Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Sofort gefesselt
Die Kinder von Schönbrunn von Beate Maly
In Wien bricht eine neue Zeit an nachdem der Krieg vorbei und der Kaiser abgedankt hat. Greta fällt es schwer, den Verlust ihres Ehemannes zu akzeptieren. Sie trifft eine junge Frau, die sich für bei einer Erzieherschule im Schloss Schönbrunn anmelden will und entschließt sich auch dazu. Sie möchte etwas bewegen, aber nicht jeder ist von ihren Ideen begeistert.
Doch der Pädagoge Michael Brenner ist auf ihrer Seite. Er ist Sozialdemokrat und hat ein Auge auf sie geworfen. Auch Greta mag ihn, aber zuerst muss sie Gustav gehen lassen. Wird sie ein neues Glück finden?
Meine Meinung
Dieses Buch hat mich sofort gefesselt, denn es ist auch sehr gut lesbar, da es keine Unklarheiten im Text gibt. Nichts störte meinen Lesefluss. Es ist nicht immer so, dass mich ein Buch sofort gefangen nimmt. Aber dieses hat es geschafft. Ich war sofort in der Geschichte drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Zunächst in Greta, die noch immer um ihren Gustav trauert/weint, und es nicht wahrhaben will, dass er tot ist. Er galt ja auch immer noch als verschollen. Doch da tritt Michael in ihr Leben. Sie will sich eine neue Liebe verbieten, denn sie will ganz einfach nicht glauben, dass Gustav nicht zurückkehren wird. Michael ist Sozialdemokrat, wie im Klappentext erwähnt, doch Greta hat mit Politik nichts im Sinn. Sie besucht die Erzieherinnenschule im Schloss Schönbrunn, und hat dort auch mit schwierigen Kindern zu tun. Mit Kindern, die oft ein schlimmes Schicksal hinter sich haben. Wie sie mit diesen zurechtkommt und ob sie es schafft, Gustav endlich gehen zu lassen, sich neu zu verlieben und das auch zuzulassen, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auch was sie in ihrer Zeit im Kinderheim Schönbrunn alles erlebt und durchsetzen kann. Mir hat dieses Buch, das mich, wie bereits gesagt, von Anfang an gefesselt und in seinen Bann gezogen hat, sehr gut gefallen. Es war spannend und unterhaltsam. Daher kann ich es sehr gerne weiterempfehlen und vergebe auch die volle Bewertungszahl.
Toller Anfang eines Mehrteilers
Die Köchin - Lebe deinen Traum von Petra Durst-Benning
Fabienne ist glücklich, wenn sie die Gäste des Schleusenwärter Hauses bewirten kann. Denn dort gibt es das beste Essen am ganzen Canal du Midi. Ihre Maman kocht zwar mit einfachsten Zutaten, aber auch mit Liebe und Leidenschaft. Gerne lernt Fabienne von ihr. Nur ihr Geliebter Eric lässt sie von der großen weiten Welt träumen.
Da stirbt ihre Mutter unerwartet und eine neue Frau kommt ins Haus. Fabienne brennt mit Eric durch, der sie jedoch bald im stich lässt. Mit viel Glück findet sie eine Arbeit als Küchenhilfe in einem Weingut. Mit der Tochter des Hauses freundet sie sich an und ihre Zukunft scheint rosig. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu und es ist nichts mehr wie es war.
Meine Meinung
Wie eigentlich alle Bücher von dieser Autorin, so ließ sich auch dieses wieder sehr gut lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Fabienne tat mir sehr leid, denn mit der Frau die nach ihrer Mutter kam, wurde sie nicht warm. Ich auch nicht. Ich kann verstehen, dass Fabienne geflüchtet ist. Vor der Frau, aber auch vor dem Vater, der die Verbindung zu Eric nicht zugelassen hätte. Wie der Klappentext ja schon sagt, hatte er noch nicht mal so unrecht, aber Fabiennes Flucht von zu Hause war meiner Meinung nach trotzdem richtig, auch wenn die folgende Zeit nicht leicht für sie war. Doch dies muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch mit den anderen Protagonisten wurde ich warm. Da ist Stéphanie bei der ich mich allerdings fragte, was sie wohl zu ihrem Tun bewogen hat. Was ich zunächst vermisst habe, ist ein Personenverzeichnis. Aber das Nachwort, das die Autorin geschrieben hat ersetzt dies komplett. In diesem wird einiges zu den Personen im Buch erklärt. Nachdem ich dieses gelesen hatte, war ich komplett zufrieden. Dieses Buch ist das, nach der Fotografin-Reihe, welches mir sehr gut gefallen hat, wobei mir natürlich auch die anderen Bücher der Autorin, die ich gelesen habe, gut gefallen haben. Aber es war nach einer gewissen Zeit der Einführung spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht mit Fabienne und ihren Kochkünsten. Daher empfehle Ich dieses Buch sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Schönes Finale
Der Winzerhof – Die goldenen Jahre von Linda Winterberg
Wir schreiben das Jahr 1956. In der Sektkellerei Herzberg läuft es so gut, dass Henni und Georg sogar expandieren können. Bille geht es wieder besser und sie hat sich in einen Schauspieler verliebt. Dann wird sie schwanger und ihre Liebe wird auf die Probe gestellt. Lisbeth lernt einen Mann kennen und merkt nicht, dass er nicht ganz geheuer ist.
Zwischen den Schwestern kommt es zu einem Zerwürfnis und zu dem Tag, der ihr Leben umkrempelt und ihre Zukunft bedroht.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es gab nichts, wie z. B. Unklarheiten im Text, was meinen Lesefluss gestört hätte. Im Gegensatz zu dem mittleren Band gefiel mir dieser wieder besser, denn es zog sich nichts irgendwie in die Länge. Genauer gesagt, war es sofort spannend. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mit den Protagonisten mitfühlen. Die Schwestern Herzberg traf ein schwerer Schlag und ich konnte mit ihnen mitfühlen. Was das war, das soll der geneigte Leser (womit auch die Leserinnen gemeint sind), selbst herausfinden. Es ging teilweise turbulent zu und die Ereignisse überschlugen sich. Ja, es ist in diesem Buch viel passiert. Es war spannend, hat mich richtig gefesselt und sehr gut unterhalten. Das Nachwort gibt ein paar Erklärungen, zwar nicht ganz so, wie ich es mir wünsche, aber doch so, dass ich einigermaßen zufrieden bin. Ein Personenverzeichnis, und damit die Angabe, was bzw. ob historische Personen in dem Buch erwähnt werden, hätte ich besser gefunden. Aber durch das Nachwort wird man doch ein bisschen aufgeklärt, so dass es dieses Mal keinen Punktabzug gibt. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Mäßig spannend
Geheimnis am Weihnachtsabend von Gladys Mitchell
An Weihnachten folgt die Amateurdetektivin Mrs. Bradley der Einladung ihres Neffen nach Oxfordshire. Die Stimmung kippt, als am Heiligabend der Anwalt tot aufgefunden wird. Niemand denkt an einen Mord außer Mrs. Bradley. Sie besucht in Oxfordshire ihren Neffen Carey Lestrange, der über Weihnachten mehrere Gäste beherbergt.
Eine Spuklegende sorgt dort für Aufregung, zumal ein Mysteriöse Brief dazu veranlasst, dem kopflosen Geist aufzulauern. Da das Auto von Mrs. Bradley defekt ist wird dem Vorhaben ein Strich durch die Rechnung gemacht. Doch dann wird der Anwalt, der einen gleichen Brief erhalten hat, tot am Fluss aufgefunden. Und die talentierte Mrs. Bradley ist die einzige, die einen Mord wittert.
Meine Meinung
Da das Buch leicht verwirrend geschrieben ist, ließ es sich nicht so gut lesen wie ich es gewohnt bin. Jedoch gab es keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss – halt langsamer als sonst – gestört hätten. In der Geschichte war ich trotzdem schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In der Hauptsache in Adela Bradley bei der mich immer wieder die Klauenhand und das meckernde Lachen irgendwie gestört haben. Denn das fand ich jetzt nicht notwendig und auch nicht lustig. Was ich gut fand ist, dass man nicht zwangsweise gleich herausfand, wer denn nun der Mörder war. Das erfuhr ich erst ganz am Ende des Buches. Die Autorin wird mit Agatha Christie verglichen, doch der Vergleich hält meiner Meinung nach nicht stand. Miss Marple von der berühmten Autorin ist eine wesentlich bessere Detektivin als Mrs. Bradley, sie kann ihr nicht das Wasser reichen, finde ich. Trotzdem war das Buch durchaus auch spannend, wenn auch nur mäßig. Es gibt noch viel Luft nach oben. Was mir auch auf die Nerven ging, war die Bezeichnung Kind für jedweden Charakter. Egal wer es war, ihr Neffe, der Inspektor etc. jeden bezeichnete sie als Kind und das am laufenden Band. Sowas nervt gewaltig. Auch die Beschreibung der Ermittlerin hat mich nicht erfreut. Was den Titel angeht so fängt es zwar in der Weihnachtszeit an, dauert aber noch ewig an. Der Schreibstil war ebenfalls nicht so ganz meiner. Daher von mir nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
Spannend und interessant
Tankred: Weihrauch und Schwert von Michael Römling
Im Januar 882 nähern sich die Normannen dem Kloster Prüm in der Eifel. Sie plündern und brennen alles nieder. Die Mönche konnten noch fliehen, doch Tankred, der Bibliothekar, bleibt und rettet den Bücherschatz. Er entkommt aus dem brennenden Gemäuer. Aber Tankred ist kein gewöhnlicher Bibliothekar, sondern ein Adelssohn.
Angesichts der Nordmänner, will er nach Aachen um seine Schwester Judith zu retten. Doch es ist zu spät, sie wurde bereits verschleppt. Aber Tankred gibt nicht auf und geht auf die Jagd nach den Entführern. Er wird von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt, denn in einem unbeherrschten Moment hat er vor einigen Jahren seine Waffe gezogen, was fatale Folgen hatte.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich einigermaßen gut lesen, was bedeutet, dass ich zu Anfang nicht so recht warm mit den Protagonisten wurde. Es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte wirklich reinkam, denn es zog sich einige Zeit. Doch dann wurde es doch noch richtig spannend. Der Schreibstil ist relativ einfach, aber eben auch so, dass es keine Unklarheiten im Text gab, die meinen Lesefluss gestört hätten. Nach dem Einsetzen der Spannung konnte ich auch das Buch kaum zu Seite legen, denn ich wollte wissen: Schafft er es, oder schafft er es nicht? Wer das ebenfalls wissen will, der sollte dieses Buch lesen. Es ist es wert, über die anfängliche Langatmigkeit hinweg zu sehen. Tankred hatte ja das Glück als Sohn seines Vaters im Kampf ausgebildet zu sein und so zog er, teils auch notgedrungen, in den Kampf gegen die Nordmänner und stand der Bevölkerung der nahe der Flüsse liegenden Dörfer bei. Auch erfahren wir natürlich wieso Tankred in dem Kloster gelandet ist. Das Buch hat mir gut gefallen, es war durchaus spannend und hat mich auch nach einiger Zeit wirklich gefesselt. Ich empfehle es, trotz der anfänglichen Langatmigkeit, gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Großfürstin Olgas Weg
Die Zarentochter von Petra Durst-Benning
Die Kulisse dieses Romans ist St. Petersburg. Großfürstin Olga, am Angang des Romanes noch ein Kind, soll eine gute Partie machen. Doch ihr Herz sagt ihr was anderes. Aber sie wird zu einer zukünftigen Regentin erzogen und ihr Vater, Zar Nikolaus, versucht alles, um einen passenden Schwiegersohn zu finden.
Er will so die Macht Russlands stärken. Allerdings weiß Olga schon früh, dass der goldene Käfig ihr nicht genug ist. Leider nimmt auf ihre Gefühle Rücksicht und letztendlich landet sie am Hof von König Wilhelm I. von Württemberg, wo sie doch ihr Glück findet.
Meine Meinung
Es hat etwas länger gedauert, bis ich mit den Protagonisten dieses Buches warm geworden bin. Doch dann wurde es doch wirklich spannend. Immer wieder wurden Olga Steine in den Weg geworfen, wenn sie glaubte, die große Liebe gefunden zu haben. Als Zarentochter musste sie natürlich standesgemäß heiraten… Letztendlich war ich dann doch noch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Der Leser muss jedoch selbst lesen, mit welchen Intrigen hier gearbeitet wurde, damit Olga von den „unpassenden“ Herren wegkam. Es ist dies eine schöne Geschichte über die Zarentochter, die am Ende eben doch noch ihr Glück fand. Ob es von Dauer ist, das ist mir nicht bekannt. Leider habe ich erst jetzt, beim Schreiben der Rezension, bemerkt, dass dies bereits der zweite Band ist. Aber er ließ sich sehr gut lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss und mir hat auch nichts gefehlt, was vielleicht im ersten Band erwähnt worden ist, den ich vermutlich im Nachhinein auch noch lesen werde. Ebenso wie den Folgeband. Ich möchte also behaupten, dass man dieses Buch ohne Kenntnis des ersten Bandes sehr gut lesen kann. Er hat mir, trotz der anfänglichen, ich möchte sagen Langatmigkeit (dies aber nur etwa 50-60 Seiten), sehr gut gefallen und ich erhält von mir deshalb auch die volle Bewertungszahl und eine Leseempfehlung.
Das fünfte Abenteuer
Zimt − Zwischen den Welten geküsst von Dagmar Bach
In diesem Buch stellt Vicky fest, dass sie eine Schwester hat und sie kann ihren Augen kaum trauen, als sie in dieser Parallelwelt landet. Wird sie sich je an diese Weltensprünge gewöhnen? Und wann wird es mal keinen Schlamassel dabei geben? Denn den erleben Vicky und Konstantin wieder, als ihre Parallelversionen ihre Liebe und ihre Leben auf den Kopf zu stellen versuchen.
Dabei hätte Vicky zu Hause schon genug zu tun, denn ihre Mutter will sich der Bürgermeisterwahl stellen. Und dann benimmt sich Pauline noch sehr merkwürdig. Und Vicky merkt nicht, dass ihnen ihr Widersacher auf der Spur ist.
Meine Meinung
Dies ist das zweite Buch der zweiten Staffel um die Weltenspringer Vicky und Konstantin. Auch dieses Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Vicky, die bei ihrem Sprung feststellen musste, dass sie in dieser Welt eine Schwester hat. Wie soll sie mit ihr umgehen, hat sie doch gar keine Erfahrung darin. Und dann noch zu Hause, dass ihre Mutter sowieso schon so viel zu tun hat, nun sich auch noch als Bürgermeisterkandidatin aufstellen lassen will! Dann eben Pauline, die gar nicht mehr so ist wie sonst. Was hat das alles zu bedeuten? Und wer ist der Widersacher, der ihnen auf der Spur ist? Wer dies erfahren will, muss das Buch lesen und es ist sehr lesenswert. Mir hat es auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen, denn es hat mich auch gefesselt und sehr gut unterhalten.
Wieder spannend
Glück des Augenblicks von Ellin Carsta
1925 in Hamburg. Amala. Luises Tochter, genießt das Leben bei ihrem Onkel. Sie hat erste Erfolge am Theater und nun sogar eine Filmrolle in Aussicht. Doch es gibt Menschen, die Amala diesen Aufstieg nicht gönnen und auch sie fragt sich, wem sie ihren Erfolg zu verdanken hat. Auguste, Frederikes Tochter, unterstützt sie gerne, obwohl sie wirklich eigene Probleme hat.
Eduard Ahrendsen verstrickt sich immer tiefer in den Kokainhandel. Eigentlich will er irgendwann aussteigen, aber ob ihm das gelingen wird? In Wien kämpft Franz Hansen mit den Geistern des Krieges. Er hat alles, was er sich wünschen kann, aber die Erlebnisse im Krieg lassen ihn nicht los. Ob er wohl das gleiche Schicksal erleidet wie sein Vater?
Meine Meinung
Mir hat der erste Band Schritt ins Licht schon sehr gut gefallen. Es ist zwar eine neue Reihe, hier über die Kinder der Hansens. Doch es ist eigentlich wünschenswert, auch die Hansen-Saga zu kennen. Zu wissen, was dort alles passiert ist und warum Richard das schwarze Schaf ist. Lesen ließ sich das Buch sehr gut, da keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss störten. Auch war ich wieder schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Es geht ja größtenteils um Amala, Luises Tochter, die nach dem Tod ihrer Mutter im ersten Band nach Hamburg gekommen war. Sie will Schauspielering werden was ihr auch zu gelingen scheint. Und doch gibt es Menschen, die ihr das nicht gönnen und intrigieren. Wie das geschieht, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Eduard Ahrendsen hat sich auf Kokainhandel eingelassen, wie man im letzten Band schon gelesen hat. Er denkt, dass er, wenn er genug Geld beisammen hat, wieder aussteigen kann, hat sich das auch vorgenommen. Aber kann er das wirklich? Und dann noch Franz, Thereses und Karl Hansens Sohn. Er zerbricht fast an den Kriegserlebnissen, die er nicht vergessen kann. Wird er diese Traumata doch noch überwinden? Und wird die Familie ihm dabei helfen? Über alle diese Ereignisse kann man in diesem Buch lesen. Auch wenn es ein relativ ruhiges Buch ist, so ist doch genug Spannung vorhanden. Genug Spannung, dass das Buch mich fesselte und mich auch gut unterhielt. Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Band eins war besser
Miss Merkel: Mord auf dem Friedhof von David Safier
Dass der Gärtner nicht immer der Mörder ist, sondern auch manchmal die Leiche sein kann, das merkt die Rentnerin Angela Merkel, als ihr Mops Putin seine Leiche auf dem Friedhof in Klein Freudenstadt entdeckt. Nur seine Beine schauen aus dem Boden heraus. Es sind die zwei verfeindeten Bestatter-Familien, in welchen die Mörder zu finden sind.
Sie lernt den Steinmetz kennen und er teilt ihre Liebe zu Shakespeare und sieht einem französischen Filmstar auch noch ähnlich. Wird sie ihm verfallen? Und was ist mit Achim, ihrem Gatten? Dieser Fall stellt sie nicht nur als Hobbydetektivin, sondern auch privat vor knifflige Probleme.
Meine Meinung
Mit Spannung habe ich diesen Roman erwartet. Er ließ sich auch sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Allerdings hatte er im Gegensatz zu dem ersten Band doch einige Längen, er zog sich doch manchmal zu sehr. In der Geschichte war ich durchaus wieder schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Das hatte wohl mit dieser Beziehung zwischen Angela und dem Steinmetz zu tun. Darüber wurde einfach zu viel geschrieben und zu sehr darauf eingegangen. Das gefiel mir nicht so sehr und bringt auch einen Stern Abzug. Ansonsten ist dieser humoristische Krimi auch wieder sehr lustig und bringt einen durchaus auch zum Lachen. Ich hoffe, dass der nächste Band wieder etwas mehr Krimi und nicht so viel Beziehungsprobleme beschreibt, denn es ist, wie gesagt, wirklich auch lustig und man kann sich köstlich amüsieren. Überhaut wenn ich an Putin, den Mops, denke. Ich empfehle das Buch, trotz der genannten Längen, gerne weiter und vergebe wegen der Längen, eben nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Ein super Finale
Die Hafenärztin. Ein Leben für das Recht auf Liebe von Henrike Engel
Im Hamburger Hafen, 1911, behandelt Anne Fitzpatrick in ihrer Arztpraxis auch chinesische Frauen, die in als Arbeitskräfte angeworben worden sind. Als eine Frau stirbt, vor Annes Augen, schwört sie, die Verantwortlichen zu finden. Mit Kommissar Berthold Rheydt im Chinesenviertel nachzuforschen. Rheydt glaubt, die Handschrift eines Feindes zu erkennen, doch ist sein Herz nicht ganz bei der Sache, denn er hat Helene Curtius seine Lebe erklärt.
Und auch Helene kämpft um das Heil misshandelter Frauen. Anne gerät in große Gefahr und der Kommissar verändert durch einen Schritt sein Leben für immer.
Meine Meinung
Dies ist der dritte Band der Reihe um die Hafenärztin Anne Fitzpatrick, die eigentlich ganz anders heißt. Wie der Leser schon weiß, musste sie aus England fliehen und praktiziert unter dem Namen Fitzpatrick im Hamburger Hafenviertel. Auch dieses Buch ist wieder sehr gut geschrieben. Keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch gleich wieder drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich konnte Anne gut verstehen, auch wenn sie sich mit ihrem Handeln strafbar machte. Genauso wie Helene Curtius. Pauline tat mir leid. Was diese drei Aussagen zu bedeuten haben, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Letztendlich kann Helene ihrer Freundin Pauline das Leben etwas erleichtern, wieso, das muss der Leser auch selbst lesen. Für mich ist allerdings eine Frage offen geblieben, doch welche das ist, das verrate ich hier natürlich auch nicht. Das Buch was wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich empfehle es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.











