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Rezensionen von Anndlich:

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Mord auf Alderney

Wenn Worte töten - Kriminalroman (Hawthorne ermittelt 3) von Anthony Horowitz

Hawthorne und Horowitz reisen auf die Kanalinsel Alderney, um an einem Literaturfestival teilzunehmen. Doch bald werden die beiden in eine Mordermittlung einbezogen und niemand kann die Insel verlassen.

Wenn Worte töten ist der dritte Teil der Reihe um ein ganz spezielles Duo. Es besteht aus dem ehemaligen Polizisten Daniel Hawthorne und seinem Assistenten, dem Autor Anthony Horowitz.

Der Autor macht sich damit zum Protagonisten und spielt mit dieser Rolle als Autor und Protagonisten geschickt.

Ich habe erst während des Lesens gemerkt, dass es sich um den dritten Teil des Bandes handelt, jedoch nicht, weil ich inhaltliche Probleme hatte, sondern zwei gemeinsame Vorfälle erwähnt wurden und dies ein Indiz für die Vorgänger darstellte. Aus diesem Grund würde ich behaupten, dass sich das Buch auch unabhängig lesen lässt.

Anthony Horowitzs Schreibstil und Aufbau des Kriminalromans erinnerte mich sehr stark an Agatha Christies Romane um Hercule Poirot. Als Leser wird man zum Miträtseln animiert und Hawthorne löst den Fall am Ende auf eine Weise, das man die Indizien nachvollziehen kann.

Das Duo Hawthorne & Horowitz hat mir sehr gut gefallen und auch der Aspekt, dass Horowitz als Autor agiert und das Erlebte bewusst als neues Buch tituliert wird. Wir lesen also ein Buch, über das im Buch geredet wird.

An einigen Stellen hat es sich inhaltlich etwas in die Länge gezogen, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Auf einige Auflösungen bin ich auch gekommen und andere konnten mich überraschen, was für mich eine gute Mischung ist.

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Mord auf Alderney
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Welche Wahrheit wählst Du? Erinnere Dich!

Erinnere dich! von Max Reiter

Arno Seitz wird durch ein bevorstehendes Abiturtreffen in seine Vergangenheit katapultiert. 20 Jahre zuvor hat er seine damalige Freundin über Nacht verloren und plötzlich gibt es jemanden, der mehr über ihr Verschwinden zu wissen scheint und Arno dazu zwingt, sich a die verhängnisvolle Nacht zu erinnern.

Arno Seitz ist mittlerweile erfolgreich im Beruf und Dozent an einer Berliner Uni. Doch privat läuft es nicht so gut, Beziehungen zu Frauen sind für ihn schwer zu halten und seine Persönlichkeit scheint nicht gefestigt zu sein.

Sympathien kann man für ihn durchaus anbringen, für mich haben die ersten Kapitel jedoch nicht gereicht, um mich komplett mit ihm mitleiden zu lassen, sodass ich die Geschichte eher aus der beobachtenden Position wahrgenommen habe.

Erinnere Dich! spielt auf einem sehr hohen Niveau mit der Thematik um die eigene Erinnerung und wie angreifbar wir dahingehend sein können. Bis zu dem Punkt, an den wir die Realität und die Lüge nicht mehr unterscheiden können.

Als Leser erleben wir die Geschichte aus Arnos Perspektive, sodass wir keine weiteren Erkenntnisse haben. Dieser Aufbau hat eine gute Atmosphäre geschaffen und die meiste Spannung erzeugt.

Inhaltlich kam bei mir leider dennoch keine Spannung auf, da für mich lediglich ein Szenario eintreffen konnte und dies letztendlich auch so kam.

Dennoch gefiel mir die Umsetzung äußerst gut. Erinnere Dich! ist auch durch Max Reiters angenehmen Schreibstil ein Pageturner und ein Muss für jeden, der sich für die menschliche Psyche interessiert.

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