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Rezensionen von Tara:

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Ein ganz besonderes Buch – motivierend & inspirierend

Weil jeder Tag besonders ist von Biyon Kattilathu

„Weil jeder Tag besonders ist“ ist ein ungewöhnliches Tagebuch des Motivationstrainers Biyon Kattilathu, was mir durch seine Gestaltung schon optisch ausgesprochen gut gefallen hat.

Das Buch begleitet einen durch den Tag, stellt Fragen, die zum Nachdenken anregen und die dafür sorgen, dass man kurz pausiert und sich auf das Wesentliche konzentriert.

Dafür ist nicht viel Zeit erforderlich, laut Autor jeweils 2 Minuten morgens und abends.

Durch die insgesamt sechs Fragen am Tag werden die Gedanken auf die positiven Momente des Tages gelenkt und die Wahrnehmung auf die schönen und motivierenden Aspekte im Leben gestärkt. Um diese festzuhalten gibt es unter den Fragen jeweils eine Leerzeile für eigene Notizen.

Das Buch begleitet einen sechs Monate. Neben den Fragen gibt es motivierende Sprüche, Zitate, Geschichten zum Thema Glück und Mandelas zum Ausmalen.

Die Inhalte dieses Buches sind nicht wirklich neu, aber die Aufbereitung ist einfach rundum gut gelungen, so dass man ohne großen Aufwand Motivation und Inspiration finden kann.

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Ein ganz besonderes Buch – motivierend & inspirierend
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Vielfältiger Rätselspaß

Weil jeder Tag besonders ist von Biyon Kattilathu

Im Ravensburger Verlag sind vier neue „Exit-Room-Rätsel-Bücher“ für junge Rätselfreunde im Alter von 8 bis 12 Jahren erschienen. Eines davon ist „Gefangen in der Burg“ von der Autorin Anne Scheller.
In der Burg gibt es zwei Räume – das Turmzimmer und den Rittersaal – aus dem es sich zu befreien gilt.

Dafür müssen Rätsel gelöst werden, die logisches Denken und Kreativität erfordern. Die Aufgaben können auf ganz verschiedene Arten gelöst werden, z.B. indem man in das Buch hineinschreibt, etwas faltet, herausreißt oder schneidet. Wenn man dabei ein wenig vorsichtig vorgeht, könnte man die Rätsel auch mehrfach lösen, allerdings ist dafür ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig, das bei kleinen, ungeduldigen Rätslern nicht unbedingt vorhanden ist.
Das Buch ist sehr detailliert und schön gestaltet. Die bunten Abbildungen des Illustrators Stefan Lohr sehen fast aus wie Wimmelbilder, machen einfach Spaß und es gibt eine Menge zu gucken und Hinweise zum Suchen.
Am Ende des Buches findet man die Lösungen für den Fall, dass man mal so gar nicht weiterkommt. Diese sind perforiert und müssen ebenso wie die Rätselseiten aufgetrennt werden. Dadurch wird verhindert, dass man zu schnell aufgibt und im Voraus spickt. In dem Buch befinden sich zwei Fälle und man ist einige Zeit beschäftigt.
Das Buch ist ein toller Rätselspaß, bei dem logisches Denken und Kreativität gefordert und gefördert werden. Wir werden bestimmt noch weitere Rätsel dieser Art machen und können das Buch empfehlen.

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Spannend, detailliert und nichts für schwache Nerven

Weil jeder Tag besonders ist von Biyon Kattilathu

„Belladonna“ ist der erste Band der Grant-County-Reihe der Autorin Karin Slaughter, der von der Sprecherin Nina Petri gelesen wird.
In der Kleinstadt Heartsdale in Grant County ist Sara Linton Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin. Nach der Scheidung von ihrem Mann Jeffrey lebt sie alleine. Jeffrey ist Polizeichef und somit haben die beiden beruflich noch miteinander zu tun.

Als Sara sich mit ihrer Schwester Tessa in einem Restaurant trifft, findet sie auf der Toilette eine grauenvoll zugerichtete Frau. Die blinde Sybil Adams wurde brutal vergewaltigt und aufgeschlitzt. Noch lebt die Frau und Sara versucht sie erfolglos zu retten. Bei dem Opfer handelt es sich um die Zwillingsschwester von Lena, einer jungen Polizistin. Bei der Obduktion kommen erschreckende Einzelheiten zutage und schon bald verschwindet eine zweite Frau…
Es tun sich menschliche Abgründe auf, die an Grausamkeit kaum zu überbieten sind. Karin Slaughter hat nicht mit Einzelheiten gespart und alles wird äußerst detailliert geschildert, sowohl die Charaktere, als auch die Taten und Schauplätze. Für Kopfkino wird hier bestens gesorgt.
Die Spannung wächst von Minute zu Minute und die Abartigkeit, die der Täter an den Tag legt ist so schockierend, dass man das Buch mit Sicherheit lange im Gedächtnis behält.
Die Protagonisten werden authentisch beschrieben und man kann ihre Ängste und Gefühle gut nachvollziehen. Insbesondere Sara ist mir ans Herz gewachsen, ihr Umgang mit Jeffrey wird hier gelungen dargestellt und ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen den beiden in den nächsten Bänden entwickelt.
Nina Petri intoniert das Buch eher ruhig, teilweise schon fast monoton, was ein starker Kontrast zu den spannenden Ereignissen ist, mir aber gut gefiel, da ich die Handlung auch so aufregend genug fand.
„Belladonna“ ist ein rundum gelungener Auftaktband der Grant County-Reihe, nach dem ich nun gespannt auf weitere Fälle mit Sara und Jeffrey bin.

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Unterhaltsamer Reihenauftakt

Forever Free - San Teresa University von Kara Atkin

„Forever Free“ ist der erste Band aus der „San Teresa University“-Reihe der Autorin Kara Atkin.
Raelyn Miller freut sich auf einen Neustart in der San Teresa University in Kalifornien. Sie möchte New York und ihr altes Leben zurücklassen und ein selbstbestimmtes Leben führen. Das entpuppt sich als schwieriger als gedacht, da Rae ein sehr zurückhaltender und introvertierter Mensch mit vielen Unsicherheiten ist.

Als sie auf Hunter trifft, fühlt sie sich direkt zu ihm hingezogen. Aber nicht nur sie steht sich dabei im Weg. Über Hunter gibt es eine Menge Gerüchte, aber seine Art, wie er handelt und sich verhält machen ihn durchaus liebenswert.
Neben Rae und Hunter lernt man noch Kate und April kennen, die in Kalifornien schnell zu guten Freundinnen von Rae werden und diese auf eine tolle Art und Weise unterstützen. Hunter bleibt lange Zeit eine „Black Box“, sein Verhalten weist auf ein Geheimnis hin, aber nähere Einzelheiten lassen auf sich warten. Raelyn war mir durch ihre eher zurückhaltende Art direkt sympathisch. Ihre Gefühle und inneren Kämpfe, die sie geführt hat, fand ich nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist angenehm und liest sich flüssig und lebendig und wirft einen direkt von der ersten Seite an mitten ins Geschehen. Kara Atkin lässt ihren Charakteren Zeit sich zu entwickeln und bevor es zu dem ersten Zusammentreffen der Protagonisten kommt, dauert es eine ganze Weile. Die Handlung wirkt weder überstürzt noch in die Länge gezogen, hier wurde genau das richtige Tempo getroffen. Allerdings sind die Übergänge ab und zu ein wenig holprig und man muss sich erst einmal zurechtfinden, wo man ist.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Mir gefiel die Entwicklung der Protagonisten und ich bin ausgesprochen gespannt auf ein Wiedertreffen der Nebencharaktere in den folgenden Bänden.

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Unterhaltsamer Reihenauftakt
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Eindrucksvolle Charaktere

Margos Töchter von Stephan Cora

„Margos Töchter“ ist die Fortsetzung des Romans „Ab heute heiße ich Margo“ der Autorin Cora Stephan. Es ist allerdings nicht zwingend notwendig dieses im Vorfeld gelesen zu haben, da sich ihr neustes Werk auch unabhängig ohne Verständnisprobleme lesen lässt.

Die Geschichte beginnt 2011 mit Jana, der Enkelin von Margo und Adoptivtochter von Leonore.

Sie hat einen Einblick in die Stasi-Akten beantragt, da sie mehr über die Vergangenheit ihrer Familie erfahren möchte. Neben Leonore spielt deren Brieffreundin Clara aus Osterberlin eine wichtige Rolle.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert und Cora Stephan wechselt zwischen den Jahren 2011, 1970, 2012 und 1990 und der Erzählperspektive.

Die politischen Fakten und historischen Hintergründe, von denen im Verlauf der Handlung reichlich zu finden sind, waren durchaus interessant, aber ich hätte lieber mehr über die Charaktere erfahren und fand das Verhältnis für einen Roman ein wenig unausgewogen.

Der Schreibstil ist angenehm, lässt sich leicht lesen und die Stimmung wird ebenso authentisch vermittelt wie die Emotionen der Protagonisten.

Die vielen Charaktere erfordern ein wenig Konzentration beim Lesen und bei mir hat es ein wenig gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen war. Das Ende war schlüssig, für meinen Geschmack aber ein wenig zu rund und zu plötzlich. Trotzdem kann ich diesen Roman durchaus empfehlen, da er schon aufgrund der zahlreichen historischen Informationen und die Ereignisse der eher jüngeren Geschichte durchaus interessant ist.

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Eindrucksvolle Charaktere
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Ein weiterer spannender Band der Pferdeflüsterer-Academy

Pferdeflüsterer-Academy, Band 6 - Calypsos Fohlen von Gina Mayer

„Pferdeflüsterer-Academy: Calypsos Fohlen“ ist der sechste Band in dieser Reihe von der Autorin Gina Meyer. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und in diesem Band geht es wieder zurück in das Internat Snowfields, in dem die Schüler neben dem Schulalltag eine Ausbildung in unterschiedliche Reitdisziplinen erhalten.

Zoe und ihre Freunde sind mehr oder weniger wieder im Alltag angekommen. Allerdings leidet Zoe darunter, dass ihr Freund Cyprian kaum Zeit für sie hat, da er diese lieber mit seinem traumatisierten Appaloosa-Hengst verbringt, um dessen Vertrauen zurückzugewinnen. Außerdem ist die Stute Calypso ist trächtig und ein geheimnisvoller Eindringling scheint es auf das Fohlen abgesehen zu haben. Schnell wird es fesselnd und spannend.

Neben einer unterhaltsamen Geschichte wird interessantes Wissen über Pferde und den richtigen Umgang mit ihnen vermittelt. Die Charaktere wirken authentisch und mit Zoe und ihren Freunden hat die Autorin sympathische Figuren erschaffen.

Wie auch schon die ersten fünf Bände ist auch dieser in einer lebendigen und flüssigen Sprache geschrieben. Die siebzehn eher kurzen Kapitel enden jeweils mit einem kleinen Cliffhänger, so dass man einfach gespannt weiterlesen möchte. Die Autorin versteht es junge Leser zu fesseln, da sie die Verbindung zwischen den Pferden und Charakteren so intensiv und spürbar darstellt, dass jeder Pferdefan direkt mittendrin steckt.

Meinen Töchtern hat auch dieser Band wieder gut gefallen und wir hoffen auf zahlreiche weitere Bände mit Zoe.

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Ein weiterer spannender Band der Pferdeflüsterer-Academy
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Witzig & unterhaltsam

Die Mitte ist ein guter Anfang von Franka Bloom

„Die Mitte ist ein guter Anfang“ ist wieder ein äußerst humorvoller Roman der Autorin Franka Bloom, bei dem - wie auch in ihren drei vorherigen Romanen - eine Frau in ihrer Lebensmitte die Protagonistin ist.

Eva ist fast 50 Jahre und bereits seit 20 Jahren mit ihre Freund Arne zusammen. Völlig überraschend macht Arne ihr einen Heiratsantrag.

Während ihre gemeinsame Tochter begeistert ist, ist Eva irritiert und beginnt alles zu hinterfragen. Warum sollte sie nun heiraten ? Bei ihren Freunden und Bekannten steht eher Trennung auf dem Plan. Was steckt hinter Arnes Antrag ?

Der Schreibstil von Franka Bloom ist locker, leicht, schwungvoll und lässt sich sehr angenehm lesen. Ihr Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Eva wird authentisch beschrieben und das Buch ist aus ihrer Perspektive geschrieben, wodurch ihre Gedanken nachvollziehbar werden und ihr Stress spürbar ist - Haushalt, Beruf, Teenagertochter, Eltern und Arne, das alles kann schon mal ein wenig viel werden. In ihren Problemen wird sich jede Frau um die 50 irgendwo mehr oder weniger wiederfinden und der humorvolle Umgang mit diesen ist Franka Bloom ausgesprochen gut gelungen. Auch die übrigen Charaktere werden glaubwürdig beschrieben. An einigen Stellen gab es für mich ein paar Details zu viel, aber ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt.

Mein Fazit: Ein lockerer, leichter Frauenroman zum Schmunzeln, der auch eine Menge Wahrheit enthält.

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Witzig & unterhaltsam
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Wundervoll gestaltet

Die Mitte ist ein guter Anfang von Franka Bloom

„Mehr Achtsamkeit im Alltag - Was mir heute wichtig ist“ ist und wunderschönes Tagebuch, das von der Illustratorin Natalia Schäfer liebevoll gestaltet wurde.

Auf insgesamt 144 Seiten findet man ausreichend Platz für eigene Einträge. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Tipps, Ratschläge, Inspirationen, Aufgaben wie Meditationsübungen und Zitate bekannter Meditationsmeister zum Thema Freiheit, die einen inne halten lassen und zum Nachdenken anregen.

Da es in dem Buch keine Daten – Tage oder Jahreszahlen – gibt, kann man es beliebig einsetzen und füllen.

Die kunstvollen Illustrationen, in denen die Türkis- und Rot-Braun-Töne überwiegen finde ich einfach nur wunderschön und es macht Spaß sie anzuschauen. Auch die Haptik ist toll, die Seiten sind stabil und das Cover fühlt sich angenehm glatt an. Außerdem gibt es ein Lesebändchen.

Insgesamt ist es ein hochwertiges Tagebuch, das man einfach gerne in die Hand nimmt, um es mit seinen Gedanken zu füllen. Ich finde, dass es auch ein ausgesprochen schönes Geschenk ist.

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Abwechslungsreich & kniffelig

Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen auf der Insel von Löwenberg Ute

Im Ravensburger Verlag sind vier neue „Exit-Room-Rätsel-Bücher“ für junge Rätselfreunde im Alter von 8 bis 12 Jahren herausgekommen. Eines davon ist „Gefangen auf der Insel“, das die Autorin Ute Löwenberg verfasst hat.
Durch einen Sturm ist der Leser erst auf einer Insel gestrandet und anschließend in einer Hütte gefangen.

Um aus den Exit Rooms herauszukommen, müssen Rätsel geknackt werden. Diese sind kniffelig und äußerst abwechslungsreich. Die Aufgaben können auf verschiedene Arten gelöst werden, z.B. indem man in das Buch hineinschreibt, etwas faltet, herausreißt oder schneidet. Wenn man dabei ein wenig vorsichtig vorgeht, kann man die Rätsel auch mehrfach lösen.
Das Buch ist sehr detailliert und schön gestaltet. Die bunten Abbildungen des Illustrators Stefan Lohr machen einfach Spaß und es gibt eine Menge zu gucken und an Hinweisen zu suchen.
Am Ende des Buches findet man die Lösungen für den Fall, dass man mal so gar nicht weiterkommt. Diese müssen ebenso wie die Rätselseiten aufgetrennt werden. Dadurch wird verhindert, dass man zu schnell aufgibt und im Voraus spickt. In dem Buch befinden sich zwanzig Rätsel mit denen man einige Zeit beschäftigt ist.
Das Buch ist ein toller Rätselspaß, bei dem logisches Denken und Kreativität gefordert werden. Wir werden bestimmt noch weitere Rätsel dieser Art machen und können das Buch empfehlen.

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Abwechslungsreich & kniffelig
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Eindringlich, aktuell & erschütternd

American Dirt von Jeanine Cummins

„American Dirt“ ist ein erschreckend aktueller Roman der in Spanien geborenen und heute in New York lebenden Autorin Jeanine Cummins.

Bei einer Familienfeier müssen Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca miterleben, wie der Rest der Familie kaltblütig ermordet wird, da ihr Mann als Reporter zu viel über die Drogenkartelle geschrieben hat.

Aus Angst flieht Lydia mit Luca in den Norden zu flüchten. Es beginnt eine äußerst gefährliche Reise mit dem Güterzug „La Bestia“ und der permanenten Angst entdeckt zu werden.

Schon die ersten Seiten beginnen so erschreckend und dramatisch, dass ich beim Lesen unweigerlich ängstlich die Luft anhalten musste und mit Entsetzen die Ereignisse in Lydias Leben verfolgt habe. Bisher hatten Lydia und ihre Familie ein ganz normales Leben und von heute auf morgen, ist da nur noch Angst und eine Gefahr, der es zu entkommen gilt.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und mitreißend. Sie berichtet sehr eindringlich aber ohne zu dramatisieren. Durch Rückblicke erfährt man einiges aus Vergangenheit, wodurch die Entwicklung der Geschichte klarer wird.

Lydia ist eine starke Persönlichkeit, die niemals die Hoffnung aufgibt und die alle Kraftreserven mobilisiert um ihren Sohn und sich in Sicherheit zu bringen. Ihre Verzweiflung und ihre Erschöpfung sind spürbar und dennoch kämpft sie immer weiter.

Auch wenn es sich um fiktive Ereignisse handelt, der Hintergrund ist real. Es gibt die Drogenkartelle, die organisierten Verbrecherbanden, den Güterzug „La Bestia“, Menschenschmuggel, Korruption und Gewalt und somit kann diese Geschichte jeden Tag in Teilen traurige Wirklichkeit werden.

„American Dirt“ ist ein Buch voller Spannung, das fesselt und mich fassungslos zurückgelassen hat.

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Eindringlich, aktuell  & erschütternd