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Rezensionen von liesmal:

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Das Buch ist ein Juwel

Sommer auf Perigo Island von Perry Chafe

Der Debütroman von Perry Chafe ist einfach grandios. Vom Anfang bis zum Ende macht die Geschichte ohne Unterbrechung Spaß.

Dass es sich bei dem Schauplatz Perigo Island um einen fiktiven Ort handelt, mag ich kaum glauben. Es fühlt sich einfach alles echt an. Chafe beschreibt Perigo Island so bildhaft und unglaublich detailliert, dass ich mittendrin bin und auch gar nicht mehr fort möchte.

Vier Freunde verbringen ihre Ferien gemeinsam auf der Insel. Dass das junge Mädchen Anna verschwunden ist, zu dem der zwölfjährige Pierce eine besondere Verbindung hatte, wirft einen großen Schatten auf die Idylle. Da gibt es aber auch noch diesen Meeresbiologen, der sich sehr merkwürdig und verdächtig verhält. Hat er Anna auf dem Gewissen?

Ein weiterer Erzählstrang beschäftigt sich mit dem Fischfang, von dem die meisten Menschen hier leben. Sehr spannend ist alles, was der Autor zum Leben der Fischer, aber auch zum schwindenden Fischfang zu erzählen weiß. Da ist dann nicht mehr alles fiktiv, sondern brandaktuell. Besonders gebannt war ich, als es um die Arbeit der Kinder ging, die mit dem Zungenschneiden von Kabeljau Geld verdienen. Die Erzählung dazu macht so neugierig, dass ich gleich nach dem Beenden des Buches nach weiteren Informationen suchen muss.

Perry Chafe: ein Name, den ich mir unbedingt merken werde. Ich gebe aus vollem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung und hoffe, bald einen weiteren Roman des großartigen Autors zu lesen.

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Das Buch ist ein Juwel
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Ich bin tief beeindruckt

Hundertsiebenundachtzig Tage von Ludovic Lecomte

Der Autor Ludovic Lecomte hat bisher Kinderbücher geschrieben. Dies ist sein erstes Buch für Jugendliche. Es ist großartig, eigentlich eher ein Büchlein, aber doch ein großes Buch. Mit seinem unverwechselbaren Schreibstil hat der Autor mich außerordentlich beeindruckt. „Hundertsiebenundachtzig Tage“ sind es, die der 16-jährige Erzähler die Leser an seiner ganz persönlichen Geschichte teilhaben lässt.

Dass es Menschen gibt, die an Ängsten leiden, war mir bekannt und sie haben mein Mitgefühl. Wie es allerdings der Erzähler in der Geschichte von Lecomte beschreibt, das geht ganz nah und tief. Es geht ihm ja nicht nur schlecht wegen seiner Angst, deren Grund er zunächst selbst nicht kennt. Er leidet auch darunter, dass seine Eltern sich Sorgen machen. Die Eltern bewundere ich: nicht, weil sie alles richtig machen, aber doch dafür, wie sie mit der schwierigen Situation umgehen.

Ich möchte noch vieles anmerken, das mir gefallen, was mich besonders beeindruckt und angesprochen hat. Aber weil ich nicht spoilern möchte, empfehle ich besser, das Buch selbst zu lesen. Dann lernt Ihr auch Manon kennen. Manon erwähne ich gern, weil ich sie mag und sie meiner Meinung nach eine besonders wertvolle Rolle auch für den Erzähler spielt.

Meine volle Leseempfehlung für das Buch aus dem Verlag Mixtvision.

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Erwachsene dürfen sich eine Scheibe abschneiden

Alexander von Ferdinand von Schirach

Ferdinand von Schirach hat sein erstes Kinderbuch veröffentlicht. Er beschreibt darin, wie einfach Demokratie sein kann.
Ganz allein schafft er das nicht, sondern es gelingt ihm mit Hilfe eines kleinen Jungen: Alexander lebt in einer fiktiven antiken Stadt, die lange Zeit von einem Tyrannen beherrscht wurde.

Die Menschen, die dort leben, wünschen sich eine Stadt, in der es gerecht zugeht. Alexander scheint der Richtige zu sein, diese Gesetze, die gleichermaßen für alle Menschen gelten, zu finden. Dafür hat er eine Woche Zeit. Er macht sich auf den Weg…
Unterwegs begegnet er ganz unterschiedlichen Menschen mit vielen verschiedenen Meinungen. Schon bald stelle ich fest, dass Alexander nicht nur ein pfiffiges Kerlchen ist, sondern dass er auch die Gabe besitzt, den Menschen zuhören zu können, um aus dem Gesagten Wichtiges und Richtiges herauszufiltern. Kann Demokratie so einfach sein?
Richtig schwierig wird es für mich, als Alexander vor einer Frage steht, die sich wahrscheinlich fast jeder schon einmal gestellt hat: Darf ich auch nur einen einzigen Menschen opfern, wenn ich damit...?
Mir gefällt es, mit welch einfachen Worten der Autor alle wichtigen Themen einer Demokratie anspricht und erklären kann. Am Ende habe ich sogar das Gefühl, dass sich Alexander und Ferdinand recht gut kennen.
Danke für die lehrreiche Geschichte und für die ebenso einfachen wie wunderbaren Zeichnungen. Von einem Kind wie Alexander können und sollten sich Erwachsene eine Scheibe abschneiden. Dann würde es keinen König mehr geben, der weint, weil er feststellen muss, dass aus einem Krieg keine Sieger, sondern nur Verlierer hervorgehen.

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Erwachsene dürfen sich eine Scheibe abschneiden
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Leider konnte ich mich nicht auf das Buch einlassen

Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert

„Tief im Herzen des fantastischen Planeten Irpa leben Bea und ihr Großvater, der weise Zauber-Eber, in einem Haus voller Tränke, Heilkräuter – und Geheimnisse.“ Allein dieser erste Satz aus der Buchbeschreibung hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte und auf die beiden als Hüter der ewigen Flamme.

Die Vorstellung, die Welt könne in völlige Dunkelheit kippen, ist wie ein Alptraum. Doch das Abenteuer beginnt, nachdem der Großvater verschwunden ist und Bea nun allein die Verantwortung für die Flamme trägt. Sie muss sich nicht allein auf die Suche nach ihrem Großvater begeben, denn sie trifft Cad, der sein Volk, die Galdurier sucht und glaubt, dass der Zauber-Eber ihm dabei helfen kann.
Es ist eine aufregende Geschichte, in der es um Hoffnung, Mut, Freundschaft und Zusammenhalt geht – und natürlich darum, die Flamme zu hüten und aufzupassen, dass sie nicht verlischt.
Leider hat mich das Buch nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es sehr stark riecht (von Duft mag ich hier nicht sprechen). Auch nach drei Wochen ist der Geruch nicht weniger geworden. Das hat mich so sehr gestört, dass einfach keine Lesefreude bei mir aufkommen konnte.
Es tut mir leid, dass ich hier nur drei von fünf Sternen vergeben kann.

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Leider konnte ich mich nicht auf das Buch einlassen
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Würdelos und kaum zu begreifen

Waldmann von Thomas Ziebula

Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die den ersten Satz unseres Grundgesetzes einfach nicht beachten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Daran musste ich denken, als ich von Flüchtlingen aus der Ukraine und im selben Atemzug von Menschenhandel und Zwangsprostitution gelesen habe.

Ein schweres, hochbrisantes und aktuelles Thema, das Thomas Ziebula in seinem Roman behandelt. Ein dreckiger Sumpf, in den sich Waldmann begeben muss, nachdem er in die Bonner Mordkommission Bonn zurückgekehrt ist. Dass seine Frau vor einigen Jahren auf einem Basar im nigerianischen Lagos plötzlich verschwunden war, ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.
Die Journalistin Pia Luninger wendet sich an Waldmann. Sie arbeitet an einer Reportage über Menschenhandel und Zwangsprostitution mit dem Titel „Spurlos“. Dann ist da noch Susanne, eine angebliche Sozialarbeiterin, die versucht, von Zwangsprostitution betroffenen Frauen zu helfen.
Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Ziebula erzählt aus mehreren Perspektiven. Mit den recht kurzen Kapiteln wechseln Orte, Zeit und Personen. Lange hatte ich Probleme damit, dass Protagonisten zu Beginn eines Kapitels nicht namentlich benannt, sondern nur mit "er" oder "sie" beschrieben wurden. Das hat mich in meinem Lesefluss behindert und auch keine echte Spannung aufkommen lassen.
Nachdem ich allerdings etwa die Hälfte des Buches gelesen hatte, mochte ich es nicht mehr beiseitelegen. Zu groß waren die Angst und die Vorstellung, was geschehen sein könnte und doch hoffentlich nicht geschehen sein mag. Zu nah an der Wirklichkeit ist die Geschichte, als dass mich das Erzählte hätte kalt lassen können. Dass es über Länder und Grenzen hinweg so menschenverachtende Verbindungen gibt, ist einfach furchtbar und kaum zu begreifen.

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Romantik auf dem Land

Gibt's das auch mit Liebe? von Ellen Berg

Als mir das Buch in die Hand gefallen ist, war ich mir gar nicht sicher, ob es gerade das richtige für mich ist. Ich hatte einige traurige Nachrichten zu verarbeiten und hätte mich am liebsten in mein Schneckenhaus zurückgezogen.

Der Hauptprotagonistin Laura geht es allerdings auch nicht gut. Nach einer gescheiterten Ehe kehrt sie auf Anraten ihres Chefs dem Stadtleben den Rücken, um sich beruflich mit der Romantik auf dem Dorf zu befassen.

Schon bald findet sie sich auf dem Biohof ihrer Schwester wieder, mitten in einer WG. Na, das kann ja heiter werden!

Ganz schnell habe ich gemerkt, dass mit der Lektüre dunkle Gedanken einfach weggepustet werden. Ellen Bergs Bücher sind von einer wunderbaren Leichtigkeit. Ich mag die vielen einfallsreichen Umschreibungen, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringen und alles Bedrückende einfach in den Hintergrund rücken.

Obwohl ihre Schwester Vivi und die Mitbewohner alle ganz verschieden sind, so erstaunt es Laura doch: „Hier bei Vivi gibt sich jeder so, wie er ist… Hier vertraut offenbar jeder drauf, dass er Ecken und Kanten haben und dennoch gemocht werden kann.“

Wunderbare Figuren zeichnet Ellen Berg. Da gibt es zum Beispiel ihre Freundin Elinor mit ihrer tollen Familie in der Stadt, Elsa und die Pferde und Lauras Nichte, die sie zum Bleiben bewegen will. Wenn da nicht auch noch der…

Einfach mal die Leichtigkeit genießen! Das kann und mache ich immer mal wieder gerne mit einem Buch von Ellen Berg. Darum kann ich auch dieses aus vollem Herzen weiterempfehlen.

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Italien wird farbig

Italien - Das große Ausmalbuch nach Zahlen von Caroline Drogo

30 Blatt festen weißen Papiers mit feinen Linien und Zahlen laden ein, kreativ zu werden und dabei bunte Bilder entstehen zu lassen und Italien ganz nah zu sein.
Malen nach Zahlen ist eine entspannende Freizeitbeschäftigung. Gut gefällt mir, dass die einzelnen Seiten einfach herauszutrennen sind.

Zu jedem Blatt ist am Ende des Buches eine Vorlage in Farbe zu sehen, an der man sich bei Bedarf orientieren kann.
Ich habe mich für Buntstifte entschieden. Man kann allerdings auch mit Aquarellfarben, mit Filz- oder Wachsmalstiften arbeiten.
Ganz viel Spaß bereitet mir das Malen in einer Gruppe, wobei ganz unterschiedlichen Bildern nach und nach Farbe eingehaucht wird.
Die Bilder haben ein Format von 23 x 30 cm. Das bedeutet Beschäftigung für längere Zeit. Auf der Rückseite der Bilder sind kurze erklärende Texte abgedruckt. Außerdem ist im Buch noch ein Poster in doppelter Größe. Das werde ich erst am Schluss bemalen.
Ich empfehle das große Ausmalbuch nach Zahlen ITALIEN gern weiter. Schon jetzt freue ich mich auf weitere Bücher dieser Art, die der Verlag Dumont auch noch anbietet für die Länder USA und Japan.

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Tolle Deko für die Gästetoilette

LONELY PLANET Bildband Toiletten der Welt von

Ganz ehrlich: Als ich das Buch entdeckt habe, das übrigens 2025 in einer neuen Ausgabe als zweiter Band bei lonely planet erschienen ist, habe ich noch gar nicht gewusst, wie gut ich es gebrauchen kann.
Nach eingehender Betrachtung hat das Buch einen Ehrenplatz in der Gästetoilette gefunden. Wer also gern an einem stillen Örtchen liest, kann sich hier bestens unterhalten.

Toiletten aus aller Welt in allen erdenklichen Arten, aber auch in Formen, die man sich kaum vorstellen kann, sind mit Foto, Hinweis auf Standort und einem kurzen Text zu sehen. Man kann sie bewundern, staunen oder manchmal auch einfach nur mit den Ohren schlackern.
Dort, wo die Texte stehen, ist oft eine freie weiße Fläche, die mich auf die Idee gebracht hat, einen Stift zum Buch zu legen, damit es als Gästebuch dienen kann.
In einem kleinen Toiletten-Vokabular findet man, wie Toiletten in aller Welt bezeichnet werden. Und die Liste mit der Frage in unterschiedlichen Sprachen, wo eine Toilette sei, könnte vielleicht lebenswichtig sein.
Interessant ist für mich die Toiletten-Zeitleiste, die bereits 3000 Jahre v. Chr. beginnt und bis in die Gegenwart führt.
Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung für ein Buch, das mich nicht nur zum Schmunzeln bringt, sondern auch viele Aha!-Momente zu bieten hat.

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Ich möchte etwas tun

Was tun, wenn man nichts tun kann? von Dr. Martin Bartenberger

Mit dem Buchtitel habe ich eine Frage entdeckt, die ich mir immer wieder stelle: „Was tun, wenn man nichts tun kann?“ Das kann der Fall sein in ganz unterschiedlichen Dingen; in kleinen oder größeren Situationen des persönlichen Alltags ebenso wie im öffentlichen Bereich: in Gemeinschaft, Politik, in der Umwelt…
Mir hat das Buch des Philosophen Dr.

Martin Bartenberger geholfen, sicherer mit der Frage umzugehen, ob ich etwas hinnehme oder ob ich versuche, etwas zu tun, auch wenn ich damit scheinbar „sowieso nichts ändern kann“.
Bartenberger beschreibt ansprechend und verständlich die vier Schritte der Pragmatischen Methode, in der es darum geht, zunächst Überzeugungen zu entwickeln und dann Entscheidungen zu treffen. Es ist nicht verkehrt auszuprobieren, auch wenn ich später feststellen muss, dass meine Idee nicht die richtige war oder ich einem Irrtum unterlag. Ich kann und sollte etwas tun, um meine Entscheidungen verbessern zu können.
Ich habe mich lange mit dem Buch beschäftigt und werde es bestimmt auch weiterhin nutzen. Gefallen haben mir die einleuchtenden Beispiele, besonders auch die aus dem persönlichen Bereich des Autors, die mir zeigen, wie wichtig es ist, etwas zu tun, wenn man glaubt, nichts tun zu können: wichtig für den oder die anderen, aber in jedem Fall auch für mich selbst.
Besonders erwähnen will ich noch den „Kleinen Werkzeugkasten des Pragmatismus“ am Ende. Eingerahmt in Grau möchte Bartenberger „einen kleinen Spickzettel mit wichtigen Gedanken und praktischen Anregungen zur Verfügung stellen“. Großartig!
Ich wünsche mir, dass das Buch viele Leserinnen und Leser findet, die sich ebenso unsicher fühlen wie ich mich (vor dem Lesen). Leseempfehlung!

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Ich möchte etwas tun
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Die Welt von oben sehen

Eden von Auður Ava Ólafsdóttir

Audur Ava Ólafsdóttir. Ich beginne mit dem Namen der Autorin, damit ich ihn nicht vergesse, denn ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen.
Island kenne ich aus Erzählungen und Büchern. Für mich ist es ein faszinierendes Land, rau und weit, still und herzlich. Diese Eindrücke vertiefen sich durch die Protagonistin Alba, eine Sprachwissenschaftlerin, die ihr Leben in Reykjavik hinter sich lässt, um auf einem eigenen Stück Land in einem kleinen Dorf außerhalb der Stadt zu leben.

Die Menschen, deren Neugier für mich eher Mitmenschlichkeit bedeutet, kennen den Sinn von Integration. Mir gefällt die Ruhe, die über allem liegt. Vorsichtig versuchen die Dorfbewohner, Alba in ihre Gemeinschaft einzubeziehen. Dadurch sollen auch Flüchtlnge die Chance bekommen, die Sprache zu erlernen. Besonders die Beziehung zwischen Alba und dem Waisenjungen Danyel ist von Warmherzigkeit geprägt.
Mir gefällt dieses Buch, das ich nicht in einem Rutsch weglesen kann, sondern dem ich viel Zeit widme. Auf der einen Seite ist es Albas vielleicht berufsbedingte Art, sich immer wieder Gedanken zu machen über einzelne Wörter, das mag ich. Doch auch ihre Liebe zur Natur und ihre Überlegungen zu Menschen, Tieren, Pflanzen in einer Welt ohne Grenzen lassen mich träumen von einer friedlichen Welt. Wunderschön wird die Welt – von oben gesehen – beschrieben. Meine volle Leseempfehlung!

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