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Rezensionen von Tara:

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Eine wahre Geschichte über Familiengeheimnisse und zweite Chancen

Das Flüstern des Lebens von Katharina Fuchs

„Das Flüstern des Lebens“ ist ein berührender Roman der Autorin Katharina Fuchs, der auf wahren Begebenheiten basiert.

Die Handlung beginnt im Jahr 1987 in Tansania. Isabelle ist dreizehn und besucht ihre Tante Corinna auf ihrer Farm in Afrika. Durch die detaillierte Beschreibungen begann bei mir schon hier das Kopfkino und ich hatte alles direkt vor Augen.

2019 stirbt Corinna, vermacht Isabella - die inzwischen Architektin ist - ihre Mawingu Farm und hinterlässt ihre 14-jährige Töchter Hannah, von deren Existenz die Familie in Deutschland nichts wusste. Während Isabelle sich auf den Weg nach Tansania macht, kümmert sich ihre Mutter Doris um ihre Nichte, auf die die Farm an ihrem 21. Geburtstag übergehen soll. Von ihr erfährt sie nach und nach immer mehr aus dem Leben ihrer Schwester.
In Tansania stößt Isabella auf zahlreiche Schwierigkeiten, was sie aber nicht davon abhält, sich für bessere Zustände für die Einheimischen vor Ort einzusetzen.

Der Schreibstil von Katharina Fuchs liest sich leicht und flüssig. Sie lässt sowohl die Umgebung in Tansania als auch die Gefühle ihrer Charaktere lebendig werden.
Dabei reißt sie eine Vielfalt an Themen an. Es geht um Familiengeheimnisse, zweite Chancen, Liebe, Kinderarbeit, Kaffeeanbau, Bräuche und Rituale in Tansania und vieles mehr.

Es ist eine berührende Familiengeschichte, in der sich unerwartete Abgründe auftun. Durch die wechselnden Perspektiven zwischen den Charakteren liest sich das Buch abwechslungsreich und ich habe schnell einen guten Einblick in das Leben und die Emotionen der unterschiedlichen Figuren erhalten.

Katharina Fuchs hat es mit ihrem Buch geschafft mich in eine fremde Welt zu entführen, mich zu berühren, zu fesseln und gleichzeitig zu unterhalten, von daher kann ich das Buch nur empfehlen.

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Eine wahre Geschichte über Familiengeheimnisse und zweite Chancen
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Geschichte, die sich wiederholt

Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende

Der Wind kennt meinen Namen“ ist ein mitreißendes und erschütterndes Buch der chilenisch-US-amerikanischen Schriftstellerin Isabel Allende.

Die Handlung startet 1938 in Wien. Die Juden sind in Österreich nicht mehr sicher. Deswegen beschießt Rachel Adler ihren Sohn - den sechsjährige Samuel - mit einem Kindertransport in Sicherheit zu bringen – eine herzzerreißende Entscheidung.

Ebenso berührend ist der Handlungsstrang in der Gegenwart. Die siebenjährige Anita ist blind , kommt aus El Salvador und wird bei der illegalen Einreise in die USA von ihrer Mutter getrennt.

Isabel Allende hat hier ganz großartige Charaktere geschaffen, mit denen man mitfühlen kann und deren Schicksal zutiefst betroffen macht. Gleichzeitig gibt es aber auch solche, die sich voller Menschlichkeit und Liebe aufopferungsvoll um diese kümmern und sich für sie einsetzten.

Es ist eine Geschichte über Schmerz, Vorurteile, Ungerechtigkeiten und Intoleranz, aber auch über Hoffnung und Mut.

Die Autorin hat hier gekonnt Fiktion und reale historische Hintergründe miteinander verbunden.
Es geht um traumatische Ereignisse, die sich im Verlauf der Geschichte Jahrzehnte später auf erschreckende Weise wiederholen und auch heute wieder stattfinden.

Dieser Roman erschüttert, fasziniert, erschreckt, geht unter die Haut, gibt unzähligen Flüchtlingen eine Stimme und verbindet die Menschen über Kontinente und die Zeit.
Isabel Allende ist einfach eine grandiose Autorin und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Geschichte, die sich wiederholt
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Eine Geschichte voller Emotionen mit wundervollen Illustrationen

Himmelwärts von Karen Köhler

„Himmelwärts“ ist sehr emotionales, berührendes und auch lebensfrohes Kinderbuch der in Hamburg lebenden Autorin Karen Köhler.

Toni und ihre beste Freundin YumYum wollen im Garten übernachten, um heimlich mit ihrem selbstgebastelten kosmischen Radio Kontakt zu Tonis verstorbener Mutter aufzunehmen.

Mit einer Unmenge an Snacks und Limo ausgerüstet, starten sie in ihr Vorhaben.

Das Buch beginnt mit Kapitel 10 und zählt wie ein Countdown herunter. Unterbrochen werden die Kapitel durch Erinnerungen aus Tonis Notizbuch, in dem sie uns in die Zeit mitnimmt, in der ihre Mutter noch lebt und dabei eine wunderschöne Mutter-Tochter-Beziehung schildert. Wie sehr Toni ihre Mutter vermisst, wird auf jeder Seite deutlich.

Was die beiden Mädchen in der Nacht erleben, ihren Gedanken zu folgen, das ist einfach nur schön und eine gelungene Mischung aus philosophischen und kindlichen Gedanken.

Das Buch ist durchgehend mit Zeichnungen der Illustratorin Bea Davis gestaltet worden. Diese sind richtige kleine Kunstwerke und passen perfekt zu der Handlung.

Karen Köhler spricht ihre Leser direkt an und ihr Schreibstil ist sehr lebendig. Zu Beginn stellt sie ihre Protagonistinnen durch einen Steckbrief vor, fordert ihre Leser auf diesen ebenfalls auszufüllen und hat diesen, wie auch die Illustratorin abschließend selbst ausgefüllt. Dieses gegenseitige Kennenlernen hat mir gut gefallen.

„Himmelwärts“ ist ein Buch für jede Altersgruppe und eines, das auch nach dem Lesen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Eine Geschichte voller Emotionen mit wundervollen Illustrationen
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Genial geschrieben

Das Resort von Sarah Goodwin

„Das Resort: Du kannst nicht entkommen“ war mein zweites Buch der in Hertfordshire lebenden Autorin Sarah Goodwin.

Mila und Ethan sind auf dem Weg von England in ein luxuriöses Resort-Hotel in Bayern in den Alpen, in dem Jess - die Schwester von Mila – ihre Hochzeit feiern möchte. Auf dem Weg vom Flughafen zum Resort bleibt der Mietwagen liegen und Mila und Ethan gehen zu Fuß zurück zu der letzten Siedlung durch die sie gekommen sind.

Schnell stellen sie fest, dass diese komplett verlassen ist und sie auf sich gestellt sind. Da sich das Wetter zunehmend verschlechtert, beschließen sie dort Schutz zu suchen und übernachten in einer der Hütten. Am nächsten Morgen ist Ethan weg und Mila ist alleine. Kurioserweise gibt es trotz des Schnees keine Spuren, in welche Richtung Ethan gegangen sein könnte.

Der Schreibstil von Sarah Goodwin ist leicht zu lesen und hat mich durchgehend gefesselt.
Die Handlung wird aus Milas Perspektive erzählt und wird zu Beginn in weiten Teilen von ihr getragen. Milas Gedanken, Gefühle, ihre Ängste und Panik als sie alleine in der verlassenen Siedlung ist und sich auch noch beobachtet fühlt, sorgen für ein beklemmendes Gefühl. Erst später kommen wieder weitere Charaktere hinzu und ich fand es grandios wie es Sarah Goodwin gelungen ist, mich mit ihrer One-Women-Show zu fesseln.
Zwischendurch gibt es immer wieder kursiv geschriebene Rückblenden in die Vergangenheit. In diesen geht es um ihr Verhältnis zu ihrer Schwester Jess und die erste Zeit mit Ethan.

Im Verlauf der Ereignisse entstanden immer mehr Fragezeichen in meinem Kopf und mir waren die Zusammenhänge absolut rätselhaft. Diese wurden aber letztendlich alle geklärt.

Obwohl ich abschließend feststellen musste, dass – wie schon beim ersten Buch der Autorin - für mich nicht alles nachvollziehbar war und es kleine Logiklücken gab, für die mir Erklärungen fehlten, hat mich dieses Buch durchgehend gefesselt und ich habe es nur ungern aus der Hand gelegt. Es bietet spannende Unterhaltung, aber man sollte nicht zu viel Wert auf jedes Detail legen.

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Genial geschrieben
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Verjüngung – ein Pyrrhussieg

Wir werden jung sein von Maxim Leo

„Wir werden jung sein“ ist ein spannendes und unterhaltsames Buch über den Traum vieler Menschen des in Berlin lebenden Autors Maxim Leo.

Martin Mosländer arbeitet an der Berliner Charité und hat ein Medikament für kranke Herzmuskelzellen entwickelt, das er vier Probanden und sich selbst verabreicht hat.

Das Medikament wirkt sich allerdings nicht nur regenerativ auf die Herzmuskeln aus, sondern auf den gesamten Körper. Der Teenager Jakob entwickelt sich zurück zum Kind. Die Olympiasiegerin Verena, die ihre aktive Zeit längst hinter sich hat, kann an alte Erfolge anknüpfen. Jenny, die sich schon seit Jahren ein Kind wünscht, ist plötzlich schwanger und Wenger, ein mächtiger Geschäftsmann im Seniorenalter, der eigentlich abtreten wollte, steht wieder voll im Leben. Das Leben der Probanden ändert sich komplett, bekommt eine neue Richtung.
Anhand dieser vier Schicksale erzählt Maxim Leo welche Folgen es auf die unterschiedlichen Lebensabschnitte haben kann, wenn sich der Mensch verjüngt und wie die Gesellschaft auf so einen medizinischen Durchbruch reagiert.

Dem Schreibstil des Autors konnte ich leicht folgen. Auch wenn das Thema Potential für tiefgreifende philosophische und politische Diskussionen birgt, hat er die richtige Dosis getroffen, so dass es unterhaltsam bleibt und Platz für eigene Gedanken lässt.

Die Probleme der Überbevölkerung, ein Renten- und Sozialsystem, das an seine Grenzen gerät, die Zugänglichkeit des Medikaments, das wohlmöglich nur einer kleinen Elite von Menschen zur Verfügung steht. Dies und vieles mehr wird angeschnitten und lässt Raum für weitere Gedanken.

Ich habe die Geschichte als Hörbuch - gelesen von Simon Jäger- gehört und seine Stimme, seine Art und Weise die Story zu intonieren passt perfekt, so dass es mir leicht fiel zuzuhören.

Es ist ein Roman, der unterhält aber auch nachdenklich macht.

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Gelungener Trilogie-Auftakt

Die verkaufte Sängerin von Iny Lorentz

„Die verkaufte Sängerin“ ist der erste Band um die Protagonistin Cristina des Autorenduos Iny Lorentz.

Die Handlung beginnt im Ende des 18. Jahrhunderts in Thüringen. Cristina lebt bei ihrer italienischen Verwandtschaft, die als Gaukler in Thüringen durch das Land zieht. Äußerlich hat sie nicht viel mit ihrer Familie gemeinsam und ihre Familie nutzt die erstbeste Gelegenheit, um sie an den Herzog von Sachsen-Meinigen zu verkaufen.

Dort soll sie eine Ausbildung zur Sängerin machen. Sie hat Talent und Spaß am Singen. Leider sind die Neider nicht weit und das Leben ist für Cristina alles andere als leicht.

Der Schreibstil von Iny Lorentz liest sich angenehm leicht. Schon nach ein paar Seiten fühlte ich mich zeitlich zurückversetzt. Die Atmosphäre des 18. Jahrhunderts wird lebendig. Cristina ist eine liebenswerte Protagonistin, sie ist noch sehr jung und muss sich ganz schön durch ihr Leben durchkämpfen. Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die allesamt gut angelegt wurden.

Cristinas Geschichte ist gelungen mit den damaligen historischen Hintergründen verbunden und mir hat die Mischung aus Intrigen, Abenteuern und Liebe gut gefallen.

Es ist eine Reise in die Vergangenheit und ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie es für Cristina weitergeht.

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Gelungener Trilogie-Auftakt
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Ein interessanter Perspektivwechsel

James von Percival Everett

In seinem Buch „James“ beleuchtet der US-amerikanische Autor Percival Everett ein Stück amerikanische Literatur von einer ganz neuen Seite.

Der Sklave Jim soll verkauft werden und um dem zu entkommen flieht er gemeinsam mit dem Jungen Huckleberry Finn über den Mississippi Richtung Norden. Auf dem Weg in die Freiheit erleben die beiden ein Abenteuer nach dem anderen.

Die Ereignisse werden aus der Ich-Perspektive von Jim erzählt. Dadurch habe ich schnell einen guten Einblick in sein Leben, seine Gedanken und Gefühle erhalten. Es ist erschreckend, wie die Menschen damals mit den Schwarzen umgegangen sind, welche Macht sie ihnen gegenüber demonstrierten und wie sie sie lediglich als Besitz betrachteten.

James ist gebildet und klug. Das lässt er sich aber in Gegenwart der Weißen nicht anmerken, da es zu gefährlich wäre.

Die Ereignisse sind spannend und fesselnd, gleichzeitig aber auch nur schwer zu ertragen. Hier werden gesellschaftliche Mißstände schonungslos offengelegt. Der damals vorherrschende Rassismus, Machtspiele und Ungerechtigkeiten sind streckenweise nur schwer zu verdauen. Die Kapitel sind zum Glück recht kurz, was es einfacher macht zwischendurch abzusetzen, um einmal Luft zu holen.
Geschichtliches und Fiktion greift hier gelungen ineinander.

Dadurch, dass James hier seine Geschichte selbst erzählt, lässt Percival Everett seine Leser die menschenunwürdigen und erschütternden Situation aus nächster Nähe miterleben.

„James“ ist ein aufrüttelndes, provokatives und absolut lesenswertes Buch.

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Ein interessanter Perspektivwechsel
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Spannend & fesselnd

Staatsstreich von Nils Eriksen

„Staatsstreich: Das Gold in Patagonien“ ist bereits der dritte Band mit den Protagonisten Erik und Amelia von dem Journalist und Autor Nils Eriksen, aber die Bücher lassen sich auch problemlos unabhängig voneinander lesen.
Der Journalist Erik und seine Verlobte - die Biologin Amelia - leben in Kanada.

Dort erreicht sie ein Hilferuf von Eriks Onkel Richard aus Buenos Aires. Dieser hat eine ungeheuerliche Entdeckung gemacht. Ein Staatsstreich droht, den es zu verhindern gilt. Natürlich machen sich Erik und Amelia sofort auf den Weg und es wir gefährlich für die beiden.
Die Spannung ist von Beginn an hoch. Die politische Situation in Argentinien wird gut umrissen und passt sich perfekt in die Handlung ein. Diese ist ziemlich Komplex. Es gibt eine Vielzahl gut ausgearbeiteter Charaktere, so dass ich dankbar über das Personenverzeichnis zu Beginn des Buches war.
Es geht um Verschwörungen und Intrigen. Dabei kommt es zu rasanten Verfolgungsjagden und überraschenden Wendungen. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass für Erik und Amelia alles gut geht. Neben Action und Spannung gibt es aber auch noch ein wenig Romantik, so dass auch ein kurzes Durchatmen möglich ist.
Mit Erik und Amalia hat der Autor zwei interessante Protagonisten geschaffen von denen ich gerne noch mehr lesen möchte.

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Spannend & fesselnd
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Faszinierend

Die erstaunliche Welt der Graugänse von Sonia Kleindorfer

„Die erstaunliche Welt der Graugänse: Wie sie leben, kommunizieren und füreinander sorgen“ ist ein ausgesprochen interessantes und faszinierendes Buch der Autorin, Verhaltensbiologin und Ornithologin Sonia Kleindorfer.

Ich muss zugeben, dass ich bisher nicht viel über Graugänse wusste und mich nie näher mit ihnen beschäftigt habe.

Für mich waren es Wildtiere, die ich immer gerne am Himmel beobachtet, aber leider nur viel zu selten gesehen habe. Nach diesem Buch habe ich nun einen ganz anderen Blick auf die Tiere.

In einem sehr unterhaltsamen Ton berichtet die Autorin wie es zu ihrem Interesse und ihrer Liebe zu den Gänsen kam. Wir erfahren interessante Fakten und dürfen an ihren Erfahrungen mit den Tieren teilhaben. Dabei erfahren wir wie unterschiedlich die Gänse sind. Sie unterscheiden sich ebenso wie wir Menschen uns voneinander unterschieden. Jedes Tier hat eine eigene Persönlichkeit.

Im gesamten Buch befinden sich zahlreiche Fotos, die das Gelesene verbildlichen und das Leben der Graugänse richtig lebendig machen.

Ich bin erstaunt und überrascht was für interessante Tiere Graugänse sind und kann das Buch Naturliebhabern nur empfehlen.

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Faszinierend
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Wieder ein spannender Thriller aus Zons

Das Verbot: Thriller von Catherine Shepherd

„Das Verbot“ ist der vierzehnte Thriller aus der Zons-Reihe der Autorin Catherine Shepherd, die selbst mit ihrer Familie in Zons am Rhein lebt und in dem sie gekonnt Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft. Das Buch lässt sich unabhängig von den vorherigen Bänden lesen und es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

In diesem Band gibt es wieder einen Handlungsstrang in der Gegenwart und einen um 1505 in der Vergangenheit. Der Handlungsort ist jeweils Zons.

In der Gegenwart wird der Kriminalkommissar Oliver Bergmann zu einer ermordeten Psychologin gerufen, deren Tod nicht der einzige bleibt.

In der Vergangenheit wird ein toter Mönch mit einem Pfeil in der Brust gefunden. Auch er bleibt nicht der einzige Tote. Hier ermittelt Staatssoldat Bastian Mühlenberg.

Die Handlung wird im Wechsel in der Gegenwart und im Jahr 1505 erzählt. Durch die Perspektivwechsel und da die Kapitel vielfach mit einem Cliffhanger enden, kommt eine unglaubliche Spannung auf. Stets möchte man erfahren, wie es in dem anderen Erzählstrang weitergeht. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen und wer hinter den Taten steckt. So sind nach und nach immer mehr Fragezeichen in meinem Kopf entstanden. Besonders spannend sind dabei die Parallelen, die es zwischen den Zeitebenen gibt.

Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist leicht und flüssig zu lesen. Durch detaillierte Beschreibungen der Umgebung und der Ereignisse entstehen beim Lesen direkt Gänsehaut und ein tolles Kopfkino. Den Handlungsort Zons hatte ich dabei stets vor Augen und der Ortsplan im vorderen Innencover verdeutlicht die Gegebenheiten auch für nicht Ortskundige.

Die Charaktere werden gut und facettenreich dargestellt. Die düstere und beklemmende Atmosphäre der Vergangenheit war für mich durchweg zu spüren.

Mich hat die Geschichte vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Die Reise in die Vergangenheit ist faszinierend und ich habe bis zum Schluss in beiden Zeitebenen mitgerätselt, wer hinter den Morden steckt. Mit der überraschenden Auflösung, die ich keineswegs vorhersehen konnte, die aber in allen Punkten stimmig ist, konnte mich die Autorin wieder einmal überraschen.

Mich hat dieser Band genauso gefesselt und unterhalten wie die vorherigen Bände, so dass ich schon jetzt gespannt auf weitere Thriller der Zons-Reihe bin.

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Wieder ein spannender Thriller aus Zons