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Rezensionen von Streiflicht:

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Tolle Idee, gelungene Umsetzung

Dieses Buch hat mich neugierig gemacht, da ich Kochbücher sammle und dieses so ganz anders klang. Ein anderer Ansatz, eine neue Herangehensweise, das klingt interessant. Und das Buch hat mich auch begeistert. Es ist nicht nur eine tolle Idee gewesen, sondern auch gelungen umgesetzt. Ein bisschen witzig, mit vielen Bildern und neuen Ideen für eine etwas ausgefallenere Küche, dabei aber nie abgehoben.

So wird immer eine Zutat, zum Beispiel eine Aubergine, vorgeschlagen und die drei Kandidaten müssen dann etwas Leckeres daraus kochen. Dabei müssen sie sich aber auf ein „one pot“, also einen Topf, ein Blech oder eine Pfanne, beschränken und darin das komplette Essen zaubern. Eine lustige Idee, die viel Kreatives und auch Neues zu Tage bringt. Als Leser und „Nachmacher“ bekommt man Rezepte und Ideen geliefert. Außerdem werden die jeweiligen Essensvorschläge immer auch bewertet und unter einander verglichen.

Ein wunderbares Buch, das eine tolle Rezeptsammlung mit Humor und schönen Bildern verbindet, was will man mehr? In die Küche gehen und kochen vielleicht...

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Spannend mit seltsamem Ende

Hannas Leichen von Alex Buchenberger

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn ich hatte sehr verschiedene Kommentare darüber gelesen. Das macht es immer besonders spannend.
Ich kam gut in die Geschichte rein und fand auch den Fall sehr interessant, aber leider hat mir das Ende die Freude dann doch ziemlich verhagelt. Vorher mochte ich die Ermittlerin Hanna recht gerne, aber dann war es irgendwie aus.

Schade, denn das hätte nicht sein müssen und war auch für den Fall völlig unerheblich.
Bis auf die letzten Kapitel hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen und hat mich gut unterhalten. Die Figuren werden realitätsnah und detailreich beschrieben, sodass man als Leser dem Geschehen gut folgen kann. Der Fall war rund und mit einem roten Faden, sodass man das gut nachvoll-ziehen konnte. Allerdings hatte ich schon früh einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Für mich war das ziemlich glasklar und eine Wendung wäre noch schön gewesen. Aber wie gesagt, abgesehen vom Ende hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Sollte es weitere Fälle mit Hanna geben, würde ich sie gerne lesen und ihren Werdegang weiter mitverfolgen.

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Spannend mit seltsamem Ende
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Uraltes Wissen

Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl von Christine Storl

Auf dieses Buch war ich neugierig, weil ich glaube, dass wir Menschen uns heute immer weiter von der Natur entfernen und dadurch oft wichtiges, uraltes Wissen vergessen und verlieren. Zugleich hat mir das Titelbild gut gefallen, da die beiden Autoren dort so urig und authentisch wirken.

Von der ersten Seite an war mir Familie Storl sympathisch.

Ihr Wissen über die Heilkräfte der Pflanzen und der Natur scheint nahezu unerschöpflich, einfach faszinierend. Mit oft so einfachen Mitteln, wie zum Beispiel Honig oder Heilerde, kann man viel erreichen und muss gar nicht zur Chemiekeule greifen. Ich denke, das merken auch immer mehr Menschen und wenden sich ganz bewusst wieder der Natur und ihren Schätzen zu. Gut gefallen haben mir die vielen praktischen Tipps, die einfach und gut nachvollziehbar beschrieben sind. Aber auch die Hintergrundgeschichten über die Historie der Naturheilkunde und die persönlichen Anekdoten und Erfahrungen der Familie fand ich interessant und spannend zu lesen.

Ich freue mich schon darauf, einzelnen Sachen nach und nach auszuprobieren und das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen. Insgesamt ein tolles Buch, das auch ganz praktisch helfen kann und für alle interessant ist, die wieder näher zur Natur möchten.

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Bezaubernd

Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl von Christine Storl

Phoebe ist ein kleiner Hund, der auf den ersten Blick die meisten Menschen verzaubert. Und wenn nicht, dann spätestens auf den zweiten Blick... Ihr Herrchen sieht sie im Internet auf der Seite eines Tierheims und holt sie zu sich nach Deutschland. Genauer gesagt in den Bayrischen Wald, wo er gemeinsam mit seinem Mann ein Hotel betreibt.

Phoebe wird der Hotelhund und Liebling vieler Gäste.

Das ist die Geschichte. Aber das Buch bietet viel mehr! Nämlich gute Unterhaltung, Humor und Witziges, Spannung und vor allem viel gute Laune. Eigentlich bin ich eher ein Katzenfan, aber Phoebe hat sich ganz leise, still und heimlich in mein Herz geschlichen.

Eigentlich mag ich auch keine sprechenden Tiere, aber nach der Leseprobe war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Und ich habe es keine Sekunde bereut. Herrchen und Autor Uwe hat Phoebes Gedanken so herrlich beschrieben, dass man nicht einmal auf die Idee kommt, er wüsste nicht wirklich, was sie denkt und fühlt. Zum Beispiel, wenn Phoebe ins Hundehotel geht und schrecklich jault und heult, als Herrchen geht, zwei Minuten später aber fröhlich und ausgelassen mit ihrem Hundkumpel über die Wiese tollt. Da musste ich wirklich schmunzeln. Ich kenne das Jaulen von meinem Katerchen, wenn er unbedingt etwas möchte.

Die Geschichte von Phoebe, dem ehemaligen Straßenhund ist einfach wunderschön und eine Lesegenuss für alle, die Tiere gerne mögen. Der Roman geht zu Herzen, macht gute Laune und lässt den Leser lächeln. Einfach perfekt und ganz nah am Leben!

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Wunderschön und nützlich

Wo die wilden Nützlinge wohnen von Sonja Schwingesbauer

Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick begeistert, wegen des herrlichen Titels, der guten Beschreibung und des tollen Titelbildes. Nachdem ich das Buch zum ersten Mal aufgeklappt hatte, wollte ich es am liebsten gar nicht mehr zu machen. Gleichzeitig wollte ich gerne raus und ein ebenso tolles Paradies schaffen wie die Autorin.

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Das Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen und tut es immer noch. Es beeindruckt nicht nur mit schönen, authentischen und niemals künstlichen Fotos, sondern auch mit sehr viel Wissen, Liebe zur Natur und Begeisterung. Man merkt, dass die Autorin ihre „Wildnis“ liebt und mit ganzem Herzen dabei ist. Deswegen wirkt das Buch auch warmherzig, wissenswert und einfach nur schön. Ich habe voller Freude und Genuss geschmökert und viel Nützliches „mitgenommen“. Ich freue mich schon darauf, den einen oder anderen Tipp umzusetzen und zu beobachten, wie die Wildnis entsteht.

Sehr gut gefallen haben mir die gut gegliederten Strukturen im Buch, die logisch und gut nachvollziehbar sind. Das macht es einfach und überschaubar, auch wenn man später nochmal etwas nachschlagen will und dafür nicht stundenlang suchen möchte.

Ein wunderschönes Buch, rundum gelungen, und dabei auch noch so nützlich und voller wissenswerter Infos und Gedanken!

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Beeindruckend

Ein Koffer voller Wollen von Nelly Kostadinova

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich neugierig auf diese ganz besondere Frau war. Sie ist eine Powerfrau und wirklich beeindruckend. Besonders gut gefallen hat mir der Anfang, als sie nach Deutschland kam. Die Beschreibung ist spannend und interessant und ich habe richtig mitgefiebert, ob es wohl klappt und sie in Deutschland bleiben kann.

Natürlich war auch die Anekdote mit dem „Puff“ sehr witzig. Die daraus folgenden Schlussfolgerungen über Werbung und Bekanntmachung fand ich sehr interessant.

Nelly ist faszinierend, weil sie aus Situationen immer das Beste für sich herausholt und sich wirklich „reinhängt“, wenn ihr etwas wichtig und damit wertvoll ist. Ich bewundere ihre Energie und Tatkraft sehr. Sicherlich ist es auch wirklich wichtig, sich immer wieder auf neue Begebenheiten und Menschen einstellen zu können – auch da hat sie unglaubliche Kapazitäten und Fähigkeiten. Kein Wunder, dass sie so erfolgreich ist.

Nicht so gut gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Das Vorwort war mir zu lange und auch irgendwie zu trocken. Es ist so reißerisch und selbstverliebt, das mag ich nicht so. Und auch die vielen einzelnen Geschichten, die etwas aneinander gereiht wirken, hätte ich gerne anders strukturiert gehabt. Sonst aber wirklich lesenswert und inspirierend.

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Spannende Fortsetzung

Ein Koffer voller Wollen von Nelly Kostadinova

Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich die beiden Vorgängerbücher, die mich ebenfalls beide nach Mirathasia entführt haben, sehr mochte. Zwar bin ich keinesfalls in der richtigen Altersgruppe, aber dennoch habe ich die Bücher voller Spaß gelesen. Und beim erneuten Lesen mit meinem siebenjährigen Patenkind und ihrem zehnjährigen Bruder hat es nochmal Freude gemacht.

Wir drei waren begeistert und es war schön zu sehen, wie die Kinder mitfiebern. Umso mehr freue ich mich darauf, auch dieses Buch noch mit den beiden zu lesen.

Mir selbst hat es wieder gut gefallen, umso besser, weil es nun um ein Buch geht. Da ich absoluter Buchnarr bin, hat mich das natürlich umso mehr berührt und in seinen Bann gezogen. Eine schöne Geschichte, die wieder sehr lehrreich ist – dabei aber nie belehrend. Das mag ich insgesamt sehr an dieser Reihe um Mirathasia: Die Kinder lernen, welche Werte wichtig sind, dass Freundschaft, Zusammenhalt und Fairness bedeutend sind. Dabei aber nie von oben herab oder aufgesetzt, sondern in die Geschichten eingebettet, sodass es quasi die logische Konsequenz ist. Das finde ich toll!

Diese Geschichte hat mir bisher am allerbesten gefallen und ich muss mich wirklich dazu überwinden, das Buch an die beiden Kinder weiterzugeben. Andererseits möchte ich ihnen gerade dieses Buch über das Lesen und Bücher nicht vorenthalten!

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Hilfreich und interessant

Ein Koffer voller Wollen von Nelly Kostadinova

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn eine Karriere als Künstler ist für mich nur schwer vorstellbar. Zwar bin ich begeisterte Malerin, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man davon wirklich gut leben kann. Vermutlich ist es auch so, dass nur wenige Künstler – egal welcher Richtung – gut und ohne Sorgen von ihrer Kunst leben können.

Für mich ist es immer ein Hobby, mit dem man vielleicht einmal auch Geld verdienen kann. Im vorliegenden Buch geht es nun da-rum, wie man sich als Künstler immer wieder motivieren kann und auch in Problemzeiten Freude an seinem Tun behalten kann. Das Buch hat mir gut gefallen und man merkt auch, dass die Auto-rin, die selbst eine sehr erfolgreiche Fotografin ist, weiß, wovon sie schreibt. Gleichzeitig hat es mich aber gestört, dass manche Dinge richtiggehend gebetsmühlenartig immer wieder erwähnt werden. Vielleicht ist das aber auch so typisch amerikanisch...
Gut fand ich die Gliederung des Buches, das sehr systematisch vorgeht. Vorgestellt wird, wie man Schritt für Schritt gegen Angst und Unsicherheit kämpft und dies als Chance sieht und nutzt. Das kann ja jeder für sich nutzen, auch wenn er nicht als Künstler leben will. Gut fand ich auch die Aussage, man solle konkret werden und sich nicht hinter unkonkreten Aussagen verstehen und verharren, sondern eben im Gegenteil aktiv werden. Auch der Hinweis, dass man sich Klarheit über die eigenen Wünsche und Vorstellungen verschaffen soll, ist meiner Meinung nach sehr hilf-reich. Überhaupt geht es darum, aktiv zu werden und zu handeln. Sich Partner zu suchen, mit de-nen man gemeinsam weiterkommt und seine Zukunft zu planen. Denn, so schreibt die Autorin, am Ende werde man immer das mehr bereuen, was man nicht getan oder wenigstens versucht hat. Ein interessantes Buch, das sicherlich für viele hilf- und lehrreich ist.

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Mord, Hexen und eine düstere Vergangenheit

Johannisglut von Karin Joachim

Dieses Buch hat mich aufgrund seines Kurztextes und der Gegend, in der es spielt, neugierig ge-macht. Leider war ich noch nie am Ahrsteig, aber das Buch mit seinen Beschreibungen hat mir gut gefallen und ich könnte mir gut vorstellen, dort mal zu wandern und ein bisschen die Seele bau-meln zu lassen.

Die Autorin Karin Joachim schafft es, viel Lokalkolorit in den Roman zu bringen. Dabei punktet sie nicht nur mit schönen Landschaftsbeschreibungen, sondern auch mit der Ge-schichte der Gegend und der dort lebenden Menschen. Das fand ich gut.
Der Krimi hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich die Auflösung dann etwas unspektakulär fand. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten. Die beiden Hauptfiguren Jana Vogt und ihren Freund Clemens mochte ich direkt, auch wenn ich die beiden Vorgängerbücher leider nicht kenne. Sicherlich wäre es noch schöner gewesen, wenn man diese Bücher bereits gelesen hätte, dennoch kann man „Johannisglut“ auch sehr gut ohne Vorwissen lesen. Das fand ich ebenfalls gut, denn es gibt so viele Reihen, dass man gar nicht alle lesen kann, auch wenn man viel liest. Hier war das geschickt gelöst mit einigen Andeutungen, aber so, dass das Buch unabhängig gelesen werden kann und in sich geschlossen ist.
Sollte es irgendwann eine Fortsetzung geben, wäre ich gerne wieder dabei! Bei Gelegenheit werde ich mir mal die Vorgänger schnappen und lesen...

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Eine wunderbare Hommage

Das Kino des Lebens von Jimmy Liao

Dieses Buch war nun schon das dritte, das ich von Jimmy Liao las und sah. Und ich könnte nicht sagen, welches mir am besten gefiel. Wobei „Das Kino des Lebens“ einfach wunderschön und einnehmend ist. Es geht einerseits darum, zu zeigen, wie toll Kino sein kann, dass Filme Träume und kleine Fluchten aus dem Alltag bieten, aber auch um das Leben als solches.

Die Hauptfigur wird durch ihr Leben begleitet – von Kindheit an, bis sie eine erwachsene Frau mit Kind ist. Das hat mir gut gefallen. Gleichsam leichtfüßig wandern wir als Leser und Betrachter mit ihr durch ihr Le-ben und ihre Kinoleidenschaft. Jede Seite verzaubert erneut mit großen Bildern, deren kräftige Farben und unschlagbare Ausdrucksweise den Leser in ihren Bann ziehen. Besonders gut gefällt mir, dass die Bilder auf den ersten Blick einfach wirken, aber viele Nuancen und Geheimnisse ber-gen. Eine kleine Katze, die immer mal wieder auftaucht, ein besonderes Kleidungsstück oder die Gesichter der Passanten – es macht einfach Spaß, das Buch immer wieder durchzublättern, die Zeichnungen zu betrachten und Neues und Altes zu entdecken.
Gleichzeitig ist auch hier die Geschichte wieder melancholisch und manchmal auch traurig, aber auch schön und lustig, so wie eben auch das Leben ist. Nah am Leben, einfach schön! Und zu-gleich nicht nur das Abbild des wahren Lebens, sondern auch eine wunderbare Hommage an das Kino, das Jimmy Liao sehr liebt.

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Eine wunderbare Hommage