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Rezensionen von Lese:

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Inspirierende und ermutigende Botschaft

Die graue Stadt von Torben Kuhlmann

In „Die graue Stadt“, mit Illustrationen, Text und Buchgestaltung von Torben Kuhlmann, begleiten wir Robins Umzug in eine Stadt, die von Eintönigkeit und Grauheit geprägt ist. In dieser Umgebung wird bunte Individualität skeptisch betrachtet und schnell verurteilt. Doch Robin und ihr neuer Freund Alani beschließen, dieser tristen Realität auf die Spur zu kommen und ihr den Kampf anzusagen.

Dieses Buch ist gut geeignet für Grundschulkinder ab 8 Jahren, sowohl zum Vorlesen als auch zum selbstständigen Lesen.
Besonders beeindruckt haben mich die Illustrationen dieses Buches. Sie sind eindrucksvoll, realitätsnah und mit einer beeindruckenden Liebe zum Detail gezeichnet. Die Bilder tragen maßgeblich zur atmosphärischen Stimmung der Geschichte bei.
„Die graue Stadt“ ist ein bemerkenswertes und anspruchsvolles Kinderbuch, das dennoch kindgerecht ist. Es vermittelt die Bedeutung von Vielfalt und Mut in unserem Leben und zeigt, wie viel man erreichen kann, wenn man sich gegen die Norm auflehnt und für seine Überzeugungen eintritt. Das Kinderbuch mit der wundervollen Botschaft gefällt nicht nur Kindern, sondern auch mir als Erwachsene unheimlich gut.

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Inspirierende und ermutigende Botschaft
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Abenteuer und Freundschaft

Schule der Meisterdiebe von J. J. Arcanjo

Die Altersempfehlung für „Schule der Meisterdiebe“ ab 10 Jahren empfand ich als sehr passend. Das Buch ist in einem lockeren, leichten und humorvollen Stil verfasst. Die Hauptfigur, der 13-jährige Gabriel, ist ein begabter Taschendieb, der sich durchs Leben schlägt. Doch alles ändert sich, als er eines Tages von dem geheimnisvollen Caspian Crook erwischt wird.

Anstatt die Polizei zu rufen, lädt Caspian Gabriel ein, die Schule der Meisterdiebe zu besuchen – eine Einrichtung für angehende „Robin Hoods“. Dort schließt er schnell Freundschaften und fühlt sich wie zuhause.
Die Geschichte von „Schule der Meisterdiebe“ ist von Spannung und Abenteuern durchzogen und hat nicht nur meine Enkelinnen, die im passenden Alter sind, mitgerissen, sondern auch mich. Besonders die Ältere konnte das unterhaltsame Buch kaum aus der Hand legen, obwohl es mit seinen 304 Seiten recht umfangreich ist. Es regt auch zum Nachdenken an.
„Schule der Meisterdiebe“ ist ein mitreißendes und faszinierendes Kinderbuch, das uns in eine aufregende Welt aus Gaunerei und dem Streben nach Gerechtigkeit entführt hat. Wir haben unsere Reise in diese Geschichte sehr genossen.

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Abenteuer und Freundschaft
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Tierischer Besuch aus Transsilvanien

Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten von Lotte Schweizer

Die Autorin ist uns bereits durch die "Detektei für magisches Unwesen" bekannt, und auch in "Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten" zeigt sich ihr Schreibstil als locker, humorvoll, altersgerecht und mitreißend. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, was für die angesprochene Altersgruppe gut passt.

Besonders originell sind die Bezeichnungen der Kapitel im Inhaltsverzeichnis, die uns bereits beim Einstieg zum Schmunzeln gebracht haben. Protagonistin Emma sehnt sich zu ihrem 8. Geburtstag nach einem Hund. Doch stattdessen teilt ihr Vater ihr etwas unbeholfen mit, dass sie zwei große Brüder bekommt. Die neue Freundin ihres Vaters soll mit ihren Söhnen zu Emma und ihrem Vater in die Wohnung ziehen. Letztendlich gelingt es Emma, ihren Vater mit Hilfe der Jungs zu überzeugen und sie bekommt einen ganz besonderen Vierbeiner aus Transsilvanien.
Die Geschichte ist turbulent und beinhaltet liebenswerte, individuelle Charaktere. Die Handlung bietet eine unterhaltsame und fantasievolle Mischung aus Abenteuer, Geheimnissen und Humor. Sie ist sehr kindgerecht gestaltet und eignet sich auch für Erstleser, die die Geschichte selbstständig lesen können.
Insgesamt ist "Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten" ein empfehlenswertes Kinderbuch. Die Autorin versteht es, eine lebendige und mitreißende Geschichte zu erzählen, die Kindern nicht nur Spaß macht, sondern auch wichtige Werte vermittelt.

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Tierischer Besuch aus Transsilvanien
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Perry Rhodans kosmisches Abenteuer

Der kleine Perry 1: Das Geheimnis des Wanderplaneten von Olaf Brill

Meine Kinder sind sehr gerne in die farbenfrohe und humorvolle Welt des Weltraumabenteuers geflogen. Das Comic erzählt die Geschichte von Perry, einem begeisterten Weltraumfan, der in die Fußstapfen seiner Mutter tritt, einer begabten Raumschiffkonstrukteurin. Der Wunsch, das Weltall zu erkunden, wird zur Realität, als Perry und sein liebenswerter Mausbiber Gucky sich auf eine unerwartete Reise begeben.

Das Comic ist voller kindgerechtem Humor und Abenteuerlust. Die Charaktere sind sympathisch, individuell, passend für die Zielgruppe und die Maus auch sehr niedlich. Die Illustrationen sind bunt und detailreich. Am Ende gibt es noch eine schöne Beschreibung der Geschichte der wirklichen Monderkundung.
Ein Comic, das nicht nur kleinen weltraumgegeisterten Leser*innen ab 8 Jahren gefallen wird, sondern bestimmt auch Erwachsenen.

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 Perry Rhodans kosmisches Abenteuer
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Ein origineller Weihnachtskrimi auf Schienen

Mord im Christmas Express von Alexandra Benedict

Am Vorweihnachtsabend begibt sich die pensionierte Polizeibeamtin Roz auf eine Zugreise nach Fort William, um rechtzeitig zur Geburt ihrer Enkelin anzukommen. An Bord des Zuges trifft sie auf eine vielfältige Gruppe von Mitreisenden, darunter eine junge Influencerin, einen selbstverliebten Reality-TV-Star, eine schlagfertige ältere Dame mit ihrem Kater, eine dysfunktionale Familie und Craig, der eine besondere Verbindung zu Roz hat.

Die Atmosphäre des Vorweihnachtsabends bildet den Hintergrund für das Geschehen, das jedoch eine dramatische Wendung nimmt, als der Zug im Schneetreiben stecken bleibt und ein Mord an Bord passiert. Die Frage "Wen trifft es als nächstes?" sorgt für anhaltende Spannung und fesselt bis zur letzten Seite.
Der Roman überzeugt mit originellen und sehr unterschiedlichen Charakteren, einer raffinierten, zeitgemäßen Handlung und einer packenden Atmosphäre gespickt mit etwas Weihnachtsstimmung.
Der "Christmas Express" ist ein toller Weihnachtskrimi und ein perfekter Begleiter für winterliche Leseabende, aber liest sich auch schon im September sehr gut und flüssig weg.

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Ein origineller Weihnachtskrimi auf Schienen
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Spannende Zeitreise durch die menschliche Evolution

MENSCH! von Susan Schädlich; Michael Stang

"MENSCH! Eine Zeitreise durch unsere Evolution" ist ein faszinierendes Comic-Sachbuch, das sowohl meine Enkelinnen als auch mich als Omi begeistert. Die Autoren nehmen uns mit auf eine aufregende Reise durch die Geschichte der Menschheit, angefangen von den frühen Menschenarten bis hin zum Homo sapiens.

Die kindgerechte Wissensvermittlung steht hier im Vordergrund und wird auf unterhaltsame Weise vermittelt. Durch die fiktive Rahmenhandlung kann man leicht in die Vergangenheit eintauchen und die Entwicklung des Menschen hautnah miterleben. Dabei wird nicht nur die wissenschaftliche Arbeit von Forscher*innen aus aller Welt behandelt, sondern auch die faszinierenden Geschichten hinter den Entdeckungen erzählt.
Besonders gelungen ist das Gleichgewicht zwischen Sprechblasen, Comicbildern und Fließtext. Die umfangreichen und liebevoll gestalteten Illustrationen tragen dazu bei, den Wissensschatz anschaulich zu erklären und machen das Buch selbst für Lesemuffel ansprechend.
Die Altersempfehlung ab 10 Jahren finde ich angemessen, da das Buch inhaltlich anspruchsvoll genug ist, um ältere Kinder zu fesseln, gleichzeitig aber auch jüngeren Lesern die Möglichkeit bietet, sich mit dem Thema Evolution vertraut zu machen.
Insgesamt ist "MENSCH! Eine Zeitreise durch unsere Evolution" eine gelungene Kombination aus lehrreichem Sachbuch und unterhaltsamem und wunderschön gestaltetem Comic.

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Spannende Zeitreise durch die menschliche Evolution
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Geheimnisse der Vergangenheit

Schwarzvogel von Frida Skybäck

An einem eisigen Wintertag eilt eine junge Frau über die gefrorene Oberfläche eines Sees. Doch das brüchige Eis gibt plötzlich nach und sie versinkt. So beginnt jene fesselnde Erzählung, die mich von den ersten Zeilen an gefangen nahm. Der Krimi ist spannungsgeladen und von geheimnisvoller Atmosphäre durchzogen.

Das sorgsam gestaltete Setting im südschwedischen Lund trägt maßgeblich dazu bei.
Polizistin Fredrika Storm kehrt nach einem einschneidenden Ereignis in ihre Heimatstadt Harlösa zurück, wo sie mit dem unkonventionellen Kollegen Henry Calment zusammenarbeitet. Die Dynamik des Ermittlungsteams hat mich von Anfang an angesprochen. Ebenso fesselnd war das Dilemma, dem sich die Ermittlerin gegenübersieht: Soll sie ihren familiären Verpflichtungen treu bleiben oder den mühsamen Weg der unbequemen Wahrheit wählen? Dieses Spannungsfeld war äußerst interessant und verlieh der Geschichte eine zusätzliche Tiefe. Abgesehen von kleinen Unstimmigkeiten ein vielversprechender und unterhaltsamer Auftakt der Krimiserie um die junge Polizistin Fredrika.

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Getrübte Idylle

Eine glückliche Familie von Jackie Kabler

In „Eine glückliche Familie“ wird eine Geschichte erzählt, die das Etikett eines Kriminalromans trägt und als Psychothriller klassifiziert wird. Die Handlung dreht sich um Beth, die als Kind erlebt hat, wie ihre Mutter die Familie verlassen hat. Ihr Vater bemühte sich, den schmerzhaften Verlust zu kompensieren, während Beth ein düsteres Geheimnis hütet, das nur ihrem Vater bekannt ist.

Als erwachsene Frau führt Beth ein erfülltes Leben mit zwei Kindern, einem interessanten Beruf und Freundschaften. Doch plötzlich tritt eine ältere Frau in ihr Leben und behauptet, ihre lang verschwundene Mutter zu sein.
Trotz vielversprechender Ansätze offenbaren sich in diesem Buch einige Schwächen. Die Charaktere bleiben oberflächlich und wenig authentisch, was es schwierig macht, sich mit ihnen zu identifizieren. Die Handlung wirkt an einigen Stellen konstruiert, was die Glaubwürdigkeit beeinträchtigt. Die Auflösungen der Geschehnisse erscheinen vorhersehbar und nehmen der Geschichte die dringend benötigte Überraschung.
Obwohl das Cover und der Klappentext auf einen fesselnden Psychothriller hindeuten, neigt 'Eine glückliche Familie' eher zum Familiendrama. Die versprochene Spannung bleibt größtenteils aus. Dennoch hat die Erzählung ihren eigenen Reiz und einen gewissen Unterhaltungswert.

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Turbulenter Comicspaß

Worst Week Ever - Montag von Matt Cosgrove; Eva Amores

"Worst Week Ever: Montag" ist ein unterhaltsamer und witziger Comic-Roman. Die siebenteilige Kinderbuchreihe bietet mit Justin Chase einen Protagonisten, der von einem Missgeschick ins nächste stolpert und somit für herzhaftes Lachen sorgt. Justin erlebt zweifellos die schlimmste Woche seines Lebens.

Es beginnt mit einer überraschenden Hochzeit seiner Mutter mit einem Vampir, gefolgt von seinem Vater, der in einem ungewöhnlichen, rollenden Klo unterwegs ist. Wir begleiten Justin dabei, wie er sich mit der vermeintlichen Entführung seiner Katze durch Außerirdische auseinandersetzt und sich gleichzeitig mit einem bösartigen Typen an seiner neuen Schule herumschlagen muss.
Die witzigen und lebhaften Illustrationen vermitteln die Situationskomik perfekt. Durch die abgestimmte Zielgruppe sind die Illustrationen nicht nur ansprechend, sondern motivieren auch Wenig-Leser dazu, die Geschichte zu lesen. Besonders die Figur des Käpt’n Flauschbär hat unser Herz erobert.
"Worst Week Ever: Montag" ist ein kreatives und originelles Comic-Buch, das meine Enkelinnen in seinen Bann gezogen hat.

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Wohin geht der Müll?

Wieso? Weshalb? Warum? Kernreihe, Band 74 - Rund um den Müll von Carola von Kessel

„Rund um den Müll. Wieso? Weshalb? Warum? Band 74“ ist ein neuer Band der beliebten Ravensburger Sachbuch-Reihe „Wieso, weshalb, warum“. Er vermittelt nicht nur altersgerecht Sachwissen, sondern ist auch spannend und unterhaltsam. Für mich in der heutigen Zeit eines der wichtigsten Themen, für das Kinder von klein auf sensibilisiert werden müssen.

Das Buch umfasst viele interessante und wichtige Themen wie „Warum betreiben wir Mülltrennung? Wo führt seine Reise uns hin? Wie können wir Müll vermeiden?“ Durch die Seiten dieses Buchs erfahren Kinder, was sich in unserem Abfall verbirgt und wohin er seine Reise antritt, nachdem die Müllabfuhr die Tonnen entleert hat. Aufklappbare Bereiche zeigen, wie Kompost zu Humus wird, bieten Empfehlungen zur Reduktion von Plastikverbrauch und verdeutlichen den Ablauf in einer Sortieranlage.
Die detailreichen, liebevollen und farbenfrohen Illustrationen erwecken auch bei Lesemuffeln die Lesefreude. Die Kinder können sich sehr lang selbst damit beschäftigen und entdecken immer wieder neue Details. Die Bilder und Klappen auf jeder Seite sprechen Kinder an, ergänzen die Sachtexte und tragen zum besseren Verständnis bei.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und passend für die Zielgruppe. Das Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen ab 4 Jahren als auch zum Selbstlesen ab ca. der zweiten Klasse. Nach oben kann ich keine Altersgrenze festlegen, da ich auch noch dazugelernt habe. Viele Dinge weiß man oft als Erwachsener nicht zu dem Thema Mülltrennung und gibt sie falsch an Kinder weiter.
Das Buch ist rundum gelungen, eine klare Leseempfehlung für wissbegierige Mädchen und Jungs und Erwachsene. 5 Sterne!

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Wohin geht der Müll?