Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Eine kleine Weltreise
KUNTH Weltatlas Der neue Atlas der Welt von KUNTH Verlag
Atlanten haben immer schon eine fast magische Anziehungskraft auf mich, die ich kaum erklären kann, aber sehr genieße. Ich liebe es, durch die Seiten zu stöbern, mich an einer Darstellung eines Gebirges mit den vielen verschiedenen Namen der Berge festzulesen, Flüsse mit den Fingern nachzufahren und mich in den Seiten zu verlieren.
Schon seit meiner Kindheit war der Atlas für mich Mythos, Sehnsucht und Freude zugleich. Immer, wenn ich Bücher lese, die in Gegenden spielen, die ich nicht kenne, schlage ich im Atlas nach. Ja, ich schaue auch mal online, klar, aber viel lieber auf Papier, mit dem schweren Buch auf den Knien, das nicht nur nach Papier, sondern gleichzeitig auch nach Abenteuer riecht.
Auf diesen Neuen Atlas der Welt war ich besonders neugierig. Ich habe lange keinen neuen mehr in der Hand gehabt und schon gar nicht so einen schönen. Dieses Exemplar von Kunth ist wirklich schwer und zugleich so voller Inhalt. Er zeigt nicht nur viele spannende und sehr detaillierte Karten über alle Regionen der Welt, sondern bietet hinten dann auch noch ein wirklich interessantes Länderlexikon. Mittendrin gibt es noch tolle Seiten zum Schmökern, die über Wüsten, tierische Bewohner des Regenwalds, Gebirge, Gewässer und viel mehr informieren. Und gleichzeitig mit wunderbaren Bildern bezaubern. Wer diesen Atlas einmal in der Hand gehabt hat, möchte ihn nie wieder hergeben!
Faszinierende Flussreise
DUMONT Bildatlas Donau von Carsten Heinke
Gebürtig aus Bayern, gar nicht so weit weg von der Donau, war diese immer ein besonderer Fluss für mich. Eine Flusskreuzfahrt bis zur Mündung, das ist der große Traum. Oder auch eine Radreise entlang des Flusses, der so faszinierende Landschaften durchquert und Länder verbindet. Da kam dieser Bildatlas von Dumont genau richtig.
Der Untertitel ist „Das praktische Reisemagazin zur Einstimmung“ und das passt wirklich perfekt.
Der handliche Bildatlas macht wirklich Lust auf die Donau und alles, was entlang des Flusses zu sehen und entdecken ist. Wenn man schon vorher neugierig war, will man nach der Lektüre dieses Heftes am liebsten direkt los. Reizvolle Hauptstädte, Idyllische Orte, Fantastisches Erleben und Berauschende Natur sind Unterthemen, die das Lesen leichter machen, wenn man auf der Suche nach etwas Bestimmten ist. Ansonsten kann man sich einfach treiben lassen, als wäre man schon auf dem Wasser oder Rad unterwegs. Viele, viele Infos, detaillierte Landkarten und wunderschöne Bilder ergänzen die Texte, die die Reise durch zehn Länder beschreiben. Das macht Spaß und Vorfreude – Inspiration pur!
Deutschland neu entdecken
KUNTH Bildband Das große Autowanderbuch Deutschland von KUNTH Verlag
Du meinst, Du kennst Deutschland schon? Dachte ich auch, aber dann sah ich dieses Buch und war total neugierig. Ich mag Reisen auf eigene Faust, aber ich finde es toll, wenn ich eine Route habe, der ich folgen kann. Umso mehr, wenn die Routen so toll ausgearbeitet sind und ich unterwegs auch noch so viele spannende Infos bekomme.
Deutschland hat soviel zu bieten und das meiste davon kennen viele von uns gar nicht. Küsten, Wälder, urige Städtchen, aber auch Großstädte und Berge. Da kann man nur neugierig werden. Dieses Autowanderbuch zeigt alle diese Schönheit und die Besonderheiten, die unterwegs warten. 50 Tourenvorschläge in ganz Deutschland machen Lust auf die verschiedenen Gegenden zwischen Küste und Alpen. Neben den ausführlichen Beschreibungen und den guten Tipps gibt es wunderbare Bilder, die Lust auf mehr machen, und übersichtliche Detailkarten und GPX-Tracks für jede Route. Bei jeder Tour ist auch noch Länge, Dauer, Start und Ziel angegeben, da kann nichts mehr schiefgehen.
Zusätzlich gibt es Kästen unter dem Titel Wandern und Freizeit, die die besten und schönsten Wander-, Rad und Freizeittipps auflisten. So wird es unterwegs nie langweilig und man kann auch noch einen Tag oder mehrere an die Reisen dranhängen. Meiner Meinung nach ein rundum gelungenes Buch, um Deutschland neu zu entdecken!
Wer nach Venedig will, braucht diesen Reiseführer
LONELY PLANET Reiseführer Venedig & Venetien von Alison Bing
Venedig hat nicht nur einen guten Ruf, sondern ist quasi eine Legende unter den Städten dieser Welt. Millionen Menschen von überall her wollen diese besondere Stadt sehen, besuchen und bestaunen. Ich auch! Vor Jahrzehnten als Teenie einmal dort gewesen, hat mich die Faszination von La Serenissima nie wieder losgelassen.
Nun war ein Urlaub ganz in der Nähe geplant und für mich war klar, dass ich auch nach Venedig muss. Dann kam mir dieser Reiseführer fast schon zufällig unter die Augen und ich war verzückt. Der musste es sein.
Dann hatte ich das schwere und gewichtige Buch in der Hand und war ein bisschen verzweifelt. So wenig Zeit für all die tollen Tipps, Ideen und Orte. Schon vor der Reise war klar, dass ich nochmal kommen muss. Gleichzeitig war es wunderbar, aus so vielen faszinierenden Möglichkeiten aussuchen zu können. Die Stadt bietet soviel mehr, ein Tagesausflug kratzt da nicht mal am Ansatz.
Der Untertitel des Buchs lautete Eigene Wege gehen und Einzigartiges entdecken und genau das ist mit diesem Reiseführer möglich. Nicht nur das Altbekannte wird dargestellt, sondern auch viele Orte, die die meisten gar nicht kennen, die aber umso mehr Charme haben und verzaubern. Dazu Tipps, wo man am besten isst, die schönsten Geschenke findet, den tollsten Ausblick hat, … und einen kleinen Faltstadtplan.
Venedig hat mich wieder bezaubert, genauso wie dieses Buch und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Urlaub in der Lagunenstadt und deren Umgebung, wenn ich noch viel, viel mehr aus diesem super Reiseführer entdecken darf.
Lohnt sich zu lesen
Der Darm der 100-Jährigen von Henning Sartor; Burkhard Schütz; Katharina Zeiss
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn der Titel und die Idee dahinter hatten mich sehr neugierig gemacht. Ich selbst habe vor Jahrzehnten einen Reizdarm diagnostiziert bekommen, aber das war es dann auch. Niemand wollte sich da genauer kümmern oder damit auseinandersetzen und ich habe mich von den Ärzten alleinegelassen gefühlt.
Habe dann selbst herumprobiert und immer genauer festgestellt, was mir guttut und was nicht. Dennoch sind natürlich nicht alle Probleme verschwunden und ich bin immer weiter auf der Suche. Da kam dieses Buch genau richtig und hat mich neugierig gemacht.
Ich fand es extrem spannend, welche Ansätze verfolgt wurden, fand auch die Untersuchungen und Ergebnisse interessant. Gestört hat mich, dass die Ärzte ihre eigenen Produkte anpreisen (aber wahrscheinlich ist das heute normal) und dass die Mayerkur so in den Himmel gelobt wird. Macht man sich darüber schlau, sind die Aussagen schon sehr kontrovers. Aber das nur am Rande. Dass unser Darm so wichtig für unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und sogar unser Altern ist, wusste ich schon. Es hier aber nochmal so zusammengefasst und mit Daten hinterlegt zu lesen, fand ich extrem gut. Für mich viele neue Denkansätze und Ideen, von denen ich sicherlich einige noch austesten werden.
Witziges Abenteuer
Robin the Hood - Wie klaut man eine Stadt? von Rüdiger Bertram
Da ich von diesem Autor bereits mit großer Begeisterung das Buch "Jo und die eiligen drei Könige" gelesen habe, war ich natürlich neugierig auf das neue Buch. Es ist ganz anders - klar, es geht ja auch um völlig andere Figuren in einer spannenden Geschichte - und gleichzeitig genauso gut, witzig und unterhaltsam.
Nicht nur für Kinder, sondern auch für "große Leser".
Man wird gleich am Anfang mitten in die Geschichte reingeworfen und das macht großen Spaß. Nach und nach erfährt man mehr über Robin und seine ungewöhnliche Familie. Er war mir sofort sympathisch und die Lektüre hat mich gut unterhalten. Er läuft in eine Falle und muss dann dem Geheimdienst helfen. Gleichzeitig trifft er auf Mary, die HAND, eine Superagentin, und ein Schaf. Gemeinsam erleben sie ein verrücktes Abenteuer, das nach mehr schreit! Deswegen kommt auch schon in einem halben der zweite Teile diese Action-Abenteuers heraus. Ich freu mich drauf!
Lovis von seiner besten Seite
Tote wohnen besser von Heidi Troi
Als Fan der ersten Stunde verfolge ich Lorenz Lovis und seine Abenteuer schon seit dem ersten Band und bin immer wieder begeistert. Es macht jedes Mal wieder Spaß, mit ihm zu ermitteln, seine manchmal verrückten Ideen zu verfolgen und auch zu sehen, wie er sich verrennt, Hilfe braucht und auch das Ermittlerhuhn Alma tatkräftig mithilft, damit alles zu einem guten Ende kommt.
Natürlich mussste ich also auch diesen neuen Fall lesen und erfahren, wie es weitergeht mit ihm und seiner Angelika.
Nach ein paar Seiten ist es, als wäre man nie weg gewesen vom Messner-Hof und den vielen Mitbewohnern dort, die den Lovis unterstützen. Und die er auch braucht, weil er alleine nicht immer so ganz auf der richtigen Spur ist. Gleichzeitig ist er aber so nett und liebenswert, so arglos und ungeschickt, dass man ihn zwar manchmal schütteln möchte, aber immer auch mit ihm mitfühlt. Man merkt ihm seine Heimatliebe an, die er mit seiner Autorin teilt. Das macht das Buch nicht nur spannend, sondern auch wie eine kleine Reise nach Südtirol, ein Miniurlaub im Buchformat.
Dieses Mal spielt das Buch viel auf dem Hof, was mir sehr gut gefallen hat. Und es wird nochmal richtig persönlich und geht dem Lovis daher ziemlich an die Nieren. Wird es gut ausgehen oder geht es den Bach runter? Verrate ich nicht, aber ich empfehle die Lektüre wärmstens. Nicht nur von diesem Buch, sondern von der ganzen Reihe, am besten in der richtigen Reihenfolge, um diesen ganz besonderen Privatdetektiv kennenzulernen. Es lohnt sich!
Spannend, unterhaltsam und kindgerecht
BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen? von Mai Thi Nguyen-Kim; Marie Meimberg
Schon beim ersten Blick auf das Buch war ich gefangen und wollte es unbedingt haben. Es ist interessant aufgemacht und das Cover ist einfach witzig und süß zugleich. Ich mag die Farbkombi und den Biber in der Hängematte sehr. Normalerweise finde ich Cover nicht so wichtig, aber bei Kinder- und Jugendbüchern sollten sie schon ansprechend gestaltet sein und das ist hier gut gelungen.
BiBiBiber ist voller Tatendrang und sucht Gefährten, die ihm helfen, seinen großen Damm zu bauen, aber alle erklären ihm, dass sie schlafen wollen und müssen. Das kann er so gar nicht verstehen, warum die Zeitverschwendung?! Und so macht er sich auf die Suche nach Antworten und lässt sich dabei von den beiden Autorinnen helfen. Warum müssen wir schlafen, wie lange, was passiert, wenn wir es nicht tun?
Spannend und kindgerecht wird berichtet, warum das alles so ist, welche Geheimnisse hinter dem Schlaf stecken und warum auch Biber schlafen müssen. Ich habe mich allerdings gefragt, ob das Buch tatsächlich schon ab sieben Jahren geeignet ist, oder doch eher etwas später. So oder so finde ich es aber ziemlich gut und mit vielen wichtigen Anregungen und Infos.
Dazu die vielen hübschen, witzigen und hilfreichen Illustrationen, die das Buch so schön und gleichzeitig hilfreich machen. Kinder lieben ja Bilder und ich mag sie auch sehr!
Ganz anders
Not Quite Dead Yet von Holly Jackson
Auf dieses Buch war ich total gespannt. Die Idee und die Geschichte haben mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch lesen wollte, seit ich zum ersten Mal davon gehört bzw. gelesen hatte. Mal was ganz anderes, ich mag es immer, wenn es von der Norm abweicht und neue Ideen ans Licht kommen. Hier wird Jet an Halloween überfallen und überlebt, muss aber leider erfahren, dass sie an den Verletzungen innerhalb von wenigen Tagen doch noch sterben wird.
Sie macht es sich zur Aufgabe, ihren eigenen Mord aufzuklären ...
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und vor allem Jet, die einfach wirklich ein toller Mensch ist. Das sieht sie selbst ein bisschen anders und auch ihre Familie ist ein wenig genervt von ihr, weil sie nie etwas fertig macht und gerne Dinge auf den nächsten Tag, den übernächsten oder in die Zukunft verschiebt. Damit ist es aber vorbei, als sie weiß, dass sie nur noch ein paar Tage hat und unbedingt wissen will, wer sie warum töten wollte.
Mir gefiel, wie man mehr und mehr über Jet erfährt, deren Lebensgeschichte sich immer weiter ausbreitet. Man lernt sie immer besser kennen und muss auch immer wieder lachen über ihre Art. Für mich eine schöne Überraschung, dass man während des Thrillers auch immer wieder lachen konnte. Sowas mag ich sehr. Es war jetzt nicht so spannend, dass man sich hätte die Nägel abkauen wollen, aber man wollte gerne immer weiterlesen, weil man genauso neugierig ist wie Jet selbst. Wer hätte dieses Mädchen töten wollen und warum. Stück und Stück schält sich die Antwort immer weiter heraus, bis man am Ende doch überrascht von der Auflösung ist.
Ja, es ist nicht immer ganz realistisch, vor allem wenn jemand so schwer krank ist, aber dennoch habe ich das Buch sehr genossen und mit großer Freude oder eher Anteilnahme gelesen. Eine Hommage an das Leben, selbst wenn der Tod schon nahe ist. Und an die Liebe. Und gleichzeitig sehr spannend! Na, neugierig geworden?
Schöne Fortsetzung
Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2) von Lisa Graf
Nachdem es im ersten Band um die Familie Sprüngli in Zürich ging, war ich natürlich total neugierig auf die zweite titelgebende Familie dieser Saga. Band eins dieser Familiengeschichte habe ich sehr gerne gelesen und auch auch Band zwei hat mich wieder gut unterhalten.
Wir lernen die Familie Lindt in Bern kennen.
Der Auftakt hat mir sehr gut gefallen, denn hier lernen wir Rodolphe bereits als Kind kennen und erfahren, was ihn für sein Leben lang prägen wird. Er ist ein Träumer und Fantast und genau das führt dazu, dass er eine bahnbrechende Erfindung in der Schokoladenherstellung macht, die bis heute genutzt wird. Ich fand es sehr interessant und spannend, mitzuerleben, wie er sich quält, wie er herumtüfelt und am Ende - auch durch einige Hilfe - endlich auf den richtigen Weg kommt. Dass sein Vater ihn am Ende doch noch unterstützt und sein Tipp richtig gut ist, hat mir sehr gefallen, nachdem er ihn ja anfangs nicht so wertschätzen konnte, weil er den Sohn lieber als Nachfolger für seine Apotheke gesehen hätte.
Über die Familie Sprüngli erfahren wir auch wieder ein bisschen was, aber sie steht in diesem Band nicht so sehr im Mittelpunkt. Das fand ich nicht weiter schlimm, denn wir wollen ja beide Familie kennenlernen. Schön fand ich neben den Fabrik-, Schokoladen- und Erfindungserzählsträngen auch das private Drumherum. Gerade was Rodolphe betrifft, aber auch David Sprüngli, den ich sehr mochte.
Ich finde, der Klappentext geht etwas zu weit, aber dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie dann im dritten Band dieser Familiensagen die beiden Familie und Rivalen zusammenfinden oder auch nicht. Und vor allem auch, wie es privat in den Familien weitergeht! Ich freu mich drauf!











