Erwachsene und hat mir gut gefallen.
Die Texte kannte ich alle bereits von den Videos von Bodo Wartke und war neugierig auf die Umsetzung als Buch.
Die Texte sind sehr lustig und es hat Spaß gemacht, herauszufinden, was davon der zungenbrecher ist und was dazu gedichtet wurde.
Allerdings enthalten die kurzen Geschichten immer wieder Wörter, die Kinder noch nicht kennen.
Das Lesen der Zungenbrechergeschichten hat großen Spaß gemacht und wir haben alle gelacht, wenn ich mich versprochen habe. Auch für die Sprachförderung bietet das Buch viel Potential und ich werde es sicher noch oft in der Schule nutzen, um Kinder gezielt damit zu fördern, die Probleme mit bestimmten Buchstaben haben.
Die Illustrationen haben mir persönlich nicht so gut gefallen, sie passen aber gut zu den Texten.
Insgesamt ein sehr lustiges Buch, das ich empfehlen kann.
Wunderbar weihnachtlich
OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger
Dieses Bilderbuch ist wunderbar weihnachtlich und man hat direkt Lust, selbst eine Reise nach Finnland zu machen, um dort Weihnachten zu verbringen.
Die Illustrationen sind einfach zauberhaft und es gibt es viel zu entdecken. Dabei fand ich es besonders toll, dass so viele Dinge abgebildet sind, die traditionell in Finnland sind.
Die Texte sind gut zum Vorlesen geeignet, da sie nicht zu lang sind. Toll fand ich auch, dass es immer wieder kurze Erklärungen und Aufgaben innerhalb der Texte gibt. So bleibt die Aufmerksamkeit der Kinder besser erhalten und es wird abwechslungsreicher, wenn die Kinder Fragen beantworten können oder etwas auf dem Bild suchen können.
Eine Sache hat mir leider nicht so gut gefallen. Das sind die Wortneuschöpfungen, die in der Geschichte sehr häufig auftauchen. Da ist meiner Meinung nach weniger mehr. Vor allem kann das Kinder verwirren, die Probleme mit der deutschen Sprache haben. Da wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, weniger neue Wörter zu erfinden und stattdessen lieber viele Adjektive zu nutzen, um alles genau zu beschreiben.
Insgesamt aber ein sehr schönes und weihnachtliches Bilderbuch für Kinder ab etwa 4 Jahren.











