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Rezensionen von Tara:

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Sehr atmosphärisch

Schatten über der Casa Speranza von Mia Löw

„Schatten über der Casa Speranza“ ist ein atmosphärischer und spannender Familienroman der in Hamburg lebenden Autorin Mia Löw.

Das Buch beginnt dramatisch im Jahr 2008 in Porto Venre. Das Au-Pair-Jahr von Amrei Peters ist vorbei und es findet eine Abschiedsparty statt. Der Abend endet damit, dass ihr Schützling Salvi tot ist und die beiden Schwestern Inga und Leni, die ebenfalls ein Au-Pair-Jahr gemacht haben - sowie ihr Gastbruder Alfredo wollen, dass sie schnellstens abreist, da sie an den Ereignissen der vergangenen Nacht die Schuld trage.

Aber Amrei erinnert sich an nichts.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert – vor und nach der Hochzeit. In 51 kurzen Kapiteln werden die Ereignisse im ersten Abschnitt im Wechsel in der Vergangenheit – der Zeit um 2008 – und der Gegenwart im Jahr 2022 erzählt. Im zweiten Teil befinden wir uns komplett im Jahr 2022.

Der Schreibstil ist sehr lebendig. Die Atmosphäre Italiens kam beim Lesen direkt bei mir an und die „Casa Speranza“ wird so detailliert und bildhaft geschildert, dass ich sie direkt vor Augen hatte.

Mia Löw hat ihre Charaktere authentisch gezeichnet. Amreis fehlende Erinnerung und ihr Wunsch die Vergangenheit aufzuklären, all das ist nachvollziehbar und fesselnd.
Nach und nach werden hier die Puzzlestückchen der Vergangenheit zusammengesetzt. Die dramatischen Ereignisse waren für mich keineswegs vorhersehbar und ich habe gebannt Seite um Seite gelesen.

Das Buch bietet beste Unterhaltung. Wer Familiengeheimnisse mag und in die Welt Italiens abtauchen möchte, dem bietet dieser Roman fesselnde Lesestunden.

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Sehr atmosphärisch
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Chicago 1910

Die Davenports - Liebe und andere Vorfälle von Krystal Marquis

„Die Davenports – Liebe und andere Vorfälle“ ist ein historischer Roman der Autorin Krystal Marquis mit dem ich in eine andere Welt abgetaucht bin.

Die Handlung beginnt in Chicago im Jahre 1910. Im Mittelpunkt stehen vier schwarze Frauen: Olivia, Helen, Amy-Rose und Ruby. Helen und Amy-Rose sind die Töchter der Davenports, einer angesehenen wohlhabenden Familie.

Amy-Rose ist Dienstmädchen bei ihnen und Ruby ist ihre beste Freundin.

Die Story wird im Wechsel aus der Perspektive der vier Frauen geschildert. Mit ihnen hat die Autorin vollkommen unterschiedliche und liebenswerte Charaktere erschaffen.
Helen interessiert sich für Autos, Olivia ist sehr gewissenhaft und politisch aktiv, Amy-Rose träumt vom eigenem Geschäft und Ruby ist einfach eine Träumerin, die gerne temperamentvoll reagiert. Aber eines haben sie alle gemeinsam, leicht haben sie es in ihrem Leben und mit der Liebe nicht.

Der Schreibstil von Krystal Marquis ist einfach toll. Schon nach wenigen Seiten hatte ich den Eindruck mitten im Setting zu sein. Das Flair der Zeit kam direkt bei mir an. Die stetigen Perspektivwechsel haben eine Menge Abwechslung in die Handlung gebracht und haben dafür gesorgt, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Vorab gibt es ein hilfreiches Personenverzeichnis, was ich aufgrund der hohen Anzahl der Charaktere gerne genutzt habe.

Die Autorin wurde zu diesem Buch von einer wahren Geschichte inspiriert und mit diesem Wissen hat mir das Buch nochmals besser gefallen.

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Chicago 1910
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Bedrückend und sehr intensiv

Rattensommer von Juliane Pickel

„Rattensommer“ ist nach „Krummer Hund“ das zweite Jugendbuch der Autorin Juliane Pickel.

Lou und Sonny sind beste Freundinnen. Ihr Lieblingsort ist das Schwimmbad mit seinem leeren Schwimmbecken, das sie für lange Gespräche nutzen und wo sie ihre Gefühle entdecken.
Es ist ein unendlich heißer Sommer, in dem die Hitze sichtbar und der Gestank der Ratten unerträglich wird, in dem Hagen Bender aus der Haft entlassen wird.

Dieser ist für den Tod von Sonnys Mutter verantwortlich und Sonny will Rache. Dieser Gedanke verändert sie, nimmt sie immer mehr ein und auch wenn Lou in der Vergangenheit immer hinter ihr stand, ist sie nicht mit Sonnys Rachepläne einverstanden.

Die Gechichte wird aus der Perspektive von Lou erzählt. Dabei gelingt es Juliane Pickel sehr gut ihre Emotionen und Gedanken darzustellen. Lou ist im Zwiespalt, ihr Gefühlschaos ist ebenso authentisch wie Sonnys Wut und Verzweiflung. Beide Mädchen leiden. Sonny unter dem Verlust ihrer Mutter und Lou durch die Situation in ihrer Familie. Ihre Schwester kam tot zur Welt. Sie fühlt sich wie ein Ersatz und weiß welche Lücke der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt. Genau deswegen versucht sie für Sonny dazu sein und ihr zu helfen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr intensiv und die bedrückende Situation wird greifbar. Thematisch ist das Buch sehr vielfältig. Es geht um Freundschaft, Liebe, Wut, Verlust, Familie, Hass, Rache und vieles mehr.

Das Ende ist in sich stimmig aber offen. Für mich war es in Ordnung, dass es meiner Fantasie überlassen bleibt wie es mit den Protagonistinnen weitergeht, da mir das Buch so noch länger im Gedächtnis bleiben wird.

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Bedrückend und sehr intensiv
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Ein historischer Detektivroman um das Verschwinden der Mona Lisa

Die Erfindung des Lächelns von Tom Hillenbrand

„Die Erfindung des Lächelns“ ist nach „Der Kaffeedieb“ der zweite historische Roman des Autors Tom Hillenbrand.

Im Mittelpunkt des Romans steht ein historisches Verbrechen, der Raub eines Gemäldes von Leonardo da Vinci „La Joconde“ – bei uns als „Mona Lisa“ bekannt - im August 1911.

Commissaire Juhel Lenoir soll das Verbrechen aufklären. Damit beginnt eine spannende Suche quer durch Paris, es gibt zahlreiche Verdächtige, unter ihnen sogar Pablo Picasso.

Es ist ein fesselndes und spannendes Buch, das durch den gelungenen Erzählstil auf wundervolle Weise die Atmosphäre der damaligen Zeit, den Flair und die Atmosphäre von Paris widerspiegelt.
Neben dem Verschwinden des Gemäldes gibt es einiges an Nebenschauplätzen, wodurch noch mehr Abwechslung in die Handlung kommt.

Tom Hillenbrand hat seinen Roman ausgesprochen gut recherchiert und versetzt einen damit und mit entsprechenden Ausdrücken perfekt in die Zeit des Geschehens. Historische Details vermitteln gelungen den Zeitgeist des damaligen Lebens und es tauchen zahlreiche bekannte historische Persönlichkeiten auf.

Es ist ein turbulentes Leseabenteuer, das Informationen über historische Hintergründe und eine fesselnde Geschichte perfekt verbindet. In seinem Nachwort geht der Autor noch kurz darauf ein, was hier fiktiv und was historisch ist.

Fans historischer Romane kann ich dieses Buch, in dem es neben der Detektivgeschichte um Kunst, die Kunst- und Kulturszene, Täuschung, Literatur und Mode geht nur empfehlen.

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Ein historischer Detektivroman um das Verschwinden der Mona Lisa
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Wieder ein spannender Fall mit Frida und Bjarne

Düstergrab von Romy Fölck

„Düstergrab“ ist bereits der sechste Elbmarsch-Krimi mit der Kriminalkommissarin Frida Paulsen und ihrem Kollegen Bjarne Haverkorn von der in Hamburg lebenden Autorin Romy Fölck.
Zum Verständnis sind keine Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden notwendig, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Allerdings ist die Entwicklung der Charaktere ausgesprochen interessant und von daher lohnt es sich durchaus die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Nach einem geheimnisvollen Prolog aus dem Jahr 1999 startet die Handlung in der Gegenwart. Frida ist auf der Beerdigung ihre Schulfreundes Björn Janssen. Am darauffolgenden Tag informiert Enno Dahlsen – einer der Sargträger – Frida, dass das Grab von Björn nachts scheinbar heimlich geöffnet wurde. Nach einem richterlichen Beschluss wird das Grab erneut geöffnet und auf Björn liegt die Leiche eines altertümlich gekleideten Mädchens. Bei dem Mädchen handelt sich um Lilly eines der vor Jahren verschwundenen Zwillingsschwestern, deren Fall nie geklärt wurde.

Ich mag den Schreibstil von Romy Fölck sehr. Sie schafft es innerhalb kürzester Zeit eine Unmenge an Fragezeichen in meinen Kopf zu zaubern, ohne dass ich den Faden der Handlung verliere. Neben dem eigentlichem Fall gibt es dieses Mal auch noch eine Attentat auf Fridas Kollegen Leo Bootz. Dieses gibt weitere Rätsel auf und es kommt natürlich die Frage auf, ob es einen Zusammenhang zum aktuellen Fall gibt.

Die Ermittlungsarbeiten sind mühsam und wirken dadurch sehr authentisch. Die Puzzlestückchen werden langsam zusammengetragen und ich war mehrfach über die Wendungen, die der Fall genommen hat total überrascht. Es bleibt also durchgehend spannend und vor allem das letzte Drittel hat mir kaum noch Zeit zum Luftholen gelassen.

Wie auch schon in den vorherigen Bänden erfahren wir auch in diesem wieder eine Menge über Fridas und Bjarnes Privatleben. Mir gefällt diese ausgewogenen Mischung gut und ich habe inzwischen das Gefühl die beiden und auch einige der anderen Charaktere, die in dieser Reihe immer wieder präsent sind, richtig gut zu kennen.

Durch die Beschreibung der Umgebung kam der nordische Flair und die Atmosphäre der Elbmarsch direkt bei mir an.

Mir hat auch dieser Fall mit Frida und Bjarne wieder gut gefallen, so dass ich auf eine baldige Fortsetzung hoffe, da im Privaten so einiges offen blieb.

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Wieder ein spannender Fall mit Frida und Bjarne
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Sehr tiefgründig

Der Trost der Schönheit von Gabriele von Arnim

„Der Trost der Schönheit: Eine Suche“ ist ein beeindruckendes Buch von der in Berlin lebenden Autorin Gabriele von Arnim.

Inhaltlich kann ich das Buch nur schwer in Worte fassen. Es lebt von Erinnerungen der Autorin und ihrer Lebenserfahrung, die sie mit dem Weltgeschehen verknüpft. Es enthält philosophische Gedanken und Zitate bekannter Persönlichkeiten.

Die Themen sind vielfältig. So geht es um Schönheit, Vergänglichkeit, Trost, das Älterwerden, dem Alleinsein, politische Themen, Krieg, Schmerz, unsere Umwelt, das Leben und vieles mehr.

Der Schreibstil von Gabriele von Arnim ist eindringlich, emotional, wachrüttelnd und tiefgründig.
Dies ist kein Buch, das sich nebenbei lesen lässt. Die Autorin scheint jedes Wort mit Bedacht gewählt zu haben. Ihre Sätze stecken voller Poesie und Wahrheit und ich musste jeden Satz für sich auf mich wirken lassen.

Das Buch besteht aus vielen klugen Worten, spendet Trost und steckt voller Erkenntnisse, die sicherlich für jeden Leser ein wenig anders aussehen. Es bietet viele Möglichkeit sich mit sich selbst und dem Leben auseinanderzusetzen.

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Was wäre wenn….

Dreimal du und ich von Rachel Linden

„Dreimal du und ich“ ist eine tiefgründige Liebesgeschichte der Autorin Rachel Linden, die einfach nur wunderschön zu lesen ist.

Vor zehn Jahren ist Lollys Mutter gestorben und seitdem führt sie das Familienrestaurant. Als sie ihre Liste mit den Wünschen und Zielen, die sie alles junges Mädchen hatte wiederfindet, muss sie feststellen, dass sie nichts davon erreicht hat.

Nun erhält sie die Möglichkeit für einen Tag ihr Leben in drei unterschiedlichen Varianten Leben zu können. Damit beginnt eine wundervolle „was-wäre-wenn“-Geschichte, in die sich sicherlich jede*r Leser*in hineindenken kann. Was wäre wenn wir wichtige Entscheidungen unseres Lebens nachträglich korrigieren könnten?

Der Schreibstil von Rachel Linden liest sich angenehm leicht und lebendig. In 47 kurzen Kapiteln begleiten wir Lolly im Wechsel in der Vergangenheit und der Gegenwart durch ihr Leben. Der Autorin gelingt es gut die Emotionen ihrer Protagonistin zu vermitteln. Ihre Gedanken und ihr Handeln sind nachvollziehbar. Gleichzeitig regt das Buch zum Nachdenken an und hat mich dann mit einem stimmigen Ende überrascht, das ich so nicht vorhergesehen habe.

Ich hatte durch den Titel und das Cover mit einer seichten Liebesgeschichte gerechnet und habe eine wundervollen, emotionalen Roman über das Leben mit einer liebenswerten Protagonistin, die im Leben so einiges durchgemacht hat, bekommen. Es geht um Veränderungen, zweite Chancen, Hoffnung, Herausforderungen, Träume und vieles mehr.

Mich hat die Geschichte um Lolly, ihr Leben und ihre Familie sehr berührt, so dass ich bald auf weitere Bücher der Autorin hoffe.

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Ein Stück deutsche Zeitgeschichte – gut recherchiert

Wir träumten vom Sommer von Heidi Rehn

In dem Roman „Wir träumten vom Sommer“ von der Journalistin und Autorin Heidi Rehn wird das Leben der Studentin Amrei beschrieben.

Die Handlung beginnt im April 1972 in Florenz. Amrei hat das große Glück einen Hostessenjob bei den Olympischen Spielen in München erhalten zu haben. München ist die Stadt, die sie vier Jahre zuvor verlassen hat.

Damals war sie aus der Oberpfalz zu ihrer Großtante Annamirl nach München gezogen, um zu studieren. Zwischen den Studentenprotesten lernt sie den Kunststudenten David und den Polizist Wastl kennen. Unschlüssig für wen ihr Herz lauter schlägt, flieht sie nach Paris, um nun zu den Olympischen Spielen zurückzukehren.

Die Handlung wird nicht chronologisch, sondern im Wechsel zwischen der Zeit 1967/68 und 1972 erzählt. Durch diese Wechsel liest sich das Buch abwechslungsreich und es wird deutlich welche Entwicklung Amrei durchläuft, da sie im Verlauf der Jahre an Selbstbewusstsein gewinnt. Die Charaktere werden authentisch beschrieben und mir gefiel vor allem Amreis Großtante Annamirl sehr gut, die einen sympathischen, liberalen und aufgeschlossenen Eindruck macht.

Heidi Rehn hat hier wahre Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte verflochten und das ist ihr ausgesprochen gut gelungen. Das Attentat im Olympiastadion, die Unruhen unter den Studenten, politische Diskussionen, die Atmosphäre und der Zeitgeist der 1970er Jahre, das alles kam direkt bei mir an. Auch der Handlungsort München wird lebendig. Wer sich in München auskennt, wird alles direkt vor Augen haben.

Mit ihrem Nachwort rundet Heidi Rehn ihren Roman gelungen ab. Sie bietet sogar einen Romanspaziergang an, bei dem sie zu ausgewählten Schauplätzen führt und über historische Hintergründe informiert. Bei meinem nächsten Besuch in München wird dies auf jeden Fall eines meiner Ziele sein.

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Eine abenteuerliche Schatzsuche

Animal Jack - Der verwunschene Berg von Miss Prickly; Kid Toussaint

"Animal Jack - Der verwunschene Berg" ist nach „Animal Jack - Das Herz des Waldes“ der zweite Band mit dem Gestaltenwandler Jack des französischen Comic-Szenarist Kid Toussaint. Die Illustration der Seiten hat die französische Zeichnerin Isabelle Mandrou - die auch als Miss Prickly bekannt ist - übernommen.

Der Protagonist in der Story ist Jack, ein Kind, das nicht spricht aber die Fähigkeit besitzt sich in jedes beliebige Tier zu verwandeln. Diese Eigenschaft erweist sich immer wieder als ausgesprochen nützlich.
Jacks Mutter sucht einen neuen Job, was sich als schwierig darstellt wodurch die Familie in finanzielle Nöte gerät. Jack möchte seinen Eltern helfen und begibt sich gemeinsam mit seiner Freundin Gladys auf die Suche nach einem Schatz in den Bergen. Dieses Unterfangen wird schnell gefährlich, da ihnen ein Jäger auf den Fersen ist und sie in den Bergen so einige brenzlige Situationen erwarten.

Jede einzelne Seite wurde liebevoll und mit vielen Details gelungen illustriert. Teilweise erstrecken sich die bunten, farbenfrohen Zeichnungen sogar über ganze Doppelseiten auf denen es dann eine Menge zu entdecken gibt. Die Mimik der Charaktere – egal ob es sich um Jack, seine Eltern, Gladys, den Jäger oder irgendwelche Fantasiewesen handelt – hat mir hier besonders gut gefallen.

Die Story selbst steckt voller Überraschungen und ist keineswegs vorhersehbar. Während im ersten Band der Fokus auf unserer Natur und deren Schutz lag, geht es in diesem in erster Linie um Jack und sein Geheimnis. Durch seine Fähigkeit sich verwandeln, gibt es auch wieder so einige Informationen über die Eigenschaften unterschiedlicher Tiere.

Uns hat auch dieser Band wieder richtig gut gefallen. Zum Verständnis sind Vorkenntnisse aus dem vorherigen nicht notwendig und ich kann dieses abenteuerlichen Comic nur empfehlen.

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Zwei spannende Batman-Abenteuer für die Kleinsten

DC Superhelden: Batman im Kampf für Gerechtigkeit von Miss Prickly; Kid Toussaint

In „Batman im Kampf für Gerechtigkeit“ befinden sich zwei spannende Abenteuer mit dem beliebten Superhelden aus Gotham City.

In „Arktischer Angriff“ und „Tödlicher Garten“ stellen sich Batman und Robin gegen das Böse und kämpfen für die Gerechtigkeit. Beide Geschichten bestehe aus fünf kurzen Kapitel mit zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen.

Diese runden die Ereignisse gut ab und passen in die Handlung. Die Schrift ist groß und die Sätze sind kurz und einfach, so dass das Buch auch für Leseanfänger leicht zu lesen ist. Einzelne Wörter werden im Comicstil dargestellt, wodurch die Seiten optisch aufgelockert werden. Die actionreiche und turbulente Handlung ist typisch für Batman.

Thematisch bieten die beiden Abenteuer gute Ansatzpunkte für weitere Gespräche über Umweltschutz, Klimawandel oder das Artensterben. Das hatte ich so nicht erwartet und war positiv überrascht. Weitere Abenteuer des Superhelden, die sich thematisch wichtige Themen unserer Zeit streifen, würden mich freuen.

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Zwei spannende Batman-Abenteuer für die Kleinsten