Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Dorsay:
Monsterjäger
Der Totenarzt von Chris Carter
Die Gerichtsmedizinerin Carolyn Hove entdeckt bei der Autopsie eines Verkehrsunfallstoten, dass der Tote Verletzungen aufwies, die unmöglich von einem Verkehrsunfall stammen können. Die Todesursache sind Erfrierungen, und das in Kalifornien bei derzeit 33 °C! Damit ist sie zufällig einem Serienkiller auf die Spur gekommen, der jeden seiner Morde wie ein Unglück aussehen lässt.
Robert Hunter und Carlos Garcia vom Raub- und Morddezernat des LAPD werden auf diesen Fall angesetzt, kennen allerdings keinen Namen und auch nicht den Tatort, nur den Fundort. Noch während sie auf der Suche sind, kommt ein weiterer Toter mit ähnlichen Symptomen auf den Seziertisch von Dr. Hove. Ein angeblicher Selbstmord eines Mannes, der allerdings vor dem Sprung von der Brücke bereits tot war.
Christ Carter hat mit seinem 13. Band der beiden Ermittler Hunter und Carlos einen weiteren Thriller geschrieben, der düster und verstörend wirkt, vor allem wenn man bedenkt, dass das Buch auf einer wahren Geschichte beruht. Eine absolute Leseempfehlung von mir!
Kims Rache
Signum von John Ajvide Lindqvist
Kim Ribbing hat eine schwere Kindheit hinter sich. Nach dem Tod seiner Eltern wuchs er in Heimen bzw. bei Pflegeeltern auf. Niemand kam mit ihm zu Recht, deshalb wurde er in eine Anstalt eingewiesen. Dort wurde er vom behandelnden Arzt regelrecht gefoltert. Jetzt hat er seinen Peiniger entführt und hält ihn im Keller seiner Villa fest.
Er will in Erfahrung bringen, was einen erwachsenen Mann dazu bringt, ein Kind unter dem Vorwand der Wissenschaft zu foltern. Julia Malmros, eine Ex-Polizistin, ist Kims neue Partnerin. Sie recherchiert im Moment über die die Partei der Wahren Schweden, die extrem rechtsorientiert ist. Astrid Helander, eine 14jährige, die nach einem Anschlag ihre Eltern verloren hat und jetzt bei ihrem Onkel aufwächst, wohnt teilweise bei Kim. Diese beiden für Kim wichtigen Frauen sind allerdings auf sein Geheimnis gekommen und helfen ihm.
Mit Signum hat Lindqvist nach Refugium die Fortsetzung seiner Trilogie geschrieben, allerdings nicht so gut gelungen, als der erste Band. Zu viele Nebenszenen, wie neue Liebesbeziehung des Ermittlers Johnny Munthers zu der Forensikerin Moa, machen Signum etwas langatmig. Aber die Bezüge zu den Wahren Schweden mit ihren zahlreichen Kontakten in die kriminelle Szene weisen eine Brisanz auf, die nicht außer Acht zu lassen sind.



