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Rezensionen von Streiflicht:

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Zauberhaft und berührend

Das geheime Leben der Tiere (Wald) - Stadt der Füchse von Vanessa Walder

Im ersten Moment, in dem ich dieses Buch gesehen hatte, war mir klar, dass ich es unbedingt haben und lesen muss. Schon der Titel und das Cover haben mich verzaubert, die Kurzbeschreibung umso mehr. Beim Blick in das Buch war ich dann aber noch begeisterter. Ich mag die Illustrationen total, sie wirken so natürlich und passen perfekt zum Text.

Die Geschichte ist einfach zauberhaft und berührend, ich hatte immer wieder ein Lächeln im Gesicht, manchmal auch Tränen in den Augen. Die Autorin schreibt so treffend und authentisch, man kann so gut miterleben und mitfühlen. Ich habe das Buch wirklich mit Bedauern zugeklappt, dass es schon zu Ende war. Aber ich freue mich schon jetzt, das Buch nochmal zu lesen und es meinem Neffen vorzulesen.

Man kann das Buch kaum beschreiben, es ist einfach nur schön und lesenswert. Ich mag, dass man so unglaublich viel über die Füchse erfährt - wie in einem Sachbuch - , aber gleichzeitig in eine bezaubernde Geschichte eingebettet. Die Sprache der Autorin ist voller Weisheit und Wahrheit, hier ein wunderschönes Zitat: "Seine Mutter, seinen Vater, selbst seine Geschwister wird er mit sich tragen. Es ist schließlich weiterhin dieselbe Familie, nur in einem Körper."

Ich ende mit den wunderbaren Motto des Fuchspapas Strecker: "Heult nicht, weil ein anderer schneller oder klüger oder stärker war. Er wird euch zuliebe nicht dümmer oder langsamer oder schwächer werden. Die Antwort liegt in euch: Seid schneller. Seid klüger. Seid stärker."

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Zauberhaft und berührend
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Erschreckend real

Die Villa von Leon Sachs

Ich hatte nur einmal kurz die Inhaltsangabe von diesem Buch gelesen, da war mir klar, dass ich es komplett lesen muss. Leider kannte ich das Vorgängerbuch "Der Zirkel" nicht, aber ich war so neugierig, dass mir das erstmal egal war. Und ich denke, man kann dieses Buch auch sehr gut lesen, ohne das erste Buch aus der Reihe um Johanna Böhm und Rasmus Falk zu lesen.

Ich bin immer noch begeistert und habe mir inzwischen auch schon Der Zirkel besorgt, weil ich auch dieses Buch unbedingt noch lesen möchte. Ich hoffe, dass Teil 3 dann bald herauskommt und ich weiterlesen kann - ich bin doch zu neugierig, wie es mit diesen wirklich spannenden Figuren weitergeht. Ich mag Protagonisten mit Ecken und Kanten und hier bin ich mehr als fündig geworden. Sie sind alle detailreich und interessant beschrieben und ergänzen sich in ihrer Verschiedenheit ganz wunderbar. Auch der Fall als solcher ist wirklich packend, aber die Figuren waren für mich das, was das Buch so mega macht.

Der Fall in diesem Thriller ist ebenfalls toll und wirklich interessant. Man kann sich leider sehr gut vorstellen, dass vieles davon wirklich real passiert und gerade das macht das Buch noch mehr zu einem Pageturner. Man fiebert regelrecht mit und hofft so sehr auf ein gutes Ende. Wird es das geben? Selbst lesen, ihr werdet es nicht bereuen!

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Erschreckend real
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Einfach nur packend

Tödliche Wandlung von H.C. Scherf

Wer diesen Autor kennt, weiß, dass ihn Spannung pur erwartet. Gänsehaut mit viel Gruselfaktor und immer wieder die Frage, warum Menschen so grausam und brutal sein können. H.C. Scherf schafft es immer wieder und wieder und wieder, dass man seine Bücher kaum weglegen kann, dass man fasziniert Seite um Seite regelrecht inhaliert und einfach nur wissen möchte, wie es ausgeht.

Erst dann kann man wieder tief durchatmen, die Geschichten aber bleiben noch lange im Kopf, auch wenn man das Buch bereits vor Tagen zugeklappt hat. Ein besseres Kompliment kann es wohl für Autoren gar nicht geben.

Hier merkt man wieder deutlich, wie tief der Autor in die menschliche Psyche eintaucht. Schon das Cover und der Titel sind wegweisend, dennoch bleibt es lange ein Rätsel, was wirklich vor sich geht. Scherf legt viele falsche Fährten, auf die man als Leser immer wieder hereinfällt, um am Ende ziemlich überrascht zu sein. Spannung gesucht? Thrillerautor gefunden!

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Einfach nur packend
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Spannung zwischen Idylle und brutalem Verbrechen

Föhr in Flammen von Eva-Maria Silber

Da ich bereits Der Teufel vom Brocken von Eva-Maria Silber kenne und sehr mochte, war ich natürlich auch wieder gespannt auf ihr neues Werk. Zwar kenne ich Föhr leider nicht, aber Flensburg und Umgebung. Ich fand das Inselflair sehr ansprechend, ein bisschen wie Urlaub und auch die Kriminalgeschichte ist echt gut mit überraschenden Wendungen.

Am besten aber haben mir die beiden sehr interessanten Hauptfiguren gefallen, die sich so gut ergänzen. Ich mag Personal mit Ecken und Kanten in Büchern sehr und umso mehr, wenn sie private Probleme haben. Natürlich nur, solange es nicht überhand nimmt und der Krimi zum Nebenschauplatz wird. Hier aber ist das sehr gut gelungen und es macht einfach Spaß, die Ermittlungen zu begleiten. Gut, dass ich viel Zeit hatte, denn ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mehr muss man dazu eigentlich auch gar nicht sagen, denn wenn eine Autorin das geschafft hat, hat sie alles erreicht, finde ich.

Gut gefallen hat mir der Kontrast zwischen dem beschaulichen und idyllischen Leben auf der Insel im Sommer und dem grausamen Verbrechen, das so erbarmungslos scheint. Sehr atmosphärisch und packend erzählt, man mag einfach nur immer weiterlesen, um endlich zu erfahren, was tatsächlich passiert ist.

Gleichzeitig fand ich auch das Privatleben der beiden Ermittler sehr interessant und ich bin wirklich gespannt, wie es da weitergeht. Vor allem, weil es am Ende noch so einen krassen Cliffhanger gibt. Ich hoffe, die Autorin schreibt schnell, ganz schnell!

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Gelungener Abschluss der Dilogie

Immortality von Dana Schwartz

Da ich bereits den ersten Band voller Begeisterung gelesen oder besser gesagt inhaliert habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit Hazel und ob Jack womöglich doch noch lebt. Liebesgeschichte oder Krimi, Fantasy oder Historischer Roman? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass diese kurze Reihe wirklich spannend und packend ist und auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Wichtig ist meiner Meinung nach aber, dass man die beiden Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, da sich schon aufeinander aufbauen und dieser zweite Teil ohne den ersten vermutlich nicht so gut zu lesen ist.

Lady Hazel ist mir schon auf den ersten Seiten im ersten Band ans Herz gewachsen und ich wollte unbedingt erfahren, wie es mit ihr weitergeht. Und natürlich war ich auch neugierig, ob Jack überlebt hat und was aus ihm geworden ist. Ich mag nicht spoilern, indem ich zuviel über den Inhalt verrate, aber ich kann sagen, dass es sich lohnt, auch dieses Buch zu lesen. War es dann auch wirklich das Ende dieser Reihe? Der Schluss deutet darauf hin, aber ich denke, es gäbe trotzdem auch eine Möglichkeit, noch weiterzuschreiben.

Wer ein Buch sucht, das ein bisschen aus dem Rahmen fällt und die Genregrenzen überschreitet, der ist hier genau richtig. Mich hat Band 1 noch mehr begeistert als dieser zweite Teil, aber ich habe natürlich auch die Messlatte sehr hoch angelegt dieses Mal. Mir hat die Dilogie gut gefallen und ich werde die Autorin im Auge behalten!

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Gelungener Abschluss der Dilogie
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Super und anschaulich beschrieben

Das Endorphin-Prinzip von Prof. Dr. Borwin Bandelow

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Titel und die Kurzbeschreibung wirklich interessant fand. Ich habe selbst Psychologie studiert und habe dafür immer noch ein Faible und großes Interesse an allen Themen, die mit dem menschlichen Seelenleben zu tun haben. Was in uns vorgeht, ist so vielfältig und fast schon magisch.

Ich habe das Buch quasi fast in einem Rutsch gelesen, weil ich s so gut fand. Der Autor hat Humor und viel Wissen, das er klar verständlich und nachvollziehbar übermittelt. Er schreibt nie akademisch Knochen, sondern einfach nur gut lesbar. Auch für alle, die sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben. Toll finde ich die Beispiele aus dem Alltag, die die Theorie einfach verdeutlichen.

Ich mag auch die Gestaltung des Buchs mit den Tipps und Merkkästen und den Test am Ende. Auch das Cover ist super! Auch wenn ich kein Endorphinjunkie bin, mochte ich das Buch sehr und kann es uneingeschränkt empfehlen. Auch für jeden, dem das Themaneu ist.

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Sicher nicht das letzte

Das Endorphin-Prinzip von Prof. Dr. Borwin Bandelow

1989 – Wahrheit oder Tod war mein erstes Buch von Autorin Val McDermid, aber sicherlich nicht das letzte. Ich war so neugierig und da hat man ja immer ziemlich hohe Ansprüche, aber diese wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Das hat mich echt überrascht und so freue ich mich noch auf viele weitere spannende Bücher von dieser für mich neuentdeckten Autorin!

Ich kannte den ersten Fall mit Allie Burns noch nicht, hatte aber keinerlei Probleme, in die Geschichte einzusteigen.

Vielen waren es zu viele Themen und zu viele Umbrüche in diesem Buch, aber ich fand es toll. Man kam von einer interessanten Begebenheit zur nächsten und am Ende wird alles rund und hängt wie an einer Perlenkette an einem Faden. Das mag ich sehr.

Für mich war auch die Zeit, in der der Roman spielt, sehr spannend, denn ich habe damals zu wenig von Politik und Weltgeschehen mitbekommen, interessiere mich aber inzwischen sehr dafür. Gerade auch, dass der Roman in weiten Teilen auch in Deutschland bzw. der DDR spielt, war für mich super interessant. Über Lockerbie und Hillsborough wusste ich auch nicht viel bisher. Ich fand das Buch total gut recherchiert und man merkt, wie gerne die Autorin schreibt. Für mich eine tolle Entdeckung, Teil 1 liegt schon bereit.

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Ein Highlight

Die letzte Nacht von Karin Slaughter

Schon lange habe ich nichts mehr von Karin Slaughter gelesen, obwohl ich ihre Bücher so liebe. Gerade Dr. Sara Linton und Will Trent sind echt Lieblingscharaktere für mich – von Anfang an. Daher war ich so neugierig und voller Vorfreude auf dieses Buch. Und das ist ja oft der Anfang vom Ende bzw.

eine Enttäuschung, hier aber war das Gegenteil der Fall. Das Buch war noch besser als ich dachte! Ich bin immer noch begeistert! Ein wirkliches Highlight in diesem Jahr!

Das Thema allerdings ist wirklich hart und phasenweise fand ich es sehr schwer zu lesen. Auch wenn es ja leider sehr realistisch ist. Das belegt die Autorin am Ende des Buchs im Nachwort auch mit erschreckenden Zahlen.

Vom Inhalt mag ich nicht zuviel verraten, nur soviel: es loht sich, das Buch zu lesen. Wieder einmal war ich begeistert, wie flüssig die Bestseller-Autorin schreibt und wie lesenswert. Es ist immer wieder faszinierend, wie gut, treffend und spannend sie schreibt – und auch wie witzig, auch wenn der Stoff nicht einfach ist. Die Bögen, die sie spannt, die Verstrickungen und die Wendungen sind genial. Auch am Ende konnte sie mich nochmal so richtig überraschen. Wow!

Ich hatte schon lange vor, die ganze Reihe nochmal komplett zu lesen – jetzt umso mehr!

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Dem Geheimnis auf der Spur

schleich® Horse Club(TM) - Das geheimnisvolle Medaillon von Karin Slaughter

Bisher kannte ich noch kein Buch aus dieser Reihe, aber meine Patenmädels werden älter und sie sind beide Pferdefans. Umso gespannter war ich auf dieses Buch, weil wir natürlich auch Schleich-Tiere haben - Pferde und Einhörner in alle möglichen Varianten. Nun also das Buch, das mir gut gefallen hat, auch wenn ich es als Erwachsene natürlich viel zu schnell durchgelesen hatte.

Hannah, Lisa, Sarah und Sofia entdecken auf dem Dachboden eine geheimnisvolle Truhe mit alten Briefen. Sie stöbern herum und finden heraus, dass hinter dem Medaillon eine spannende Geschichte steckt. Anfangs ging es recht gemütlich los, erst spät wurde es dann so richtig spannend und aufregend. Aber vielleicht ist das für Kinder um die acht Jahre durchaus in Ordnung so, daher war das für mich auch ok. Ich fand es toll, die Welt der vier Mädchen kennenzulernen und denke, dass es für pferdebegeisterte Mädels genau das Richtige ist.

Gut gefallen haben mir auch die Illustrationen, die in schwarz-weiß für mich einen ganz besonderen Charme haben. Sie passten nicht immer zum Text auf der jeweiligen Seite und haben daher manchmal etwas vorgegriffen. Das hat mich ein bisschen gestört, aber wahrscheinlich haben Kinder hier auch einen anderen Blick darauf.

Ich fand es schön, dass die vier Mädchen am Ende mit Tori zusammensitzen, das wirkte sehr versöhnlich auf mich und die Geschichte hinter dem geheimnisvollen Medaillon mochte ich auch - sehr romantisch!

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Gute Unterhaltung mit Witz

Der Tarotkartenmörder von Drea Summer

Darf ein Thriller oder Krimi auch witzig sein? Ich finde ja und ich mag das sehr. Denn gute Unterhaltung schließt für mich ein, dass ich auch mal grinsen kann oder sonstige Emotionen zeige, egal, was ich gerade lesen. Gerade, wenn es sehr spannend ist, ist es schön, wenn man zwischendrin mal kurz entspannen kann.

Drea Summer gelingt das immer und immer wieder und auch hier hat sie meiner Meinung nach wieder sehr sympatische Figuren geschaffen. Ich hatte schnell noch Band 1 gelesen, weil ich es lieber mag, Reihen von Anfang an zu lesen und ich denke, es hat sich gelohnt, auch wenn man die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen kann.

Die beiden Ermittler haben ihre Ecken und Kanten und das macht sie so liebenswert, sie haben ein Privatleben und das kommt auch immer wieder vor, das hat mir auch gefallen. Es ist nie zu dominierend, aber so, dass es real wirkt. Wenn man privat Stress hat, merkt man das auch bei der Arbeit und das ist hier gut dargestellt. Das Ende war mir zu schnell, da hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht.

Der Fall an sich ist interessant und spannend, die Wendungen haben mir gut gefallen und mich auch immer wieder überrascht! So muss es sein!

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