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Rezensionen von Lealein1906:

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Drei Schwestern, drei Schicksale

Die Mitford Schwestern von Marie Benedict

„Die Mitford-Schwestern“ hat mir sehr gut gefallen. Man lernt drei sehr interessante Frauen kennen: Nancy, Diana und Unity. Während man sich mit Nancy schnell identifizieren kann, fällt es bei den anderen beiden schwerer, denn sie sind glühende Faschisten und Nazi-Anhänger, Unity ist sogar eng mit Hitler verbunden.

Das muss man erst einmal verdauen. Aber trotzdem ist es interessant, darüber zu lesen. Insgesamt gebe ich dafür 4 Sterne.
Es fällt ein bisschen schwer in das Buch reinzukommen, da es sich um eine Familie mit sieben Kindern handelt (da hätte ein kleiner Stammbaum am Anfang geholfen), die auch noch ziemlich komische Spitznamen haben, die gefühlt aber alle gleich auf den ersten Seiten erklärt werden müssen. Außerdem muss man erst das System des Buches verstehen. Die drei Schwestern Nancy (Ich-Perspektive), Diana und Unity erzählen immer abwechselnd in dieser Reihenfolge, dann folgt ein Zeitsprung. Wenn man das System raushat, fällt auch das Lesen leicht. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, sodass man schnell vorankommt.
Ich kann verstehen, dass manche Leser bemängeln, dass im ganzen Buch nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Aber das Leben von drei Menschen in einem Buch über einen so lange Zeitraum hinweg darzustellen, ist nicht einfach und wird sonst schnell zu lange. Die Geschichten der Schwestern einzeln darzustellen würde für mich nur bei Nancy funktionieren, ich glaube ein ganzes Buch darüber wie Unity dem Führer schöne Augen macht, wäre zu viel und es würde ein ausgleichendes Element fehlen. Deswegen finde ich das Buch genauso richtig, wie es geschrieben wurde, denn es gibt trotzdem wahnsinnig viele Eindrücke und man kann sich in alle Frauen gut reinversetzen.
Ich fand es sehr interessant, die Mitford-Schwestern kennenzulernen und freue mich auf den nächsten Band von Marie Benedict in der Reihe „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“.

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Drei Schwestern, drei Schicksale
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Internatskrimi für Kinder

Die außergewöhnlichen Abenteuer der Alice Tonks von Emily Kenny

Ich muss zugeben, dass ich an das Buch nicht die Übererwartungen hatte, auch wenn es von außen schön gestaltet ist und der Klappentext neugierig macht. Aber dann wurde ich mit jeder Seite tiefer in das Geschehen gesogen und kann nur sagen, dass es ein richtig tolles Buch ist. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne.

Alice beginnt ihr Schuljahr im renommierten Internet Pebbles. Und das wird alles andere als langweilig. Denn als allererstes findet sie heraus, dass sie mit Tieren reden kann. Doch diese werden entführt. Schon steckt Alice mittendrin in einem spannenden Fall. Mit dabei sind Tim und Ottie. Doch wem kann sie im Internat wirklich trauen?
Das Lesen dieser Geschichte hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, es bleibt bis zum Schluss spannend. Das Internat hat ein ganz tolles Flair.
Zu dem tollen Buch trägt natürlich auch Hauptfigur Alice dabei. Ich finde es toll, dass sie Autistin ist, weil sie so ganz andere Aspekte in die Geschichte miteinbringt. Außerdem lernt man so etwas über Menschen mit Autismus, die nun mal eine ganz eigene Sichtweise haben. Ein wichtiges Thema, toll, dass es in dem Buch so schön aufgegriffen wird.
Ein Pluspunkt ist auch die Karte im Einband, so findet man sich gleich zurecht. Alles in allem gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Ich empfehle das Buch sehr herzlich weiter und hoffe, dass es bald ein weiteres Abenteuer von Alice und ihren tierischen Freunden zu lesen gibt.

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Internatskrimi für Kinder
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Nur einen Wunsch entfernt

Wishkeeper, Band 1 - Das Land der verborgenen Wünsche von Barbara Laban

Als erstes muss ich die tolle Aufmachung loben. Das Buch ist so schön gestaltet mit dem Cover, dem Farbschnitt und auch einigen tollen Illustrationen im Inneren. Innen im Einband gibt es am Anfang ein tolles farbigen Bild und hinten eine Karte (finde ich auch immer sehr wichtig).
Nun zum Inhalt. Ich mag die beiden Protagonisten, Lexi und Milo, mit denen macht die Reise, auf der wir sie begleiten, viel Spaß.

Everwish ist ein schön gestaltetes Fantasieland mit vielen Facetten. Man muss sich ein bisschen reinfinden, aber es gibt wirklich viel Schönes zu entdecken. Am meisten Spaß machen die verschiedenen Traumwesen: die Lumix, die Fireflashs, die Neverlinge, die Crimsons. Das sind tolle spannende Figuren und einige schließt man richtig ins Herz.
Das Abenteuer, das die beiden erleben, ist sehr spannend, es gibt viel zu erleben. Das einzige, was mich stört, ist, dass es mit manchen Erklärungen in meinen Augen zu lange dauert, so ein „Versteckspiel“ schätze ich an Büchern nicht ganz so sehr, aber das ist nur ein Nebenaspekt.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich freue mich auf die Fortsetzung und kann das Buch auch herzlich weiterempfehlen. Deswegen gibt es 4 Sterne.

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Frauen, die miteinander verbunden sind

Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan

"Die Frauen von Maine" ist ein sehr eindrucksvoller Roman über verschiedene Frauen und wie ihre Leben unbewusst miteinander verbunden sind. Hauptfigur ist Jane, die als Kind von einem lila Haus fasziniert war. Als sie nach einem großen Fehler zurück in ihre Heimatstadt kommt, soll sie für die neue Besitzerin über die Geschichte des Hauses recherchieren.

Zwischendurch werden die Geschichten der anderen Frauen erzählt, das sind angenehme Perspektivwechsel und stets spannende Schicksale.
Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen, einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass viele Kapitel sehr sehr lang sind, da bevorzuge ich kürzere Abschnitte, aber das ist schon okay.
Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und faszinieren alle auf ihre eigene Weise. Von jedem kann man sich etwas abschauen. Es geht auch um die amerikanischen Ureinwohner und wie man mit deren Erbe umgeht und eine Prise Übernatürliches. Das alles ist meisterlich miteinander verknüpft und schafft eine tolle Geschichte mit der man gerne ein bisschen Zeit verbringt. Deswegen vergebe ich 5 Sterne und eine herzliche Leseempfehlung.

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Gruseln für Teenager

The House Trap von Emma Read

The Trap House hat mir für ein Gruselbuch für Teenager sehr gut gefallen. Es war wirklich spannend, es gab viele Rätsel zu lösen und wurde auch ziemlich plausibel aufgelöst. Dafür gebe ich sehr gute vier Sterne.
Claude, Deliah, Sam und Amity wagen ein letztes Abenteuer in den verbotenen Wald. Als Amity auf einmal verschwunden ist, werden sie auf ein altes Haus aufmerksam.

Als sie hineingehen schließt sich die Tür hinter ihnen. Um wieder herauszugelangen, müssen sie wie in einem Escape Room Rätsel lösen. Aber reicht das wirklich? Oder hat das Haus noch andere Überraschungen und Geheimnisse parat?
Am Schreibstil des Buches und dem Spannungsbogen gibt es wirklich nichts auszusetzen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und will die Geheimnisse und Rätsel lösen. Die Sicht von Deliah gefällt mir sehr gut, weil ich mich schnell mit ihr identifizieren konnte. Mit anderen Figuren muss man erst ein bisschen warm werden, aber diese machen eine gute Entwicklung durch.
Für Teenager finde ich das Buch sehr gelungen, aber auch Erwachsene können es noch gut und mit Freude lesen, zwischendurch gibt es auch die eine oder andere Gänsehaut (auch wenn ich da vielleicht nicht wirklich ein Maßstab bin :D). Es gibt auf jeden Fall eine herzliche Leseempfehlung von mir.

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Gruseln für Teenager
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Von El Salvador in die USA - als Neunjähriger

Solito von Javier Zamora

Dieses Buch ist eigentlich unbeschreiblich. Das man weiß, dass es eine wahre Geschichte ist, macht alles noch viel emotionaler, unglaublicher, für uns fast nicht nachvollziehbar. Was Javier da erlebt hat, durchlebt hat, sollte eigentlich kein Kind und auch kein Erwachsener durchmachen müssen.
Javier geht von seinem Heimatland El Salvador in die USA, wo seine Eltern schon leben.

Doch der ganze Weg dauert deutlich länger als erwartet, es geht vieles schief, Pläne zerschlagen sich. Er kommt in Situationen, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann, die er aber durchhalten muss. Dass die ganze Reise durch Kinderaugen geschildert wird, macht alles irgendwie noch eindrücklicher.
Das Buch ist sehr detailliert, was auf die Toilette gehen angeht zum Beispiel, ich kann verstehen, dass das manchen nicht gefällt, ich fand es zwischendurch auch recht eklig, aber nur so werden in meinen Augen die ganzen Umstände deutlich. Das Buch ist auch nicht gerade kurz, aber so wird die Länge der ganzen Reise auch noch greifbarer.
Was sicherlich auch gespalten aufgenommen werden kann, sind die ganzen spanischen Ausdrücke. Ich verstehe davon ein bisschen was und fand es einfach authentisch, manches habe ich auch einfach überlesen und man hatte die Chance es nachzublättern. Aber klar stört es schon auch ein bisschen den Lesefluss.
Was wirklich schade war, was dass es keine Karte in dem Buch gibt mit den Routen, das wäre wirklich sinnvoll gelesen mit den ganzen Ortsnamen und man weiß ja schon, dass es Javier schafft, es hätte also nichts vorweggenommen.
Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich habe, ich gebe trotzdem 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Auf den Spuren von Elvis

Graceland – Die Geschichte eines Sommers von Kristen Mei Chase

Grace und ihre Mutter - ein absoluter Elvisfan - haben nicht mehr allzu viel Kontakt. Trotzdem stimmt Grace aufgrund problematischer Entwicklungen in ihrem Leben zu, ihre Mutter auf eine lange Reise mit dem Auto nach Graceland zu begleiten. Diese Reise entpuppt sich mehr und mehr zu einer Aufarbeitung der Beziehung der beiden und enthüllt noch einige Geheimnisse.

Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen, auch wenn es mich noch ganz gecatcht hat, deswegen vergebe ich gute 3 Sterne.
Das Lesen hat Spaß gemacht, die Reise, die verschiedenen Orte, es gibt immer was Neues. Und man lernt noch einiges über Elvis, man hätte schon Lust, diese Reise auch mal zu machen. Dabei taucht man unweigerlich in die Gefühlswelt von Grace ein, die einiges aufzuarbeiten hat.
Das Buch ist gut zu lesen und hat eine angenehme Länge. Für Elvis-Liebhaber ist es sicherlich auch nochmal ein Highlight. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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Ein toller Auswandererroman

Savannah - Aufbruch in eine neue Welt von Malou Wilke

Ich mag Romane, in denen es um das frühe Auswandern geht, deswegen habe ich Nelli gerne auf ihre Reise in die USA begleitet. Für das Buch gebe ich gerne 4 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Mit Nelli konnte ich mich sofort identifizieren, sie hat es wahrlich nicht leicht. In dem Abschnitt in Deutschland kann man sie gut kennenlernen, bevor es auf das Schiff geht.

Dort wird es dann richtig spannend, und in Savannah dann noch mehr.
Die ganze Geschichte ist gut und spannend geschrieben. Man bleibt eigentlich immer am Lesen, weil man wissen will, wie es weitergeht. Es passieren auch einige tragische Ereignisse, aber das gehört nunmal dazu. Die Beschreibung der Gegend und des Aufbaus der Siedlung war sehr interessant zu lesen und man hat gemerkt, wie gut das alles recherchiert ist. Ich bin mit dem Buch sehr zufrieden und empfehle es gerne weiter.

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Schönes Thema, schönes Buch

Emily Meermädchen, Band 4 - Rettung für die Delfine von Liz Kessler

Das war das erste Buch von Emily Meermädchen, das wir gelesen haben, aber es hat uns sehr gut gefallen, dafür vergeben wir gerne sehr gute 4 Sterne.
Fangen wir bei den Illustrationen an: die sind wirklich wunderbar, großflächig, das ganze Buch schillert quasi in Meeresfarben. Besonders gut haben uns die Meerjungfrauenschwänze gefallen.

Die Texte sind kurz und einfach, genau richtig für das erste Lesen bzw. natürlich auch fürs Vorlesen. Schön, dass zwischendurch ein paar lautmalerische Begriffe in anderer Schrift geschrieben sind.
Die Geschichte hat uns gut gefallen mit den drei Meerkindern und den vielen großen Meerestieren, die schaut man sich gerne an. Richtig toll gewählt ist natürlich das Thema. Der Schutz der Meere und Tiere ist ganz wichtig und dass Kinder das auch früh mitkriegen. Das ist auch ein schöner Ausgangspunkt um das weiter mit den Kindern zu besprechen. Denn nicht jeder ist so einsichtig, wie der Besitzer am Schluss.
Wir freuen uns, dass wir Emily Meermädchen kennenlernen durften und sind auf jeden Fall auch auf ihre anderen Geschichten neugierig geworden.

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Die Frau, die für Spannung sorgte

Agatha Christie von Susanne Lieder

Wieder mal ein wunderbares Buch aus der Reihe Mutige Frauen, die die Welt verändern. Ich liebe diese Reihe einfach und deswegen gibt es auch gerne wieder 5 Sterne.
Das Buch hatte ich im Nu durchgelesen, denn Agatha Christie war wirklich eine faszinierende starke Persönlichkeit. Auch der Aufbau hat mir gut gefallen, gestartet wird bei dem Tod ihrer Mutter, in Gedanken gehen wir dann zu drei größeren Abschnitten zurück, bevor es noch einmal ein paar Jahre weitergeht.

Ich hätte gerne noch mehr gelesen, auch mit den Reisen, das war einfach super spannend, oder wie sie Poirot und Jane „begleitet“ haben.
Susanne Lieder hat ja auch schon das Buch über Astrid Lindgren geschrieben, ihren lebendigen anschaulichen Schreibstil liest man auch hier wieder. Ich hoffe auf noch weitere Romanporträts von ihr.
Interessant war für mich, dass sie, wie sie im Nachwort schreibt, bewusst auf die mysteriöse Geschichte von Agatha Christie schreibt, als sie für ein paar Tage spurlos verschwunden war. Genau dieses Thema wird in einem anderen Buch („Mrs. Agatha Christie“) beschrieben, das ich auch gelesen habe und auch nur weiterempfehlen kann.

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