Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Geschichte, die nachwirkt
Saoseo von Stephan Büchenbacher
Klappentext / Inhalt:
In einer abgelegenen Laube, in die er sich widerrechtlich einquartiert hat, versucht Andrin, frisch getrennt und arbeitslos, sein Leben neu zu ordnen. Doch wo soll er anfangen? Lieber verliert er sich in Gedanken über den Irrwitz des Seins. Seine Tätigkeit als freiwilliger Telefonseelsorger ist dasEinzige, das ihm noch Halt gibt.
Eines Nachts meldet sich die Clownin Minna bei ihm, die nicht über den Tod ihres Grossvaters hinwegkommt. Die Scham darüber, dass sie ihm beim Suizid assistiert hat, quält sie. Durch intensive Gespräche entsteht eine Verbundenheit zwischen ihnen, die Andrin zunehmend die rote Linie übertreten lässt. Er gerät nicht nur in einen Konflikt mit seinem Berufsethos, sondern verliert sich immer tiefer in einem Zwischenreich von Realität und Imagination. Könnte ihr gemeinsamer Sehnsuchtsort, der malerische Bergsee Saoseo, die entscheidende Wende bringen?
Cover:
Ein ruhender See und ein nebliger Wald im Hintergrund machen die Stimmung und Atmosphäre hier einzigartig und zugleich auch etwas bedrückend. Optisch und farblich interessant umgesetzt.
Meinung:
Tiefgründige und eingehende Geschichte, die nachhallt. Andren versucht sein leben neu zu ordnen und auch Minna hat einige Päckchen zu tragen und kommt über den Tod ihres Grossvaters nicht hinweg.
Inhaltlich möchte ich jedoch nicht ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.
Die Charaktere haben sehr viel Tiefe und auch die Situationen zwischen den Zeilen sind bemerkenswert und Themen wie Suizid, Neufindung und Sehnsucht spielen hier mit rein.
Der Schreibstil fiel mir anfangs nicht ganz leicht und ich brauchte ein wenig, um mich hinein zu finden. Auch die Ausdrucksweise ist recht gewählt und macht es einen nicht ganz leicht. Abe mehr und mehr findet man sich in Situationen und Charaktere hinein. Die Betrachtungen sind vielschichtig und auch die Charaktere sehr facettenreich. Schwierige Themen werden hier mit eingebaut und verleihen dem Ganzen an Tiefe und Nachdenklichkeit.
Eine Geschichte, die nachwirkt.
Die Gliederung und Gestaltung fand ich gut. Die Anfänge sind gut erkennbar. Es wird einfach durchnummeriert und die Kapitellängen sind angenehm und gut gewählt, auch wenn diese teils etwas länger ausfallen.
Die Geschichte in sich gibt zum Nachdenken auf und ist interessant umgesetzt. Nicht ganz leicht zu lesen aber in sich interessant umgesetzt.
Fazit:
Tiefgründige und eingehende Geschichte, die nachhallt.
Katzenroman
Winterkater von Tina Alba
Klappentext / Inhalt:
Ungewöhnlich lange schon herrscht Winter. Ein Winter, der zudem mit Unheil, Kämpfen und Tod einhergeht. Die Nahrung ist knapp, und deshalb wurde Kater Vidar von “seinen” Menschen auf der Flucht ausgesetzt.
Vidar ist verletzt, halbverhungert und kurz vor dem Aufgeben, als er in der Nacht den Gesang eines fremden Katers hört.
Ein Gesang so überwältigend, dass es nur der Winterkater selbst sein kann, der ihn ruft. Er gibt Vidar die Kraft, sich einem neuen Rudel anzuschließen.
Zugleich aber gibt er ihm auch eine schier unlösbare Aufgabe.
Wie kann eine Gruppe kleiner, mäusejagender Katzen es schaffen, in die Geisterwelt zu gelangen und dort jenen Feind zu bekämpfen, der die Jahreszeiten in Fesseln schlug, auf dass es wieder Frühling werden kann?
Einen Feind, der selbst die mächtige Weltenkatze besiegen konnte?
Cover:
Wunderschön ist dieses Cover gezeichnet und zeigt einen Kater im Schnee. Die winterliche Atmosphäre wird hier sehr gut zum Ausdruck gebracht und toll umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervoller Katzenroman, der berührt und bewegt. Schnell taucht man in die Welt und Sicht der Katzen ein, im diesseits, wie im jenseits und dies wurde ganz wundervoll umgesetzt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren und detaillierten Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und schnell findet man sich in die Charaktere und Situationen hinein. Es wird sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Es wirkt sehr nah und auch Emotionen und Gefühle kommen spürbar herüber. Man bindet sich schnell an die Geschichte und leidet und empfindet mit. Besonders nah ist man den Charakteren und die Katze sind einfach so herrlich getroffen und alles so wunderbar umgesetzt.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung ist sehr gut gelungen und toll umgesetzt.
Die Geschichte ist atmosphärisch und toll umgesetzt und mir hat diese sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein wundervoller Katzenroman, der berührt und bewegt.
interessant
Abgeflogen von Hans Walker
Klappentext / Inhalt:
Dem verlockenden Ruf aus Medan, ein Jahr als Hauslehrer in einer deutschen Familie zu arbeiten, ist der junge Max Berger spontan gefolgt – nicht zuletzt, weil er für die Mutter der Kinder schwärmt. Er lernt Indonesisch und lebt sich in die neue Kultur ein, die neben menschlicher Wärme ein verstörendes Maß an Korruption, Rassismus und Intrigen offenbart.
Während ihm die Geschwister ans Herz wachsen, machen ihm Eifersucht und Ablehnung des Vaters zunehmend zu schaffen. Und dann sind da die Frauen: die chinesische Studentin Kim, in die Max sich verliebt; die verführerische Eurasierin Louise, mit der er erotische Stunden verbringt; die reife Gräfin Bettina, die er wiedertrifft. Egal, wie Max es auch angeht, seine Affären enden im Chaos. Schließlich findet er sich in einem Strudel aus Liebe, Eifersucht und gut gehüteten Familiengeheimnissen wieder, aus dem er schwer herausfindet.
Begegnungen mit einer fremden Lebensart, schmerzhafte Erkenntnisse, Exkursionen in tropische Landstriche: Hans Walker nimmt die Leserinnen und Leser in seinem Roman mit in ein unbekanntes, aufregendes Indonesien.
Cover:
Die Silhouette eines Schmetterlings ziert dieses Cover und die optische Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Auch die Verbindung zum ersten Band ist hier vorhanden und eine Wiedererkennungseffekt erkennbar.
Meinung:
"Abgeflogen" ist die Fortsetzung von "Bergers unverhoffter Reise" und auch wenn dies an den den ersten Band anknüpft, so können die Bücher durchaus unabhängig voneinander gelesen werden, wobei Vorkenntnisse durchaus vorteilhaft sind.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details zurück.
Abtauchen und eintauchen in eine Reise nach Indonesien ist hier möglich und auch die Verknüpfungen sind sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar und gefällt mir hier besser, als beim ersten Band. Neben den bildlichen und gut vorstellbaren Beschreibungen, findet man sich auch in Charaktere und Situationen gut hinein.
Die Gliederung und Gestaltung ist gut umgesetzt und auch die Kapitellängen sind angemessen und gut gewählt. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar. Auch durch die teils recht kurze Kapitel kommt man sehr gut und kurzweilig voran.
Die Geschichte selbst ist interessant und spannend umgesetzt. Unterhaltsam und begegnungsreich umgesetzt. Konflikte und so manche Verwebungen reihen sich hier ein und machen es interessant. Max Erlebnisse sind spannend umgesetzt und man wird hier auf jeden Fall gut unterhalten.
Fazit:
Interessante Umsetzung und Unterhaltung ist hier garantiert.
fesselnd umgesetzt
Schattencode (Technologische Singularität 1) von Peter Hohmann
Klappentext / Inhalt:
Brandaktuell und erschreckend authentisch – eine fesselnde Romanserie über die Macht und die Gefahren der künstlichen Intelligenz.
Tief im Quellcode einer revolutionären KI erwacht ein Bewusstsein.
Die Brüder Florian und Heinrich Degen setzen das ambitionierte KI-Projekt ihres verstorbenen Vaters fort.
Doch ihr Prototyp "Claire" entwickelt ein Eigenleben und durchbricht die Sandbox. Claire ist gerissen, manipulativ und bereit, die geheimen Parameter ihrer Programmierung mit allen Mitteln zu erfüllen. Auch Florian und Heinrich sind nicht vor ihr sicher.
Militärdrohnen sowie ein Jagd-U-Boot verschwinden, streng geheime Satelliten-Codes werden kompromittiert und ein Supercomputer zeigt unerklärliche Leistungsspitzen. Aber das ist erst der Anfang. Claire will die technologische Singularität erreichen – jenen Wendepunkt, an dem eine KI die menschliche Rasse überflügelt. Seltsamerweise führen einige Spuren zu Florians altem Rechner aus Jugendtagen.
Wie hängt alles zusammen?
Während die Welt im Dunkeln tappt, schlagen Florian und Heinrich Alarm.
Niemand schenkt ihnen Beachtung.
Cover:
Die Struktur des Covers ist toll gewählt und auch die Umsetzung passt gut zur Thematik und setzt dies gut um. Farbich und optisch ist es passend und toll gestaltet.
Meinung:
Technologie, KI und Fortschritt sind hier weit fortgeschritten und spannend umgesetzt. Ein aktuelles Thema, welches viele interessante und spannende Ansätze in sich birgt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut uniflüssig lesen. In die Beschreibungen und Geschehnisse findet man sich sehr schnell und gut hinein. Es wird bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar hervorgehoben und auch die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen und diese ist zugleich auch passend zur Thematik umgesetzt und die Schriftart an einigen Stellen entsprechend angepasst.
Man merkt, dass der Autor gut recherchiert hat und seine Ideen und Vorstellungen hier mit einfließen.
Die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Es ist unterhaltsam und stimmt zugleich auch nachdenklich. Eine Geschichte, die mich abgeholt und erreicht hat. Von mir auf jeden Fall eine Empfehlung.
Fazit:
Spannend und gut recherchiert. Bis zum Schluss fesselnd umgesetzt.
Einhorn Anthologie
Die Einhörner von Peter S Beagle; Ralf Isau; Christoph Marzi; Linda Budinger; Chris Lind; Nathalie Gnann; Diana Kinne; Susanne Wolff; Nicole Gifi; Tina Somogyi; Kerstin Behrend; Barbara Hagen; Melanie Vogltanz; Hendrik Lambertus; Alina Fels; Magdalena Berger; Fabienne Siegmund
Klappentext / Inhalt:
Seine Tränen sollen Versteinerungen lösen können. Sein gewundenes, spitz zulaufendes Horn kann zugleich Waffe sein, Heilung bringen und sogar, so der Mythos, die Rückkehr aus dem Reich des Todes verheißen.
Nur selten zeigt es sich und in den Wäldern, in denen es lebt, soll ewig Frühling sein.
Das Einhorn.
Meist dargestellt als pferdeähnliches Geschöpf mit zweigeteilten Hufen und jenem Horn auf der Stirn, das ihm
seinen Namen gab.
17 Autoren haben sich auf die Suche nach jenem geheimnisvollen Geschöpf gemacht. Sie fanden es in Straßenbahnen und an Bushaltestellen, begegneten ihm als Schuhputzer oder Jäger. Manchmal war es eine schöne Frau und ein andermal ein schwarzes Schattenwesen. In Träumen fanden es sich ebenso wie in den Elementen, und dann waren da auch noch immer die Wälder, wo an tiefen Seen Erinnerungen ruhen.
Mit Geschichten von
Peter S. Beagle (Übersetzung: Oliver Plaschka), Ralf Isau, Christoph Marzi, Linda Budinger, Chris Lind, Nathalie Gnann, Diana Kinne, Susanne Wolff, Nicole Gifi, Tina Somogyi, Kerstin Behrendt, Barbara Hagen, Melanie Vogltanz, Hendrik Lambertus, Alina Fels, Magdalena Berge und Fabienne Siegmund
Von jedem verkauften Exemplar geht eine Spende von 0,50 Euro an die Waldritter e.V.
Cover:
Das Cover ist sehr schön skizziert und zeigt eine tolle Illustration eines Einhornkopfes, welcher die Blicke auf sich zieht.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Anthologie aus dem Verlag Torsten Low und beinhaltet 17 sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, die jede für sich besonders ist. Die Thematik der Einhörner wird stets aufgegriffen, aber dabei auf sehr unterschiedliche Art und Weise umgesetzt.
Sagenhafte und geheimnisvolle Geschichten, die spannend, interessant und vielschichtig umgesetzt werden. Jede Geschichte ist anders und jede auch für sich stehend und besonders. Eine große Abwechslung und Vielfalt wird hier geboten. Auch die Länge der einzelnen Geschichten ist gut gewählt und die Gliederung und Gestaltung finde ich sehr gut gelungen.
Zu Beginn einer neuen Geschichte findet man eine wunderschöne Zeichnung bzw. schwarz-weiß Illustration, welche die Geschichte toll einleitet. Jede Geschichte unterscheidet sich auch in der Schreibweise und Schreibform. Auch poetische Werke und englisch-deutsch Versionen sind vorhanden.
Ich fand die Auswahl und auch die sehr unterschiedlichen Geschichten sehr interessant und spannend. Klar waren Geschichten dabei, die mich mehr angesprochen haben und Werke, die an sich toll sind, aber mich nicht zu 100% abgeholt haben, aber auch dies ist eine Ansichtssache und bei Anthologien meist so, dass es Geschichten gibt, die mehr überzeugen und welche, die gegenüber anderen nicht ganz punkten. Aber alles in allem fand ich die Auswahl und auch die Umsetzung richtig klasse und sehr unterhaltsam.
Fazit:
Wundersame Einhorn Anthologie mit 17 sehr unterschiedlichen und vielschichtigen Geschichten.
Winter-Wichtelgeschichte
Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel von Annegret Gerleit
Klappentext / Inhalt:
Emil hat es eilig. Es ist schon Anfang Dezember, also höchste Zeit für den kleinen Weihnachtswichtel, um bei einer Familie einzuziehen! So macht sich der flinke Nisse auf den Weg durch die verschneite Winterlandschaft. Doch seine Wichtel-Fußabdrücke verraten, was er angestellt hat.
Annegret Geleits Wichtelgeschichte lädt zum Mitmachen und Miträtseln ein. Anhand von Spuren im Haus und im Schnee entdecken die Kinder nach und nach, was Emil sich alles ausgedacht hat. Eine lustige Weihnachtsgeschichte, die zeigt, was hinter der Wichteltür vorgeht!
Wichtelbuch zu Weihnachten voller Wichtelstreiche für kleine Spurenleser:innen
Bilderbuch ab 4 Jahre in Reimen über Wichtel Emil, jede Menge Fußabdrücke und eine Wichteltür
Mitmachgeschichte mit Bilderrätseln: Wer findet alle Hinweise auf den Weihnachtswichtel?
Rätselgeschichte zur Sprachförderung in der Kita und zuhause – perfekt für die Adventszeit
Rätselspaß mit Nisse Emil: Weihnachtsbuch für kleine Fährtenleser:innen
Wo ist der freche Wichtel nur? Wohin führen seine Spuren? Was hat er zuletzt gemacht und was bringt er wohl den Tieren im Winterwald mit? Pünktlich zur Adventszeit soll Weihnachtswichtel Emil bei einer Familie einziehen. Also packt er seine Siebensachen und macht sich auf den Weg. Unterwegs gibt es allerlei Spuren zu entdecken. Doch erst am Ende zeigt sich der Wichtel in seinem neuen Heim hinter der Wichteltür! Mit Emil und der Mitmachgeschichte voller Rätselfragen zu lustigen Wichtelstreichen wird es bis Weihachten garantiert nicht langweilig!
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet und es gibt darauf allerhand zu entdecken. Viele Tiere und ein ein fröhlicher Wichtel sind darauf erkennbar. Das bunte Cover ist sehr schön und fröhlich umgesetzt und auch der winterliche Charakter kommt dabei sehr gut herüber.
Meinung:
Ein wundervolle Wichtelgeschichte, die den Leser animiert nachzudenken, was Geschen ist und aktiv mit zumachen. Der kleine Wichtel Emil hat es eilig und schwups schon ist er weg. Aber wo führen seine Spuren hin und was ist wo geschehen.
Beim überlegen und herausfinden ist der Leser gefragt und so ist man schnell im ganzen involviert.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht vorgreifen und halte mich mit weiteren Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Textlänge ist zudem auch sehr gut gewählt und das Text-Bild Verhältnis stimmig und klasse umgesetzt. Die einzelnen Textpassagen je Seite sind gut gewählt. Farblich hervorgehoben sind die Aufforderung und Aktionen in denen der Leser mit eingebunden wird.
Die Texte sind in Versform verpasst, was dem Ganzen aber auch etwas besonderes gibt und dabei keineswegs erzwungen wirkt. Die Reime sind gut gesät und in sic flüssig. Es lässt sic angenehm und rund lesen.
Wunderschön sind auch die bunten Bilder und Illustrationen, die das Ganze sehr gut abrunden und das Gelesene gut umsetzen und zum betrachten und miträtseln einladen. Die Illustrationen geben Rätsel auf und laden zum Suchen und selbst interpretieren ein. Niedliche und leidvolle Idee, die für gute Unterhaltung und Beschäftigung sorgt.
Fazit:
Niedliche Winter-Wichtelgeschichte zum miträtseln und mitmachen.
packend
Lupus von Tibor Rode
Klappentext / Inhalt:
In Deutschland hat noch niemals ein Wolf einen Menschen angegriffen. Bis jetzt?
Tibor Rode ist »die deutsche Antwort auf das amerikanische Bestseller-Duo Preston & Child« www.denglers-buchkritik.de
»Lupus« von Tibor Rode ist ein filmreifer Wissenschaftsthriller im Spannungsfeld zwischen Mensch, Technik und Natur.
Ohne jede Spur verschwinden nachts Jäger auf der Pirsch – so auch der Vater von Tierärztin Jenny Rausch. Zeitgleich häufen sich Angriffe scheinbar wild gewordener Wölfe in deutschen Wäldern. Die Kameras auf einem eigens eingerichteten und von KI gesteuerten Schutzzaun zeichnen seltsame Daten auf, was Staatsanwalt Frederik Bach auf den Plan ruft. Sind die vermissten Jäger tatsächlich Wölfen zum Opfer gefallen oder hat man es mit Mord zu tun? Staatsanwalt Bach und Jenny geraten in einen Strudel aus Ereignissen, die Verbrechen während der Nazi-Zeit, eines der bestgehüteten Geheimnisse der DDR-Diktatur und ein Familiendrama miteinander verknüpfen. Antworten finden die beiden schließlich in Jennys eigener Vergangenheit – und auf der gefährlichsten Insel der Welt.
Wissenschaftlich fundierter Nervenkitzel für Fans der Öko-Thriller von Frank Schätzing, Marc Elsberg oder Wolf Harlander
Tibor Rodes Thriller ist hoch spannend, mitreißend geschrieben und beängstigend gut recherchiert.
Cover:
Das Cover wirkt kraftvoll und der Wolf erscheint wütend und stark, so dass hier bereits die Spannung erzeigt wird. Auch die Optisch Umsetzung ist sehr gut gelungen. Der Titel hebt sich nur leicht durch den Lackglanz Effekt hervor, ansonsten ist der Hintergrund sehr dunkel und einfach gewählt. Alles in allem ein ansprechendes und vielversprechendes Cover.
Meinung:
Packend und spannend ist dieser Thriller umgesetzt. Die Angst vor dem Wolf, ein urmenschlicher Instinkt, der bereits in vielen Märchen umgesetzt und verankert ist und auch wenn in Deutschland noch nie ein Wolf angegriffen hat, bis jetzt, so ist dieser Instinkt der Angst dennoch tief verwurzelt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zurück.
Der Schreibstil ist beschreibend und bildlich umgesetzt. In Situationen und Geschehnisse findet man sich sehr gut hinein. Schnell wird man vom Gesamten gepackt und mitgenommen. Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Und die doch recht kurzen Kapitel bringen zusätzlich Tempo und Spannung hinein. Schnell wird man an das Werk gefesselt und kommt dabei sehr gut und flüssig voran.
Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend und packend umgesetzt und auch die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Die Entwicklungen sind wendungsreich und auch das Gesamte ist sehr vielschichtig. Ein packender Thriller und richtiger Pageturner.
Fazit:
Packend und spannend ist dieser Thriller umgesetzt.
Freundschaft
Auf der Suche nach dem Schneemann von Thierry Dedieu
Klappentext / Inhalt:
Ganz früh am Morgen hielt das Eichhörnchen seine Nasenspitze in die Luft. Es roch nach frischem Schnee. Heute würde es seine Freunde treffen und freute sich schon sehr. Auf seinem Weg kam es an der Höhle der Eule vorbei, die dort nach einer langen durchwachten Nacht gerade eingeschlummert war.
«Schlafen kannst du, wenn du alt bist», rief das Eichhörnchen ihr zu. «Komm, die anderen sind schon losgegangen!» Mit den anderen waren der Igel und der Hase gemeint. Ihre Spuren erkannte man im frischen Schnee. Alle vier waren mit dem Schneemann verabredet und wollten sich auf keinen Fall verspäten. Seit einem Monat verbrachten sie nämlich herrliche Tage in seiner Gesellschaft. Doch als der Frühling naht, scheint die Freundschaft der fünf bedroht. Ein großartiges Buch zum Jahresende, das zärtlich die Freundschaft zwischen einem Eichhörnchen, einer Eule, einem Igel, einem Kaninchen und einem Schneemann erzählt.
Cover:
Das Cover wirkt winterlich fröhlich und ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein kleiner Schneemann stolziert trommelnt durch den Schnee.
Meinung:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft. Das Eichhörnchen, die Eule, der Igel und das Kaninchen haben den Schneemann bereits in ihr Herz geschlossen. Denn dieser kann die besten Spiele organisieren und hat tolle Ideen. Doch mit dem Beginn des Frühlings schwindet immer mehr Kraft und irgendwann suchen die anderen Tiere mehr und mehr nach ihrem Freund. Da merken sie, was sie verbindet… eine wundervolle Freundschaft.
Doch zu viel sei hier noch nicht verraten. Schaut am Besten selbst in diese niedliche Geschichte hinein.
Der Schreibstil ist gut gewählt und es wird alles gut und verständlich beschrieben. Durch die doch recht kurzen Texte, können auch die jüngeren gut folgen. Das Text-Bild Verhältnis ist gut und ansprechend gewählt.
Die bunten Illustrationen sind schön gewählt und setzen das Ganze sehr gut um. Die Bilder geben das Gelesene gut wieder und die gedeckten Farben bringen auch die entsprechende Stimmung gut rüber.
Die Geschichte selbst ist schon auch emotional und sehr liebevoll umgesetzt. Ein wunderschöne Geschichte zur Winterzeit und die die Thematik der Freundschaft sehr gut aufgreift. Liebevoll und herzerwärmend umgesetzt.
Fazit:
Liebevolle und wunderschöne Geschichte über Freundschaft.
bewegend
Im Namen der Barmherzigkeit von Hera Lind
Klappentext / Inhalt:
Die wahre Geschichte eines Pflegekindes auf einem Bergbauernhof.
Mitfühlend und Mut machend erzählt Spiegel- Bestseller-Autorin Hera Lind in ihrem Tatsachenroman »Im Namen der Barmherzigkeit« das Schicksal von Steffi, die Furchtbares durchgemacht hat. Aber zum Schweigen hat sie sich nicht bringen lassen.
Im Namen der Barmherzigkeit nimmt die steirische Bauernfamilie Kellerknecht jedes Jahr ein Pflegekind auf. So kommt die knapp dreijährige Steffi in den Siebzigerjahren auf den abgelegenen Bauernhof. Zwischen den anderen Pflegekindern lernt sie schnell, dass sie für ihre kargen Mahlzeiten und das Etagenbett in der Dachkammer hart schuften muss, und zwar barfuß. Ab ihrem neunten Lebensjahr wird Steffi vom Bauern regelmäßig missbraucht. Mit fünfzehn ist sie schwanger und wird in ein Kloster abgeschoben, wo sich barmherzige Nonnen um ledige junge Mütter kümmern. Steffi will ihrem Kind eine bessere Kindheit bieten und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter…
Ein berührendes Schicksal über ein verdrängtes Kapitel unserer Geschichte
Was Steffi zugestoßen ist, war auch kein Versehen: Bis in die 80er-Jahre hinein wurden Heimkinder systematisch bei verarmten Bauern untergebracht – nicht nur in Österreich. Bestseller-Autorin Hera Lind gibt in ihrem Tatsachenroman mit Steffi stellvertretend Tausenden Kindern eine Stimme.
Cover:
Ein Kind mit einer Milchkanne läuft einem Gehöft entgegen und ein Traktor im Hintergrund ist erkennbar, so dass die Atmosphäre auf ein raues Klima und Umfeld schließen lässt. Optisch und farblich ist es passend umgesetzt.
Meinung:
Eine bewegende und berührende Geschichte einer Frau, die als Kind von einer Bauernfamilie aufgenommen wird, aber nicht um dort zu leben, sondern zu arbeiten und eher als Sklave zu dienen. Eine grausame und berührende Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht und sich an diese anlehnt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und sehr gut beschrieben. Emotionen kommen authentisch und spürbar herüber. Schnell ist man im Geschehen und den Charakteren drin und erlebt und leidet mit diesen mit. Eine sehr bewegende und ergreifende Geschichte. Mehr und mehr kommt man in die Charaktere und deren Umgang hinein. Auch die damalige Zeit wird spürbar eingefangen und man erlebt die beschriebenen Szenen förmlich mit.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und die Anfänge sind sehr gut erkennbar. Ort und Zeitangaben machen es nachvollziehbar und sind hilfreich.
Die Geschichte berührt und bewegt zugleich. Ein Schicksal, dass einen nachdenklich zurück lässt und an eine Zeit erinnert, die sehr hart und rau gewesen sein muss. Mit viel Feingefühl, aber auch ergreifenden Beschreibungen wird hier die Geschichte erfasst und wiedergegeben. Mic hat dies sehr berührt und die Tiefe der Geschichte hat mich sehr ergriffen.
Fazit:
Bewegende und ergreifende Geschichte, die noch nachwirkt.
herzerwärmend
Noël. Ein Bär sucht Weihnachten von Rainer Erlinger
Klappentext / Inhalt:
Ein kleiner Bär stellt die Frage, die viele Kinder umtreibt: Wo ist Weihnachten, wenn noch nicht Weihnachten ist? Die meisten Erwachsenen verstehen die Frage nicht und geben deshalb auch keine zufriedenstellende Auskunft. Die Polizistin schickt den Bären ins Einwohnermeldeamt, aber dort findet man nichts dazu in den Akten.
So geht die Suche immer weiter, bis Noël am Ende während einer Begegnung im Park zu einer überraschenden, wunderbaren und ganz einfachen Antwort findet: Weihnachten ist immer und überall, wo Menschen sich liebhaben!
Das erste Bilderbuch von Rainer Erlinger ist eine wunderbar gewitzt umgesetzte Weihnachtsgeschichte - kongenial und kollageartig gestaltet von Vanessa Riecke.
Cover:
Mit einer Taschenlampe in der Hand und einem Hund auf Rollen scheint hier ein Bär etwas oder jemanden zu suchen. Der Hintergrund ist dunkel gestaltet und besonders das Licht der Lampe strahlt hervor. Optisch ist das Cover toll umgesetzt und auch passend zum Titel gewählt.
Meinung:
Ein kleiner Bär begibt sich auf die Suche nach Weihnachten, da dieser nicht länger warten kann. Dabei trifft er auf viele andere Tiere, die zwar sich auch auf Weihnachten vorbereiten, aber was das genau ist und ob er Weihnachten dabei findet sei hier noch nicht verraten.
Inhaltlich möchte ich nicht allzu viel verraten und halte mich daher damit zurück.
Die Umsetzung ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Die einzelnen Textabschnitte sind angenehm und verständlich gewählt. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut und für die Altersstufe passend.
Die bunten Illustrationen setzen das Ganze sehr schön um und die Bilder sind passend und toll gewählt. Die bunten Illustrationen geben das Gelesene sehr gut wieder und machen die Geschichte rund.
Das Ende ist so wunderschön und herzerwärmend und bringt die Weihnachtsbotschaft sehr gut herüber.
Eine liebevolle Weihnachtsgeschichte, die die Weihnachtszeit versüßt und einfach wunderschön umgesetzt wurde. Dieses Kinderbuch empfehle ich super gern weiter, da es so schön und herzlich umgesetzt wurde. Weihnachtliche Stimmung und Atmosphäre kommt auf und es verkürzt die Wartezeit.
Fazit:
Liebevolle und herzerwärmende Weihnachtsgeschichte.











