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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Hanna braucht Hilfe

Pause von Lena Kupke

Eine junge freiberuflich arbeitende Illustratorinnen bricht bei einer Präsentation zusammen und kommt ins Krankenhaus. Das will sie schnell wieder verlassen, doch dazu muss sie jemand abholen. Doch die Kollegin müht sich ihren Auftrag an Land zu ziehen und ihr Freund hat auch andere Pläne. Am Ende holen sie ihre Eltern zu sich nach Hannover.

Dort kommt sie mit Mitte Dreißig in ihrem Kinderzimmer unter. Hier trifft sie hin und wieder auf alte Bekannt, was ihr gar nicht behagt. Das Verhältnis zu ihrer Schwester und deren jüngeren Freundin ist nicht besonders gut. Zunächst hofft Hanna, dass ihr Freund Paul sie abholt und mit nach Berlin nimmt. Doch der braucht Zeit für sich und seine Freunde und hat wenig Verständnis für seine Freundin ihre Probleme, die eigentlich auch seine sein sollten. Hanna schafft es nur sehr schwer um Hilfe zu bitten und wenn sie sich überwindet, dann finden die Angesprochenen immer egoistische Gründe abzusagen.
Wir können Hannas Problem nur erahnen, denn benannt wird es nie, aber es gibt viele Andeutungen. Leider lassen sie alle damit allein, selbst ihre Mutter verlangt ihre Freiräume und Verständnis für sich. Allein der Vater ist handfest, er beschließt ja auch seine Tochter nach Hause zu holen. Hanna dagegen macht sich immer Gedanken, sie will keinem zur Last fallen und versucht immer allein mit allem fertig zu werden. Aber dieses Problem braucht neben der Unterstützung von Familie und Freunden fachliche Hilfe. Später erkennt sie das auch und die Beantragung einer Reha verschlingt einen Teil des Buches.
Als ich das Buch zur Hand nahm und das matte Cover fühlte, war es schon ein besonderes Gefühl, das Cover zeigt eine junge Frau, die uns ein wenig die kalte Schulter zeigt. Lesen lies sich der Text sehr zügig und die Handlung ging gut voran. Manchmal hätte ich Hanna schütteln können, weil sie meist so verständnisvoll auf andere reagiert. Allein im Zimmer erfuhr ich dann ihre Gefühle und sie tat mit unendlich leid. Ich kann nicht sagen, ob mir das Ende gefällt, aber ich wünsche dieser jungen Frau alles Glück der Welt.

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Hanna braucht Hilfe
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Witziger Besuch im Gehirn

Floh im Ohr von Markus Orths

Esmeralda hat leider ein sehr schlechtes Zeugnis und das liegt daran, dass sie einen kleinen Floh im Ohr hat. Und Casablanca flüstert ihn zu, sie solle Summen. Das tut sie dann auch. Als die Lehrerin sie an die Tafel bitte, damit sie eine Addition ausführt, kann sie das zwar nicht, aber es fällt auf, dass auch das ein Summe ist.

Alle schimpfen mit Esmeralda und fordern, dass sie sich konzentrieren soll. Doch dann ist der Floh plötzlich verschwunden und Esmeralda lernt aus Langeweile. So bringt sie eine zwei mit nach Hause und die erinnert sie an einen Schwan. Dann wechselt die Perspektive und wir sehen Casablanca wie er durch den Gehörgang und den gelben Schmalz ins Gehirn gelangt. Was dort geschieht und wir er Esmeralda zu besseren Noten und vielen tollen neuen Melodien verhilft, das verrate ich nicht.
Mit Großbuchstaben, vielen anschaulichen bunten Bildern ist das Buch für Erstleser, wenn auch 60 Seiten bedeuten, dass sie lange durchhalten müssen. Was mir gut gefällt ist, dass sich am Ende alles auf eine unerwartete Art regelt und wir jetzt endlich wissen, wie das mit dem Ohrwurm läuft. Witzige Ideen und Spielereien mit Begriffen.

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Witziger Besuch im Gehirn
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Spannende Magie mit Humor

Emmi & Einschwein 7. Zaubern verboten! von Anna Böhm

Ein Buch voller ungewöhnlicher Fabeltier mit besonderen ungewöhnlichen Eigenschaft. Da hat Anna Böhm schon eine ganze Menge Fantasie. Hier auf dem Cover sehen wir Emmi, die zum 10. Geburtstag, wie alle Kinder in Wichtelhausen, ihr Fabelwesen bekam. Einschwein ist ein niedliches Schweinchen mit einem gedrehten Horn auf dem Kopf und vielen witzigen Ideen im Kopf.

Die beiden freuen sich auf das Große Fabelfest, zu dem alle auf Wichtelhausener auf den Marktplatz kommen. Doch leider stürzen die Drachen ab und auch sonst geht eine Menge schief und leider ist Einschwein wohl nicht ganz schuldlos. Doch dann taucht ein neues kleines Ferkel auf, Pigilino. Kann diese niedliche kleine Wesen wirklich Alles und zu wem gehört es?
Eine Menge Kapitel, viele wunderschöne Bilder und tolle Fabeltiere, eine logisch aufgebaute Geschichte und viel Spannung machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis. Besonders die vielfältigen Eigenschaften der Fabeltiere haben es mir angetan, mein Favorit ist die Prankenschwester, eine Tigerin, die als Krankenschwester mit viel Empathie die Patienten versorgt.

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Spannende Magie mit Humor
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Zwei kleine Monster bestimmen den Tag

Ein Tag mit den Grems von Hayley Schrader

Das Cover zeigt eine fröhliche junge Mama mit ihren zwei monsterartigen Kindern in einer liebevollen Umarmung. Sowohl auf der ersten Seite („Sie liebt uns“) als auch auf der letzten Seite („Weil wir uns so unendlich liebhaben“) wird über die Liebe gesprochen, die die drei verbindet.
Heute ist „Grem-Tag“, denn Grem nennen sich die kleinen zotteligen Gestalten.

Sie sind meist laut und oft frech steht auf den Klappen darunter ist das Gegenteil zu lesen. Der Tag beginnt um 5:12 Uhr und damit Mama noch ein Augen zumachen kann, erlaubt sie den beiden „Schokobrot ohne Brot“ zu essen und unter der Klappe wird eine Schokocreme aus dem Glas gelöffelt. Da die Grems das Wohnzimmer zu ihrem Zimmer machen sieht es entsprechend aus, denn an Grem-Tagen gilt ihr Ordnungsverständnis. Schaut besser nicht in den Schrank. Auch die Küche machte eine schlimmen Eindruck. Trotzdem geht es dann noch ins Schwimmbad, das gehört auch zum Grem-Tag. Auf dem Rückweg wird im Auto ein englisches Lied angestimmt, warum kein deutschsprachiges, dass ich auch singen könnte?
Da wird wohl ein Tag geschildert, den sich Kinder vielleicht wünschen könnten, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie so ein Chaos wirklich glücklich macht. Für mich wäre es kein Liebesbeweis ihnen alles Wünsche zu erfüllen. Aber vielleicht bin ich zu alt für diese Art mit Kindern umzugehen. Ein fröhliches Buch mit vielen bunten schönen Illustrationen. Ich werde allerdings nicht so richtig warm mit diesem Pappbilderbuch.

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Traumschöne Tierbilder und tolle Papas

Papa von Christian Robinson

Recht einfach kommt das Cover mit dem weißen Hintergrund und dem Pinguinpapa mit Kind daher. Allerdings glänzt alles wunderschön lackiert und fällt dadurch auf.
Zunächst werden unterschiedliche Tierväter vorgestellt. Die erste Doppelseite zeigt einen Gorilla mit seinem Kind, zu lesen ist „Papa ist stark“, danach liegen die Jungen beim Fuchs „Papa ist lieb“ seht daneben.

Der graue Gibbon hat sich von seinem Jungen abgewandt, der die Pfote nach ihm ausstreckt und „Papa lässt dich manchmal im Stich“ lautet der Text. Nach dem Wolf, der „eine Geschichte erzählt“ wechseln die Bilder und es werden Menschen gezeigt. „Papa wischt die Tränen ab“ zeigt einen Vater im Rollstuhl, der seinen mit dem Rad gestürzten Jungen tröstet. Danach träumt Papa vom größer werden des Kindes. Zum Schluss gibt es einen Sachtext zu den Tierpapas. Da lesen wir beim Gibbon, dass er sich noch mehr um die Kinder kümmert als die Mütter.
Das Buch zeigt sehr zärtliche Bilder, die die Nähe der Väter zu ihren Jungen abbilden. Sie beschränken sich ebenfalls wie die kurzen Sätze auf das Wesentliche. Obwohl mir die Aussage klar ist, fehlt mir ein wenig der rote Faden und eine Aussage. Wie ich am Beispiel des Gibbon beschrieben habe, finde ich eine solche Aussage beunruhigend, auch wenn sie durch die anderen aufgehoben wird.

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Kinder und Tiere sind ein tolles Team

Schule mit Juli von Petra Eimer

Auf dem Cover sehen wir schon Anna, Paul und Max zusammen mit ihren Tieren. Zunächst hinten mit der Tafel Juli, das Pferd, das Paul zugelaufen ist. Das kleine schwarze Pony ist Juno, ihr kleiner Sohn, der zu Anna gehört und auf dem Tisch Watson, den Max von seiner Oma bekommen hat, als sie ausgewandert ist.

In der Schule gibt es Projekttage unter dem Motto: „Tiere – Was wir von ihnen lernen können“ und zum Start kommt sogar die Bürgermeisterin mit ihrem Therapiehund, der sie bei ihrer Diabetes unterstützt. Die Schüler*innen sollen sich ein Projekt überlegen und es am Ende der Woche präsentieren. Als die Freunde sich zusammentun, erfahren sie davon, dass Max versetzungsgefährdet ist und deshalb muss das Ergebnis besonders gut werden. Zwei andere Freunde wollen sich nicht anschließen, sie hoffen, das KI alles für sie regelt. Schnell ist klar, dass sie eine Art Zirkus einüben wollen und so starten sie bei Herrn Hoppe, dem ehemaligen Besitzer von Juli, ihr Projekt.
Wie immer lebt das Buch von den zauberhaften und so lebendigen Zeichnungen. Der Text der aufgelockert mit unterschiedlichen Schriftbildern gedruckt ist, liest sich auf diese Weise leicht. Natürlich ist es auch spannend, denn es geht immer wieder etwas schief. Zuerst müssen die Kinder und die Tiere eine Möglichkeit finden sich zu verständigen. Aber alle sind hochmotiviert und so wird es am Ende eine großartige Veranstaltung.
Bei jedem neuen Band kommt es mir vor, als würde ich alte Freunde wiedertreffen, denn alle sind mir so vertraut. Ich habe aber auch einiges über Therapietiere erfahren und bin überzeugt, dass diese drei cleveren Tiere einen guten Job machen werden.

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Wundervolle Gute-Nacht-Geschichte voller Humor

Papafant - Angst im Dunkeln? Ich doch nicht! von Nicola Anker

Schon auf dem Cover sehen wir den ängstlichen Papa, der von seinen Kindern getröstet werden muss.
In dem verschachtelten Haus ist einiges zu entdecken, während wir Mama am Computer arbeiten sehen, bringt der Papafant die Kinder ins Bett. Doch als er das Licht löschen möchte, möchten die Kinder wenigstens das Nachlicht anhaben.

Doch Papa, der auch nie klein war, hatte nie Angst im Dunkeln. Also erfindet er Übungen, die die Kinder länger werden lassen sollen. Doch beim Nachmessen hat sich nichts verändert. Danach wird auf den Betten Trampolin gesprungen bis eines unter Papas Gewicht bricht. Papa stellt die zerbrochenen Bretter vors Fenster. Nachdem er noch versucht mit anderen witzigen Ideen die Angst der Kinder zu vertreiben, macht er das Licht aus, um den Kindern zu beweisen, dass nichts passiert. Aber dann ruft er um Hilfe, erst sind die Geräusche unheimlich und dann sieht er eine Art Gespenst am Fenster. Da haben die Kinder Spaß, als sie Papafant zeigen können, dass nur die Bretter vorm Fenster so unheimlich aussahen. Papa sitzt schlotternd mit Decken auf dem Kopf und muss zugeben, dass er doch Angst hatte. Natürlich dürfen die Geschwister jetzt das Nachtlicht anlassen.
Ganz tolle Bilder, voller Dynamik und Gefühl. Dazu eine Geschichte, dessen Ausgangssituation die Kinder sicher alle kennen. Einfach mit verständlichen Worten und total witzig erzählt. Ich freue mich schon, wenn Papafant wütend wird.

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Magische Rikscha Reise voller Spannung

Hiro und der Drache: Die magische Rikscha von Jasmin Schaudinn

Auf dem Cover ist der neunjährige Hiro zusehen, er fährt die Rikscha, die der junge Drache Fuju gebaut hat. Der Stil der Illustration erinnert an japanische Kunst, die Wellen im Hintergrund sogar an Hokusai.
Nach der Vorstellung der Protagonist*innen, steigen wir in die Geschichte ein. Hiros älterer Bruder ist aufgebrochen, um das Glück zu suchen, er fehlt dem Jungen und seiner alten Oma sehr.

Im Wald trainiert Hiro japanische Kampfkunst mit seinem unsichtbaren Bruder, als er ein Geräusch hört. Dann taucht ein Drache auf, der ihn bitte mit ihm die Rikscha aus der Höhle zu holen, denn er will damit ins Tal der flüsternden Winde fliegen. Er lädt Hiro ein ihn zu begleiten und dabei nach seinem Bruder zu suchen. Nach einer Bruchlandung in der Wüste geht es in einem Fluss weiter, denn die magische Rikscha kann auch schwimmen.
Neben der spannenden Geschichte, in der immer neue spannende Wesen auftauchen, gibt es eine Menge Aufgaben zu erfüllen. Wir lernen Schlangenzunge mit der Hand darzustellen, finden Dinge auf Bildern und machen mit beim Abenteuertalenttest. Unten auf der Seite ist ein Streifen ähnlich wie beim eBook zu sehen an dem wir unseren Lesefortschritt erkennen.
Viele Bilder, kleine Comics und die große Spannung, damit lässt sich dieses Buch schnell lesen. Aber vorne im Buch gibt es einen QR-Code mit dem kann man sich das Buch auch vorlesen lassen und dabei den Text mitlesen.
Für mich ein sehr überzeugendes Erstlesebuch, wenn es mit so viel Maggie und Abenteuer nicht klappt, dann habe ich auch keine Idee mehr.

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Mobbing-Krimi

Mopping! von Cora Gofferjé

Carlo kam als Niemandskatze in die Tierpension von Ida und lebt dort nun zusammen mit Fiesemöpp, dem Mops und Amboss, der ängstlichen Dogge. Fiesemöpp nutzt Amboss Ängste aus und versucht den Kater nach wie vor loszuwerden.
Es regnet und Ida wartet auf ein Paket, außerdem backt sie massenhaft Leberwurstmuffins und verspricht den Tieren eine Überraschung für den Nachmittag.

Als der Paketbote endlich kommt, ergibt sich eine günstige Situation für Fiesemöpp und er beißt den armen Mann, der sowieso schon in Angst wegen des Mops lebt, ins Hinterteil. Deshalb soll sich ein Hundetrainer um den Übertäter kümmern. Der macht zunächst Yoga mit Fiesemöpp, dann bekommt er einen Maulkorb. Als sich herausstellt, dass Fiesemöpps Zwillingsschwester, die inzwischen ein gefeierter Filmstar ist, als Überraschung anreist, ist Fiesemöpp entsetzt. Denn diese kapriziöse Hundediva moppt noch schlimmer als er und oft ist er das Opfer. Doch als diese Schwester entführt wird, machen sich unsere drei Helden auf, sie zu retten. Mitten in der Nacht geht es auf dem Rasenmäher der Nachbarn nach Pusemuckel.
Es gibt eine ganze Menge Abenteuer und Spannung in dieser Geschichte, aber wir sehen auch wie bösartig die beiden Möpse, die anderen und sich gegenseitig mobben. Im Nachwort gibt es deshalb viele Ratschläge wie man sich verhalten sollte, wenn Kinder sich überwinden und uns von ihrem Gemoppt werden erzählen. Manche Situationen mögen uns witzig erscheinen, aber wenn Fiesemöpp mit Amboss Angst spielt, dann ist das eine schlimme Sache. Deshalb freuen sich Amboss und Carlo zunächst, dass Fiesemöpp jetzt von seiner Schwester gemoppt wird und sie finden, jetzt weiß er mal, wie sie sich fühlen. Aber das Gefühl kennt er schon seit seiner Kindheit und er will wohl nicht wieder zum Opfer werden und ist lieber der Täter.
Das Buch liest sich wie ein Krimi und wir erfahren einiges über Mobbing, lernen die Gefühle der Mobber und Gemobbten kennen und sehen, wie mutig Amoss auf das Wort „Box“ reagiert. Schaut aufs Cover, da seht ihr die drei Hunde beim Yoga und es ist einfach herrlich, wie die Bilder im Buch die Situationen so real und liebevoll darstellen. Ein besonderes Lob an Christina. Ich kann das Buch von ganzem Herzen empfehlen!

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Fantastische Reise zum Speiseeis

Das Land wo die Eiscreme wächst von Anthony Burgess

Zwei Jungs stehen in der Eisdiele und zeigen auf ein Bild, das weiße Berge zeigt. So ist es auf dem Cover zu sehen.
Das Buch beginnt dann auch gleich mit einem Bergpanorama, diesmal sind die Berge bunt und haben Namen wie Lutschiama oder Vanillegipfel. „Jakob, Tom und ich waren zum Essen ausgegangen“ als am Nachbartisch ein Mann die Frage der Bedienung, ob er Eis wolle mit „Nie wieder will ich Eiscreme auch nur sehen.

“ beantwortetet. So erfuhren die drei vom Land, in dem die Eiscreme wächst. Mit dem Zeppelin geht es dort hin, schon von oben sind Rieseneishörnchen zu sehen. Nach dem Aussteigen kosten sie das Eis des Bodens und machen Fotos mit den Rieseneishörnchen. Sie machen sich Gedanken, wer wohl so große Eis essen kann, und sie finden vor einer Höhle leere Waffeln. Da taucht eine Art Bär mit Löffeln auf und sie gehen schnell weiter.
Auf jeder zweiten Seite steht ein kurzer Textblock und daneben gibt es sehr fantasievolle Landschaftsbilder. Die Überschriften lauten Mampftag, Eisdielentag oder Gemischtwoch und haben einen witzigen Bezug auf die Wochentage. Auf der letzten Seite taucht wieder die Eisdiele vom Cover auf und dort finden wir die drei als Kinder wieder. So wird alles zu einer kreativen fantastischen Geschichte. Ein wenig unheimlich waren die Eisriesen, die damit drohten, auch die drei Forscher zu essen, allerdings erst später. Das galt dem Enkel zu erklären.
Ein ungewöhnliches Buch, das betrifft sowohl den Text als auch die Bilder. Mich hat es sehr angesprochen und ich bin gespannt auf die Reaktion der Kinder, wobei ich denke, dass eher Grundschulkinder richtig begeistert sein werden.

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Fantastische Reise zum Speiseeis