Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Falling for Dr. Heartless von Cassia Bieber
Dieses Buch spielt in einem Krankenhaus, dem Angelis Memorial Hospital. Es gehört der reichen und angesehen Familie Angelis. Ares, der älteste Sohn (eigentlich Adoptivsohn) ist CEO des Krankenhauses. In diesem Krankenhaus beginnt Lexy als Healthcare Managerin. Sie kennt die Familie, da ihr Vater Chauffeur der Familie ist.
Sie lebte auf dem Anwesen, bis sie zum Studium wegzog. Ihre Jugend lang schwärmte sie für den jüngeren Sohn Ikaros der Familie, der auch im Krankenhaus arbeitet. Doch ihren ersten Kuss schenkte sie Ares, den sie eigentlich nicht leider konnte. Auch jetzt ist eine gewisse Spannung zwischen den beiden. ...
Ich mochte die Geschichte und den Schreibstil der Autorin grundsätzlich sehr. Die Geschichte entwickelt sich in einem angemessenem Tempo und grob kann man sich auch gut in die Handlungsweisen und Eigenheiten der Charaktere hineinversetzen. In die Tiefe ging es dabei allerdings einen Tick zu wenig. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefgang an einigen Stellen gewünscht und ein wenig mehr vom Krankenhaus - dies war irgendwie nur Schauplatz und Deko, floss aber nicht wirklich in die Handlung ein. Umso mehr die Familien, die wirklich gut dargestellt wurden und wo man das Verhältnis zueinander gut nachvollziehen konnte.
Wie geht eigentlich Klimaschutz? von Tina Ruthe; Sally Lisa Starken
Was ist mit dem Wetter los? Warum kann der Kiosk nicht aufsperren? All diese Fragen schwirren Toni durch den Kopf, als sie nach einer langen heißen Phase Gewitter erlebt und der Kiosk nicht öffnet- stattdessen werden jede Menge Eimer benötigt.... Wie gut, dass Toni in der Oma jemanden hat, dem sie ihre Fragen stellen kann.
Sie bekommt Antworten und beginnt, sich für das Klima einzusetzen.
Ich hab das Bilderbuch vorerst einmal alleine gelesen. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und sofort stechen die farbigen Illustrationen, die hell und freundlich wirken, ins Auge. Auch die Vorstellung der Charaktere im Innenteil fiel gleich ins Auge. Die Geschichte ist unaufgeregt, aber auch gut erzählt..ich empfand sie als gerade passend für das Alter. In die Geschichte fließen wichtige Erklärungen ein, die sowohl sach- als auch kindgerecht sind. Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Gibt es überhaupt so etwas wie einen Schuldigen für den Klimawandel? Was umfasst Klimaschutz alles? Was kann der einzelne Mensch auch schon als Kind fürs Klima machen?
Dabei hat mir vor allem ein Aspekt sehr gefallen: den Kindern wird mit den Worten "Weißt du, wir können die Erde nicht von heute auf morgen gesund machen. Das ist auch nicht deine (...) Aufgabe." Es wird erklärt, dass kein einzelner Mensch schuld ist, sondern viele Menschen gemeinsam über einen langen Zeitraum. Und wir uns dennoch jetzt gemeinsam alle einsetzen sollen, ohne dass ein einzelner das als Aufgabe hat. Das nimmt meiner Meinung nach einiges an Schuldgefühlen und schafft eine gute Balance: ohne zu überfordern gibt es Ideen für eine klimagerechtere Zukunft mit. Ich finde das sehr gut gelungen und auch für den Kindergarten schon geeignet.
Schwapp, der Geheimschleim - Der große Schleimassel - von Tina Schilp
Schwapp ist blau, glitschig, gar nicht so kalt wie es aussieht und vor allem: es dürfte ihn nicht geben. Denn Lou und Lukas hatten eine Panne in ihrem Schleimlabor und ihre Eltern haben daraufhin kurzerhand ihr Labor einkassiert. Nur gut, dass die Eltern die Utensilien an einen sicheren Ort gegeben haben und nicht weggeschmissen haben.
So können Lou und Lukas zumindest noch den Bastelkleber retten. Mit Duschgel vermengt und Glitzer entsteht völlig unerwartet sprechender Geheimschleim, der sie ab nun auf Trab hält und viele Ansprüche stellt ... Eines kann ich euch schon versichern, langweilig wird es sicher nicht!
Ich fand das Buch lustig geschrieben. Schwapp hat einen Sprachfehler, was ganz schön herausfordernd zum Vorlesen ist, aber mit 8/9 geht es auch zum selbst lesen. Die Bilder sind jedenfalls auch nett und lockern das Leseabenteuer auf. Die Geschichte ist so gewählt, dass man auch gut Pausen machen kann zwischen den Kapiteln, damit es nicht zu lang zum selbst lesen wird auf einmal. Schwapp war sehr liebevoll und sympathisch gewählt. Ich fand ihn auch ein wenig anstrengend mit den vielen Ansprüchen, aber auf eine sehr witzige Art. Ein gelungenes Abenteuer ab 8!
Not Worth Saving von Marie Niebler
Ich fand den Titel so gewählt, dass er mich sehr neugierig machte. Der Klappentext klang ebenso vielversprechend und ich dachte nach den ersten Seiten, das könnte eine spannende Entwicklung werden. Leider fehlte mir für das gute Lesegefühl einiges, was bei mir eigentlich selten passiert in der Art und Weise.
Zunächst beginnt die Geschichte finde ich vielversprechend. Man findet schnell an den Schauplatz, kann die Charaktere gut erkennen und sie grob kennenlernen. Zuviel erfährt man nicht, denn die Geschichte baut Spannung auf durch die Geheimnisse der Protas voreinander. Es macht neugierig und ließ mich fragen, was wohl jeweils passiert ist. Auf manche Fragen bekam ich auch, wenn auch für mich etwas spät, Antworten. Gerade zu Noahs Geschichte blieb aber auch einiges unbeantwortet und es fiel mir schwer, sich in ihn hineinzuversetzen.
Brooke war mir leider ziemlich unsympathisch und unreif. Es scheint, sie hat wenig Entwicklung durchgemacht. Ich hätte beide Charaktere beim über sich hinaus Wachsen gerne beobachtet, doch das sind sie nicht. Stattdessen schweigen beide Dinge aus, verdrängen, laufen weg.... Mir fehlten tiefergehende Dialoge, klärende Gespräche und auch ein wenig ein Handlungsfortgang. Die Handlung so ist nämlich vor allem eines - herzzerreißend und stellenweise ziemlich frustrierend... Vielleicht bin ich mit den falschen Erwartungen ans Buch gegangen. Ich kann jedem nur empfehlen, die Triggerwarnung jedenfalls ernst zu nehmen (wenngleich ich mir auch da etwas mehr von den Themen erhofft habe) und sich auf zwei zusammenhängende Bände einzustellen
gelungener Start der Reihe
Stardust Academy - Hüter der Sterne von Francesca Peluso
Stardust Acedemy fand ich schon vom Titel her sehr spannend. Auch das Cover spricht gleich an und passt perfekt zur Reihe und der Altersgruppe, für die das Buch geschrieben wurde. Die Geschichte beginnt sehr spannend. Man kann sich sehr schnell in die Charaktere hineinfühlen und auch die Handlungsintentionen verstehen.
Ziemlich bald wird es auch ziemlich magisch und dementsprechend interessant. Die Geschichte führt uns nach Prag und dabei an eine magische Schule, an der Sternbilder und Kometen die Kinder darauf vorbereiten, Asteria zu werden. Nur die wenigsten werden das schaffen und die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Einen Einblick in deren Arbeit erhält man schon in Band 1.
Ich fand die Geschichte sehr spannend. Die Athmospähare des Buches hat mich besonders angesprochen. Die Kinder wurden richtig gut entwickelt und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Die magische Stimmung, die aufgebaut wird, hat voll hineingenommen in die Geschichte. und macht Lust auf einen weiteren Band. Es gab zwar Kleinigkeiten, die ich nicht ganz so gelungen fand oder nicht so stimmig, und gegen Ende hin ging es etwas schnell, aber das Buch hat uns dennoch sehr gut gefallen. Es gibt bereits Andeutungen auf Band 2, sodass man umso gespannter ist auf die Fortsetzung.
Ein Leuchtturmsommer voller Geheimnisse von Maren Graf
Lucie ist 10 und ein echter Wirbelwind. Diesen Sommer soll sie mit ihren Eltern auf Hallig verbringen, denn dort lebt ihre Oma. Oma Friedel hatte einen Unfall und nun wollen ihre Eltern sie nach Frankfurt holen. Ob diese das auch will? Gut, dass ihre Eltern mit der Oma beschäftigt sind, so kann Lucie gemeinsam mit Jonne die Insel erkunden - allen voran ein Leuchtturm, zu dem die Oma einen Schlüssel hat.
Dieser ist etwas ganz Besonderes...
Mir hat das Abenteuer sehr gut gefallen. Jonne als besonnener und eher ruhiger Junge, Lucie mit ihren vielen Flausen im Kopf - beide wachsen einem gleich ans Herz. Und natürlich war ich selbst auch neugierig, was es mit dem Leuchtturm jetzt auf sich hat und was das Geheimnis dieses Leuchtturms ist.
Die Bilder fand ich besonders cool, sie haben die Geschichte aufgelockert und ihr etwas besonders Magisches verliehen.
Ein tolles Leseabenteuer ab 8 Jahren!
Etwas langatmig aber schön
The Love Code. Wenn die widersprüchlichste Theorie zur großen Liebe führt Chemistry Lessons von Susannah Nix
Das Hörbuch rund um die IT-Spezialistin Melody, die nach ihrem Studium und einem Schicksalsschlag neu in LA startet, hat mich gleich zu Beginn in den Bann gezogen. Die Hörbuchsprecherin wirkt sehr sympathisch und ihre Stimme passt gut zur Protagonistin. Melody ist mir sehr sympathisch und ich konnte ihr Handeln über große Strecken gut verstehen.
Einzig, warum sie mir dem Yoga anfängt, war mir nicht so ganz klar, war aber dennoch alles dann rückblickend stimmig. Der männliche Protagonist machte es einem doch schwerer. Durch die sich nicht ändernde Perspektive (das ganze Buch wird aus der Sicht von Melody erzählt) erfahren wir weniger über seine Motive und können teils nur erahnen, warum er so gehandelt hat. Manches Verhalten in der Vergangenheit macht ihn nicht gerade sympathisch, ebensowenig wie seine Ex und auch sein ganzer Freundeskreis. Mit diesem musste ich erst langsam warm werden. Die Geschichte entwickelt sich langsam und es gab mehrere Momente, wo ich schon dachte, jetzt passiert gleich mehr... Aber gerade dadurch entstand ein wunderschöner Spannungsbogen, wenngleich es zum Ende hin auch etwas wiederholend war aus Melodys Sicht, wie sie die Situation empfand. Umso schöner, dass es doch noch ein Happy end hab!
Lesen NERVT! - Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1) von Jens Schumacher
Die Weberknechtdame Karoline wohnt in einer Bücherei und hat auch dort gerade bei den Abenteuerromanen ein wunderschönes Haus gebaut. Nun will jemand ein Buch herausziehen und ihr Haus droht einzustürzen. Sie versucht diesen jemand, der im Buch direkt mit du angesprochen wird, vom Bücher lesen abzuhalten.
Denn: Karoline findet Lesen total doof. Die Geschichten sind für sie langweilig und Buchstaben nerven, schon einzelne Buchstaben zu verändern ändert schließlich schon das Wort...Ob sie die Besucherin oder den Besucher davon überzeugen kann, das Lesen nervig ist? Oder lernt sie bei ihren Überzeugungsversuchen vielleicht sogar selbst noch was dazu?
Dieses Buch ist für Kinder ab 7 Jahren gedacht, eigentlich für Erstleser:innen und Lesemuffel. Der Schreibstil kindgerecht und die Kapitel sind entsprechend kurz, sie werden aber zunehmend länger. Die Geschichte wirkt durch die Geschichten in der Geschichte noch kurzweiliger und auch die Schriftarten und interaktiven Aufgaben sorgen für Abwechslung. Während die ersten Aufgaben sehr einfach zu lösen sind, werden die Aufgaben immer schwerer, gerade die letzte Aufgabe fand ich für 7 schon eher schwer.
Eine schräge kurzweilige Geschichte, die den Kindern viel Abwechslung bietet und zum selbst entdecken animiert!
Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal? von Sabine Bohlmann
Diese Geschichte hat uns vollends begeistert. Sie erzählt von wild zusammengewürfelten Charakteren, die es in der Welt der normalem Menschen als Familie gemeinsam schaffen sollen und nicht auffallen sollen... Tun sie das und reagieren die Menschen um sie herum mit verbotenen Worten (Angst, ungeheuerlich und viele ähnliche), kräht die Krähe und man sammelt Punkte.
.. Wehe, es werden zu viele- dann muss man gehen... Doch wie soll es einem Schrat gelingen, sich mit seiner fleischfressenden Pflanze am Kopf zu tarnen und normal zu sprechen? Wie soll ein Flaschengeist die Mutterrolle übernehmen? Was tut eine Mischung aus Fee und Elf, wenn für Männer Glitzer und Einhörner nicht angesagt sind? Wie geht ein unsichtbares Mädchen damit um, dass sie nicht genügend die Luft anhalten kann, um sichtbar zu werden? Wie gut, dass es da noch Ottilie gibt, ein Mädchen, das mit dem anders sein ihrer Nachbarn kein Problem hat und ihnen helfen möchte - wobei sie natürlich das Geheimnis wahren muss ....
Meine Kinder und ich möchten die Geschichte sehr. Uns sind die Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Natürlich war einem nicht jeder immer sympathisch, und zumindest ich konnte die Reaktion auf den Schrat zumindest ein Stück weit nachvollziehen. Wie aber dann damit umgegangen wurde und sich die Geschichte entwickelt hat, war wirklich super. Mit viel Witz, lustigen Szenen und schrägen Charakteren gelingt es der Autorin, das Normalsein zu hinterfragen und die vielen unterschiedlichen Charaktere genauer kennenzulernen. Sie wachsen einem richtig ans Herz und entwickeln sich prächtig. Eine mutmachende und lustige Geschichte!
Als Ela das All eroberte von Raúl Krauthausen; Adina Hermann
Kennt ihr das, dass ihr ein Buch lest, dass so genau euren eigenen Werten und Vorstellungen, die ihr euren Kindern mitgeben wollt, entspricht? Für mich ist Ela so ein Buch. In dem Buch geht es um ein aufgewecktes Mädchen mit großen Träumen. Ela möchte das All erobern und vielleicht Astronautin werden.
Sie freut sich irrsinnig auf den Besuch in der Sternwarte und lernt dort eine Frau kennen, Raumfahrtechnik studiert. Die Frau erzählt von Sternbildern, der Milchstraße, aber auch den Pionierinnen im Bereich der Raumfahrt. Sie weiß - sie möchte auch so etwas machen, und ins All...
Was mich so berührt hat an dem Buch, was Ela selbst. Was sie sich alles anhören musste, ist so aus dem Leben gegriffen und teils sehr übergriffig. Menschen, die es eigentlich gut meinen, wenn sie fragen: "Wo will der Rollstuhl denn raus?", die sie animieren, sich andere, passendere Träume zuzulegen aufgrund ihrer Einschränkung... Einerseits tat es weh, sowas zu lesen, andererseits zeigt es so viel von der Lebensrealität von Menschen, die in irgendeiner Art und Weise nicht "der Norm" (die es ja gar nicht gibt) entsprechen. Was das Ganze aber so bestärkend machte, war Ela selbst und auch die Familie und ihre Freunde, die sie unterstützen, die ihre Träume nicht klein reden, die Ideen haben, um ihrem Traum näher zu kommen. Ich fand das so schön!
Was das Buch bietet, sind neben vielen Fakten über das Weltall mit seinen Planeten und der Geschichte der Weltraumfahrt, viele bestärkende Sätze, die einen ermuntern, sich nicht von den Regeln von heute einschränken zu lassen. Was heute möglich ist, war vor 20 Jahren undenkbar (als Beispiel werden nicht nur die Astronautinnen genannt, sondern auch die 1,65 m Regel für Astronaut:innen, die lange galt). Wer weiß, was in 20 Jahren möglich sein wird? Bis dahin gilt es, kreativ zu sein und selbst zu überlegen, wie die Welt von morgen aussehen wird, um diese dann auch selbst so mitzugestalten, dass das möglich wird. Ein geniales Buch, das definitiv in jede Schulbibliothek gehören sollte!











