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Rezensionen von qq:
lasst der Fantasie freien Lauf
Mumpelmoff und das Wunder am Schloss von Bo Starker
lasst der Fantasie freien Lauf
„Mumpelmoff und das Wunder am Schloss“ von Bo Starker ist eine spannende und fantasievolle Geschichte, ergänzt mit wundervollen Illustrationen, die sich durch das Buch ziehen. Mumpelmoff erlebt ein großes Abenteuer in einem alten Schloss. Dort passieren geheimnisvolle Dinge.
Mumpelmoff ist mutig, freundlich und sehr neugierig. Eines Tages entdeckt er eine Eulenprinzessin in dem knorrigen alten Moderbaum und beschließt sich mit ihr anzufreunden.
Er will wissen, was im Schloss nicht stimmt – und am Ende passiert ein echtes Wunder.
Die Sprache im Buch ist einfach, somit passend für die Zielgruppe und hervorragend zum Vorlesen geeignet. Die Sätze sind kurz - alles ist gut beschrieben, sodass man sich die Orte und Figuren gut vorstellen kann.
Ein tolles Buch für Kinder, und auch für Erwachsene, die gern träumen.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.
Adelsfamilie von Lazar
Lázár von Nelio Biedermann
Adelsfamilie von Lazar
Lázár die die Erzählung der ungarischen Adelsfamilie Lázár. Ein altes Schloss in Ungarn, die Adelsfamilie, die Zeit im Umbruch (2 Kriege) - eine eigene kleine magische Welt, in der man recht schnell nach den ersten Seiten gefangen ist. Und von Anfang an herrscht die Frage vor: Wie lebt man weiter, wenn um einen herum alles bricht?
Das Buch startet mit der Geburt von Lajos - der seinem Vater nicht ähnlich sieht und aus einer Affäre der Mutter entstammt.
Nelio Biedermann schreibt direkt aus dem Herzen, man merkt seine Affinität auf Grund seiner eigenen Geschichte und das Buch strahlt eine gewisse Glaubwürdigkeit aus. Ich hatte oft das Gefühl, als würde jemand mir persönlich seine Geschichte erzählen. Der Schreibstil ist sehr klar.
Sämtliche Familienmitglieder und deren Lebensläufe werden ausführlich beschrieben.
Eine tolle Erzählung, die nur teilweise etwas langatmige Stellen hat, aber im Großen und Ganzen gibt es eine Weiterempfehlung von mir.
Familie, Verlust und Erinnerung
Meine Mutter von Bettina Flitner
Familie, Verlust und Erinnerung
In dem Buch "Meine Mutter" erzählt Bettina Flitner die Geschichte ihrer eigenen Familie. Besonders geht es um ihre Mutter, die sie als Kind verloren hat. Viele Jahre später beginnt Bettina, Fragen zu stellen: Wer war meine Mutter wirklich? Was hat sie erlebt? Warum ist alles so gekommen?
Sie reist an Orte, die wichtig für ihre Familie waren – auch in ein kleines Dorf in Polen, wo ihre Vorfahren früher gelebt haben.
Dort sucht sie nach Antworten und findet viele Erinnerungen, aber auch neue Gefühle. Sie liest alte Tagebücher, Briefe und spricht mit Menschen. Dabei merkt sie: Ihre Mutter war viel mehr, als sie als Kind wusste.
Der Schreibstil ist sehr klar – aber mit viel Gefühl. Beim Lesen war ich oft sehr berührt. Das Erzähltempo ist teilweise etwas langsam. Die Rückblicke und Zeitsprünge waren für mein Gefühl etwas zu oft eingesetzt, sodass es den Lesefluss etwas gestört hat.
In Summe gibt es eine Empfehlung für diese Erzählung.
mehr als ein Liebesroman
Deep Cuts von Holly Brickley
mehr als ein Liebesroman
Das Debüt beeindruckt durch seine Feinfühligkeit: Authentisch, klug und emotional. Deep Cuts erzählt von zwei Menschen, die über Musik zueinander finden – und dennoch so nah und doch so fern bleiben. Es ist eine Geschichte über Leidenschaft, Musik und Sehnsucht – über die Kraft, die entsteht, wenn Menschen über Kunst verbunden sind.
Percy, die Musikkritikerin mit Stift und Gefühl, trifft in Joe jemanden, der ihre Leidenschaft in sein kreatives Feuer gießt. Als Leser fühlt man sich wie auf einer Reise durch die Musik der frühen 2000er, mit Discman, CDs und Napster – und spürt Percys Undurchsichtigkeit, ihre Ungeduld und zugleich ihre unverkennbare Tiefe.
Die Kapitel sind nach Songs benannt - Nostalgie inklusive. Musik wird hier zur Erzählerin, zur Gestalterin der Gefühle – Indie, Jazz und Pop als Klangteppich für Percys und Joes Innenleben.
tiefgründig
Die Briefeschreiberin von Virginia Evans
tiefgründig
Die Briefeschreiberin von Virginia Evans ist ein sehr berührendes und gefühlvolles Buch. Die Geschichte handelt von einer Frau, die Briefe für andere Menschen schreibt – für diejenigen, die selbst keine Worte finden oder nicht schreiben können. Mit viel Herz und Einfühlungsvermögen hilft sie den Menschen, ihre Gefühle auszudrücken.
Beim Lesen spürt man sofort, wie wichtig Worte sein können. Manchmal braucht es nur einen Brief, um einem anderen Menschen Hoffnung zu geben oder alte Wunden zu heilen. Die Hauptfigur ist stark, aber auch sehr sensibel. Man fühlt mit ihr, leidet mit ihr und freut sich über jeden kleinen Moment des Glücks. Sybil schreibt täglich mit Füller und Papier über das, was sie bewegt, stört, begeistert und betrübt – voller geistreichem Humor und manchmal etwas ruppiger Herzlichkeit.
Ein ruhiges, tiefgründiges und sehr menschliches Buch. Ideal für alle, die Geschichten mit Gefühl, Herz und echter Nähe mögen. Es lädt zum Nachdenken ein – über Worte, über Beziehungen und über das, was wirklich zählt im Leben.
Der Barmann in Mitten des Krieges
Der Barmann des Ritz von Philippe Collin
Der Barmann in Mitten des Krieges
Dieses Buch hat mich tief bewegt. „Der Barmann des Ritz“ erzählt die Geschichte von einem Mann, der eigentlich „nur“ ein Barmann ist – aber was für einer! Er arbeitet im berühmten Hotel Ritz in Paris, mitten im Zweiten Weltkrieg. Zwischen Champagner, Flüstern und Angst erlebt er Dinge, die man sich kaum vorstellen kann.
Man spürt beim Lesen, wie schwer die damalige Zeit war – aber auch, wie mutig manche Menschen sein können, ohne dass sie laut darüber reden. Der Barmann hört zu, beobachtet, schweigt – und hilft still, wo er kann.
Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es erinnert uns daran, wie wichtig Menschlichkeit ist – gerade in dunklen Zeiten. Und vor allem auch, dass wir in der heutigen Zeit einmal über vieles Nachdenken sollten - damit es nie wieder dazu kommen wird.
Von mir gibt es eine Empfehlung - ein leises, aber kraftvolles Buch aus Kriegszeiten.
zum Träumen
Immerland - Die Stadt der Ewigkeit von Flix
zum Träumen
Der fast 13-jährige Mika muss seine Sommerferien bei der Oma verbringen. Zuerst findet er das sehr langweilig. Doch dann passiert etwas Seltsames: Mika kommt in eine geheime, magische Stadt – sie heißt Immerland. Dort ist alles anders: Man wird nicht älter, Träume können wahr werden, und es gibt viele Abenteuer.
Flix schreibt in einer einfachen und schönen Sprache, mit einer Prise Humor. Ergänzend zur Geschichte gibt es Bilder im Buch, diese regen die Fantasie an, und geben eine kleine Vorstellung von Immerland.
Eine Geschichte, die wirklich zum Träumen verzaubert - etwas ganz besonderes und absolut gelungen.
Immerland – Die Stadt der Ewigkeit ist ein spannendes und warmherziges Buch mit vielen Ideen. Es wurde eine wahrlich eine tolle Welt geschaffen. Die Geschichte zeigt: Jeder kann ein Held sein. Von uns gibt es eine Empfehlung.
bewegende Vergangenheit
Girls von Kirsty Capes
bewegende Vergangenheit
Zwei Schwestern – Mattie und Nora – haben eine schwierige Kindheit gehabt.
Ihre Mutter Ingrid war berühmt, aber auch sehr schwierig. Sie war Künstlerin und hat oft nur an sich selbst gedacht.
Als Ingrid stirbt, hinterlässt sie ein ungewöhnliches Testament: Ihre Asche soll in einen Canyon geworfen werden.
Ihre Kunstwerke sollen zerstört werden.
Mattie und Nora reisen durch die USA, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Dabei kommen Fragen auf:
Wer war unsere Mutter wirklich? Wie viel von ihr steckt in uns? Wie lebt man weiter, wenn die Vergangenheit so weh tut?
Das Buch ist traurig, aber auch ehrlich.
Man versteht, wie schwer das Leben für Mattie und Nora war.
Die Geschichte zeigt, dass Familie nicht immer einfach ist –
aber dass man trotzdem heilen kann. Der Schreibstil ist flüssig und sehr emotional. Ein Buch mit Tiefgang, was mich überzeugt hat.
einfaches, aber hartes Leben
Die Frau des Farmers von Helen Rebanks
einfaches, aber hartes Leben
In diesem Buch erzählt Helen Rebanks von einem Tag in ihrem Leben auf dem Bauernhof in England. Sie ist die Frau von James Rebanks, einem bekannten Bauern und Autor. Doch in diesem Buch steht sie selbst im Mittelpunkt.
Helen steht früh auf, kocht für die Familie, kümmert sich um die Tiere und macht viele Arbeiten auf dem Hof.
Sie schreibt ehrlich über ihren Alltag – über schöne, aber auch anstrengende Momente. Man merkt: Das Leben auf dem Land ist hart, aber auch voller Liebe und Sinn.
„Die Frau des Farmers“ ist ein ruhiges und ehrliches Buch über das Leben auf dem Land. Es zeigt, wie wertvoll einfache Dinge sein können.
Manche Abschnitte wiederholen sich. Teilweise ist das Lesen etwas langwierig dadurch. Man darf in diesem Buch keine Spannung oder großen Geschichten erwarten.
Wer sich für das Leben auf dem Bauernhof interessiert oder gern persönliche Geschichten liest, wird dieses Buch mögen.
Vergänglichkeit von menschlichen Beziehungen
Die Geschichte des Klangs von Ben Shattuck
Vergänglichkeit von menschlichen Beziehungen
Ben Shattucks "Die Geschichte des Klangs" ist eine tief berührende Novelle, die sich mit der Vergänglichkeit von Klang, Erinnerung und menschlicher Verbindung auseinandersetzt.
Inmitten der Wirren des Ersten Weltkriegs begibt sich der junge Amerikaner Lionel auf eine ungewöhnliche Mission: Er soll in Europa die Stimmen, Lieder und Geräusche verschiedener Kulturen aufzeichnen – um sie vor dem Verstummen im Krieg zu bewahren.
Die Geschichte entfaltet sich wie ein musikalisches Stück: sanft beginnend, mit wechselnden Tempo durchzogen.
Das Buch wirft viele Fragen auf: Was bleibt von uns, wenn unsere Stimmen verstummen? Wie bewahrt man Kultur – durch Worte, durch Klang, durch Erinnerung? Und vielleicht die wichtigste: Was bedeutet es, wirklich zuzuhören?
Das Buch bleibt einem noch lange in Gedanken, es hat großen Tiefgang.
Von mir gibt es eine Empfehlung.











