Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lese:
Für Kinder und Erwachsene spannend und lehrreich
Kosmos SchlauFUX Roboter und KI von Thorsten Leimbach; Beate Jost
Meine 9-jährige Enkelin interessiert sich sehr für Technik und Roboter. In diesem Sachbuch lernen Kinder ab etwa acht Jahren auf spielerische und kindgerechte Weise, was Roboter und Künstliche Intelligenz sind, wo sie schon heute eingesetzt werden und welche Chancen sie in der Zukunft bieten.
Man kann seinen eigenen Weg durch das Buch wählen, je nachdem, welche Themen einen gerade am meisten interessieren, und sich so Schritt für Schritt spannendes Wissen aneignen. Das Buch war auch für mich superspannend und lehrreich. Durch den interaktiven Charakter wird es sehr reizvoll für die Kinder, sich intensiv und ausdauernd damit zu beschäftigen. So lernen sie auf spielerische Art alles Wichtige rund um dieses aktuelle Thema.
Das Buch ist verständlich, spannend, praxisnah und zudem farbenfroh und ansprechend illustriert.
Weiterbildung für Groß und Klein
KI und du von Diana Knodel; Hannah Lesch
Ich möchte, dass meine Enkelinnen Medienkompetenz entwickeln, und dieses Buch ist dafür ein idealer Einstieg.
Es erklärt kindgerecht, was Künstliche Intelligenz ist, wie sie funktioniert und wo sie uns im Alltag begegnet. Mit vielen Beispielen, Videos und interaktiven Übungen können die Leserinnen und Leser selbst KI-Anwendungen ausprobieren und lernen, kritisch sowie sicher damit umzugehen.
Über QR-Codes gelangt man zu zusätzlichen Inhalten, die ohne Registrierung nutzbar sind.
Das Buch ist verständlich, spannend, praxisnah und zudem farbenfroh und ansprechend illustriert.
Es umfasst Kapitel wie: Was ist Künstliche Intelligenz?, Wo begegnet uns KI?, Wie hat sich KI entwickelt?, Wie funktioniert KI?, Was darf KI?, Mit KI sprechen, KI in der Schule, Gibt es künstliche Kreativität?, Wer arbeitet mit KI?, Ein Blick in die Zukunft sowie am Ende ein Glossar mit Fachbegriffen.
Es ist nicht nur für meine Enkelinnen, sondern auch für mich eine spannende Weiterbildung.
Witziger und unterhaltsamer Tierkrimi
Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum von Hannah Tunnicliffe
Hundedetektiv Stanley will seinen Ruhestand genießen – bis ein Museumsfall ihn zurückholt. Im Museum wurde scheinbar ein Kunstwerk gestohlen, aber es ist alles seltsam. Stanley ermittelt, doch plötzlich wird er selbst verdächtigt.
Die Mischung aus Comic und Bilderbuch hat meiner 9-jährigen Enkelin auch noch gut gefallen, auch wenn das Buch bereits ab 7 Jahren empfohlen wird.
Die großen, farbenfrohen Illustrationen haben viele Details, enthalten kleine Hinweise und einen gewissen Retro-Charme.
Außerdem gibt es wenig Text, daher ist es besonders geeignet für Leseanfänger oder auch Lesemuffel. Die Geschichte ist klar strukturiert, aber teils sprunghaft erzählt.
Am Ende des Buchs gibt es Zusatzinfos zum Künstler.
Es ist ein witziger und unterhaltsamer Tierkrimi mit liebevoller Gestaltung und es gibt viel zu entdecken.
Soooo gut
Das kleine Böse Buch 8 von Magnus Myst
Das kleine Böse Buch geht in die 8. Runde und will mit Edgar eine Geisterfalle bauen, um endlich ein richtig gruseliges Spukbuch zu werden.
Das Ritual gelingt, ein Geist wird gefangen, doch es wird immer lauter und unheimlicher. Der Geist bricht aus und alle Leser ab 8 Jahren sind gefragt zu helfen.
Auch meine 12-jährige Enkelin liest die Reihe immer noch sehr gerne. Für das Verständnis muss man die Vorgänger nicht gelesen haben, aber sie lohnen sich, wenn man das Konzept mag.
Der Leser wird direkt (frech, lustig und leicht böse) angesprochen und entscheidet selbst, wie es weitergeht. Unterschiedlich schwierige Rätsel müssen gelöst werden, um zu wissen, auf welcher Seite die Geschichte weitergeht. Manchmal sind sogar echte Gegenstände wie Taschentücher oder Salz nötig.
Es gibt wieder viele spannende Überraschungen und Wendungen. Es macht nicht nur Kindern, sondern auch mitlesenden Erwachsenen sehr viel Spaß.
Die Illustrationen von Thomas Hussung sind wie immer total passend, düster und gruselig. Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Band.
Düster und spannend
Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben von Johan Rundberg
Mika als Protagonistin hat viel Potenzial, sie ist stark, mutig, klug und empathisch. Sie setzt sich für andere Kinder ein und übernimmt früh Verantwortung.
Mika ist fast 13 Jahre alt, lebt im Jahr 1880 in einem Waisenhaus in Stockholm und muss dort hart mitarbeiten. Eines Nachts wird ein neugeborenes Baby vor dem Waisenhaus abgegeben.
Kurz darauf wird ein Mann ermordet und Mika gerät in einen Kriminalfall.
Kommissar Hoff erkennt Mikas besondere Beobachtungsgabe und nimmt sie als Assistentin mit zu den Ermittlungen.
Die Geschichte beginnt direkt düster und geheimnisvoll; diese Atmosphäre sowie die enorme Kälte werden spürbar vermittelt. Die Stadt leidet unter dem harten Winter und riesigen Versorgungsengpässen, es herrschen Hunger, Not und Gewalt. Die Beschreibungen von Armut, Ausbeutung, Kinderarbeit und dem harten Alltag wirken sehr authentisch und berühren einen. Der Fall ist komplex und dramatisch.
Dieser historische, spannende Kinderkrimi war genau das Richtige für gemeinsame Lesestunden mit meinen Enkelinnen – und auch für mich als Erwachsene ein fesselndes Leseerlebnis mit Tiefgang.
Aufgrund der düsteren Themen sollte man genau hinschauen, ob die Altersempfehlung des Verlags (ab 10 Jahren) zum eigenen Kind passt.
Wie spannend kleine Ökosysteme sein können
Im Schatten von Giganten von Jasmin Schreiber
Das Sachbuch „Im Schatten von Giganten“ von Jasmin Schreiber widmet sich den oft übersehenen und eher unbeliebten kleinen Lebewesen wie Insekten, Spinnen, Asseln, Pilzen, Mikroorganismen usw. Die Autorin zeigt, wie vielfältig und faszinierend das Leben in kleinsten Ökosystemen ist, wir werfen u.
a. einen Blick in Moose, unter Steine, in Totholz, in Blüten und Pfützen. Jedes Kapitel befasst sich mit einem solchen Lebensraum und es gibt spannendes Hintergrundwissen. Dieses ist leicht verständlich geschrieben, informativ und interessant. Für ein Sachbuch ist es sehr unterhaltsam, liebevoll und lebendig erzählt. Die Fotos sind ausdrucksstark und beeindruckend.
Das Buch verändert den Blick auf die Natur und regt zum bewussteren und achtsamen Wahrnehmen der Umgebung an. Man kann die Begeisterung und Liebe der Autorin für die kleinen Tiere spüren.
Es ist ein toller und lehrreicher Lesespaß für alle Altersgruppen, und auch eine schöne Geschenkidee. Man kann auch einfach nur die schönen Naturaufnahmen genießen.
Authentisch und bewegend
Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil mich das Thema der Verschickungskinder tief berührt und ich mehr über dieses Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte erfahren wollte. Durch die persönliche Perspektive der Autorin wirkt die Geschichte besonders authentisch und bewegend.
Die Journalistin Hanna reist mit ihrer Tochter Katie nach Borkum, um über ein ehemaliges Kinderkurheim zu recherchieren, in dem ihre Mutter 1963 traumatische Erfahrungen gemacht hat.
Mithilfe der Zeitzeugin Sabine und des Inselarztes Ole, mit dem sich auch eine schöne Liebesgeschichte entwickelt, deckt sie nach und nach dunkle Geheimnisse auf. Den Anstoß geben ein mysteriöses Tagebuch und eine Inselkarte mit markierten Koordinaten.
Es ist ein abwechslungsreicher Mix aus Familiengeschichte, Historienroman und Krimi. Der Roman wechselt dabei zwischen verschiedenen Zeitebenen, insbesondere zwischen 1963 (teilweise mit Rückbezügen zur NS-Zeit) und der Gegenwart.
Es werden viele Themen aufgegriffen: NS-Vergangenheit, Verdrängung, Traumatisierung, jüdischer Besitz, Demenz, Mutter-Tochter-Beziehungen u.v.m. Dadurch bleibt die Handlung kurzweilig und spannend, ohne zu bedrückend zu wirken.
Wieder ein actionreicher und humorvoller Band der tollen Reihe
Idefix und die Unbeugsamen 08 von René Goscinny; Albert Uderzo; Lison d'Andréa; Philippe Clerc; Olivier Serrano
Meine beiden Enkelinnen sind ganz große Fans der Geschichten rund um den pfiffigen und putzigen kleinen Hund Idefix. Auch dieses kurzweilige und lustige Abenteuer "Die Jagd nach dem grünen Fläschchen" hat sie begeistert: Die Römer versuchen, in Lutetia römische Ordnung durchzusetzen – doch Idefix und seine tierischen Freunde setzen alles daran, das zu verhindern.
Die farbenfrohen und ausdrucksstarken Illustrationen kommen sehr gut an, besonders die herrlichen Gesichtsausdrücke der Tiere. Die Figuren sind allesamt sympathisch und liebevoll, die Handlung spannend, lebendig und witzig.
Insgesamt hatten meine Enkelinnen viel Freude beim Lesen und haben sich lange mit dem Comic beschäftigt. Auch die Omi findet es herzallerliebst und amüsant. Eine unterhaltsame Geschichte, die dem Geist des Originals treu bleibt.
Ein Thriller, der unter die Haut geht
Himmelerdenblau von Romy Hausmann
Thriller der Autorin sind nicht nur fesselnd, sondern hallen noch lange nach. Besonders spannend finde ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, vor allem auch aus der Sicht eines Mannes mit beginnender Demenz. In diese Gedankenwelt Einblick zu bekommen, fand ich sehr spannend und neu für mich.
Das verleiht dem Thriller Tiefe und Authentizität. Die psychologische Ausarbeitung der Figuren, allen voran Theo, ist der Autorin unheimlich gut gelungen.
Eine fesselnde, kluge und beklemmende Erzählung, die unter die Haut geht und die man kaum aus der Hand legen kann, ich habe fast die ganze Nacht durchgelesen.
Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Ihre Familie ist daran zerbrochen, nur Vater Theo hält an der Hoffnung fest. Zwanzig Jahre später nimmt die True-Crime-Podcasterin Liv Kontakt zu ihm auf, denn sie ist auf eine neue Spur gestoßen. Doch Theos fortschreitende Demenz machen die Ermittlungen zum Kampf gegen die Zeit.
Die Spannung baut sich langsam und kontinuierlich auf, die Geschichte überrascht mit glaubhaften Wendungen und führt zu einem stimmigen Ende, eine tolle Unterhaltung.
Schräg, schrill, untot
Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker
Meine Enkelin liebt Comics – und dieses hier ist mal etwas ganz anderes. Die Illustrationen sind bunt und originell, voller kreativer Einfälle. Die Story ist skurril, interessant und ausgefallen. Franky ist ein ¾-Zombie und möchte berühmter Gruseltier-Fotograf werden – gar nicht so leicht, wenn man „anders“ ist und ein schleimspuckender Schrumpfdrache an seiner Seite steht.
In seinem verrückten Alltag stolpert Franky von einem Chaos ins nächste und hält alles in einem besonderen Fotobuch fest. Die Figuren und Gegenstände sind witzig, und es gibt viel zu entdecken.
Die Mischung aus Comic-Bildern, Sprechblasen und Text macht das Lesen leicht und motiviert auch weniger lesefreudige Kinder. Meine Enkelin hat es in einem Rutsch verschlungen und wird es sicher noch öfter zur Hand nehmen. Ich fand es auch als Erwachsene unterhaltsam.











