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Rezensionen von Duffy:

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Sofia Berger nimmt sich nach einem harten Schicksalschlag eine Auszeit in Island. Sie will dort ein Haus renovieren um sich abzulenken. Sie ist eine gute Handwerkerin und so nimmt sich auch den alten Schreibtisch vor der verlassen im restaurierenden Haus herumsteht. Im Schreibtisch stößt sich auf Unterlagen aus dem zweiten Weltkrieg.

Es sind die Aufzeichnungen von Louise über ihre große Liebe zu dem Juden Jonas und ihrer Flucht aus Deutschland. Man wird wie ein Sog in die spannende Geschichte hineingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Der Sprung aus der Gegenwart in die Vergangenheit ist der Autorin immer gut gelungen. Die Geschichte ist sehr tiefgründig wie traurig man leidet mit den Protogonisten. Alles keine leichte Kost was alles damals passiert ist, manchmal kann man es garnicht fassen, das sowas mal in Wirklichkeit passiert ist. Der beeindrukende Roman wird einem sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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Sturmvögel von Manuela Golz

Hinter dem recht einfach gehaltenen Cover verbirgt sich die Geschichte von Emma, die nun mit 87 Jahren auf ein langes und erreignissreiches Leben zurückblicken kann. Geboren wurde sie auf einer kleinen Nordseeinsel der sie mit dem Erwachsenwerden den Rücken kehrt und nach Berlin geht. Dort findet sie eine Anstellung im angesagten Tolhaus.

Dort lernt sie auch Hauke einen jungen Mann aus einem gut betuchten Elternhaus kennen. Sie bekommt drei Kinder, ihr Leben ist nicht einfach, doch den Humor hat sie dabei nicht verloren. Eine Geschichte von gestern und heute die einen mitreißt. Mehr über das Leben der Mutter erfahren die Kinder erst als alte Unterlagen bei Emma finden. Sie sind überrascht über die Neuigkeiten und sehen ihre Mutter auf einmal in einem ganz anderen Licht. Alles ist sehr warmherzig beschrieben und es gibt in der Handlung keine Längen.

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Kleingartenidylle

Fertig ist die Laube von Renate Bergmann

Renate Bergmann rüstige über achtzig jährige Frau die schon vier Männer verschließen hat, muss sich diese Mal um den verkommenen Garten des durch eine OP außer Gefecht gesetzten Lebengefährten ihrer Freundin Gerturd kümmern. Auf eine lustige Weise erfährt man viel übers gärtnern, aber auch über die teils schrulligen Kleingärtner-Nachbarn.

Herr Habicht den man ja schon aus dem Vorgängerroman kennt, er war Platzwart auf dem Campingplatz, ist jetzt die Aufsicht über die Kleingartenanlage. Das ist ein übergenauer Mann der die Parzellen auch mit einer Drohne überwacht. Doch alle nehmen das sogar hin. Am Liebsten würde er damit auch noch in die Lauben spinksen. Auf jeden Fall bringen die zwei Damen den Garten wieder auf Vordermann und erringen sogar bei einem Wettbewerb dafür den zweiten Platz. Alles ist flott und humorvoll beschrieben, sodass es Spaß macht den Roman zu lesen.

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Die Vergangenheit loslassen

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande

Der Roman ist auf zwei Zeitebenen geschrieben und enthält die Geschichte der historischen belegten Schwabenkinder. Sie gab es wirklich. Die Kinder sind zu fuss über die Berge gewandert um der Armut ihrer Familie zu entkommen. Die Eltern hatten sie hoffnungsvolls ins Schwabenland geschickt, doch hier wurden sie als billige Arbeitskraft von den Großbauern missbraucht.

Edna ist auch einer der 4000 Kinder die sozusagen in gutem Glauben verschickt wurden. Als sie Jacob eines der Kinder kennenlernt beschließen bei zu fliehen. Edna gelingt die Flucht, trägt aber eine großes Schuld mit sich, da Jacob die Flucht nicht geschafft hat. Als sie mit über neunzig jahren ein Foto von Jacob in der Zeitung sieht, macht sie sich nocheinmal zu fuss über die Berge zu Jacob. Eine traurige und bewegende Geschichte über das Schicksal der Schwabenkinder.

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Unspektakulär

Ich dachte schon, du fragst mich nie von Gabriella Engelmann

Der Roman handelt von Sophie und Marc die eigentlich keine neue Liebe suchen. Sophies Mann ist vor fünf Jahren gestorben und Marc hat Conchita eine feurige Spanierin, die ihn aber langsam zu nerven scheint. Durch Zufall lernen die Beiden sich kennen auf Mallorca in einem Supermarkt kurz kennen und treffen sich wieder bei der Eröffnungsfeier des Lokals von Liv Sophies Tochter.

Doch wie der Teufel es will fällt sie in der Küche hin, bricht sich den Arm und Marc springt spontan als Koch ein. Das ist der Auftakt ihrer Liebesgeschichte Für mich hatte die ganze Story zu wenig Flair und konnte mich daher nicht fesseln. Auch fehlte die Romanik, ich hat viel mehr erwartet nach der kurzen Leseprobe. Die Rezepte zum Schluss eine prima Idee und machen Lust aufs Nachkochen.

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Authentisch

Ich dachte schon, du fragst mich nie von Gabriella Engelmann

Hannahs Großmutter Evelyn ist eine harte Frau die niemanden an sich ranläßt, deshalb weiß Hannah auch nur sehr wenig über ihr langes Leben. Erst als Kunsterke aus dem zweiten Weltkrieg gesucht werden, die man damals den Juden abgenommen hatte, wird Evelyn damit in Zusammenhang gebracht. Wo ist der Bild der jungen Frau am Fenster stehend von Vermeer? Es gehörte Itzig Goldmann einem jüdischen Kunsthändlerder im zweiten Weltkrieg umgebracht wurde und dieses Gemälde vorher seiner Schwiegertochter Evelyns Mutter vermacht hat.

Die hat es dann versteckt. Leider weiß auch Evelyn überhaupt nichts von dem Bild. Die Handlung ist sehr authentisch und nachvollziehbar, da die Nazis genauso im zweiten Weltkrieg gehandelt und große Kunstraube begangen haben. Ein interssanter Roman der einen sehr zu fesseln vermag, aber auch etwas nachdenklich zurückläßt.

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Die Saga geht weiter

Gut Greifenau - Silberstreif von Hanna Caspian

Abwechslungsreich geht es in Band vier dieser Familien-Saga weiter mit alle den Menschen auf Gut Greifenau. die man aus den Vorgänger-Teilen schon kennt. Man erfährt wieder viel Neues von der Herrschaft, aber auch vom Personal des Gutes.
Katharina setzt sich durch bei ihrem Mann und studiert jetzt doch endlich und wird bestimmt eine gute Ärztin werden.

Alexander kommt mit seiner Homosexualitität die er immer noch verheimlichst gegenüber seiner Familie, schwer in Bedrängnis und wird sogar deswegen erpesst. Am Ende wird er sogar zerschlagen und damit endet Band vier. Da alles damit noch offen ist, wird es sicher einen weiters Buch über Gut Greifenau geben. Wiebke vermisst Eugen und bereut ihre Entscheidung seinen Heiratsantrag nicht angenommen zu haben. Mir fehlte in der ganzen Handlung leider der Funken Spannung und die vielen verschiedenen Personen haben oft die Handlung unterbrochen. Hatte mehr erwartet, Schade.

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Omama

Omama von Lisa Eckhart

Omama, also die Großmutter ist die Erzählerin dieser Geschichte. Es ist ihre Geschichte über ihr langes Leben. Sie ist in einem kleinen Dorf aufgewachsen und läßt uns auf ihre ganz eigene humorvolle Art teilhaben was im zweiten Weltkrieg pasiert ist und wie man die Russen im Dorf erwartet. Aus dem Weg gehen,wollen sie und ihre Schwester den Russen überhaupt nicht, im Gegenteil.

Mittlerweile ist sie über 80 Jahre alt und noch immer sehr geschäftüchtig, sie ist so taff in ihrem Alter, denn sie organisiert noch immer Busreisen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftigund alles ein wenig sehr weit hergeholt. Der Dialekt ist manchmal schwer zu lesen und der skurrile Humor ist auch nicht Jedermans Sache.

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Das Lichtenstein

Omama von Lisa Eckhart

Bei dem Roman handelt es sich um den Auftakt einer Familien-Saga. Es geht um das Kaufhaus Lichenstein in Berlin Anno 1913. Wir erleben Thea und Hedi die im Kaufhaus angestellt sind und Hedis Freundin Ella die nach Berlin gekommen ist um als Schauspielerin Karriere zu machen. Es ist eine Zeit wo alles im Umbruch ist und jeder modern sein will.

Jacob und Ludwig leiten das Lichtenstein. Jacob will aus dem Warenhaus etwas Besonderes im Gegensatz zu Ludwigs Vorstellungen machen, aber dann bricht ein Brand aus und macht damit die Pläne zunichte. Alle Charaktere sind sehr interessant und schillernd. Der Schreibstil gefällt und man ist sofort im Geschehen. Also ein gelungener Auftakt und man ist jetzt gespannt wie es mit dem Lichtenstein weitergeht.

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Omama
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Saale Premium

Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss von Paula Seifert

Der Roman ist der Auftrakt einer dreiteiligen Familiensaga, genauer einer Winzerfamilie. Die Autorin hat eine gute Recherche gemacht um so viel und detailiert über die Wein- und Sektherstellung schreiben zu können. Auch erfährt man wie es zu dem Markenname Rotkäppchen gekommen ist. Ob die Geschichte wahr oder fiktiv ist erfährt man leider nicht.

Ein Nachwort wäre hier sinnvoll gewesen. Aenne ist die Tochter einer Winzerfamilie die sogar wegen des Weingutes auf die große Liebe verzichtet. Dochh sie ist sehr stark und weiß soviel über Wein das sie am Ende Erfolg hat, sogar in der Liebe. Die Handlung hätte etwas fesselnder sein können, mehr Liebe weniger Weinwissen. Die Rezepte so zwischendurch fand ich nachkochenswert.

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Saale Premium