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Rezensionen von BarbaraM:

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Turbulente Geschichte zum Thema „Patchworkfamilie“

„Alles Easy - Patchwork für Anfänger“ von Anja Fröhlich ist 2018 im Verlag Ars Edition erschienen. Es umfasst 176 Seiten und kostet in der gebundenen Ausgabe 12,99€.

Um was geht es:
Isabell ist zwölf und alleine unterwegs zu ihrem Vater nach Köln. Nach der Scheidung ihrer Eltern ist sie mit ihrer Mutter nach Berlin gezogen und sieht ihren Vater nur in den Ferien.

Doch als Papa sie am Bahnsteig mit seiner neuen Freundin Annette und deren Kindern erwartet, versteht sie die Welt nicht mehr. Jamie, den älteren Sohn von Annette, lernt Easy - wie Isabell liebevoll genannt wird - zufällig schon auf der Zugfahrt kennen. Zusammen erklären Sie den Eltern den Krieg und setzen alles daran, sie wieder zu trennen ...

Anja Fröhlich gelingt es in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen Sprache ihre Geschichte zum so aktuellen Thema „Patchworkfamilie“ zu schreiben.

Mit der Hauptperson Easy, deren Gedanken, Ängste und Gefühle kann sich der Leser sehr gut identifizieren und es gefällt mir persönlich sehr gut, dass Easy immer wieder alles durchdenkt, auch von verschiedenen Seiten beleuchtet und erst dann agiert. Jamie unterscheidet sich da ein bisschen. Er kommt zwar ebenso sympathisch an, handelt aber oft unüberlegt bzw. möchte sich aus für ihn unangenehmen Situationen lieber heraushalten bzw. diese vergessen machen. Aber so bleibt eben auch die Geschichte durchwegs interessant und man fiebert als Leser richtig mit.
Jimmi, der Bruder von Jamie ist ein typischer kleiner Bruder, der manchmal nervt und manchmal nicht und sich so sehr eine intakte Familie wünscht.

Das Cover des Buches ist absolut passend zur Geschichte: spritzig, ein bisschen verrückt und bunt und ich würde persönlich in der Buchhandlung sofort danach greifen. Mich spricht es an.

Und da mich nun so alles anspricht: die Geschichte insgesamt, die unterschiedlichen Charaktere, das junge Cover und der frische Schreibstil von Anja Fröhlich, vergebe ich glatte 5 von 5 Punkten und würde mich freuen, noch mehr von Easy zu erfahren (wobei die Geschichte in sich abgeschlossen ist).

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Ein wunderbares Pferdeabenteuer mit spannenden Extras!

„Horse Club – Spuren im Wald“ ist ein wunderbares Pferdeabenteuerbuch mit gelungenen Extras von Emma Walden und ist 2018 im AMEET Verlag erschienen. Das Buch umfasst 11 Kapitel auf 113 Seiten.

Die Mitglieder des Horse Club Hannah, Sofia, Lisa und Sarah treffen sich in ihrem Club-Wohnwagen und sehen sich die gefundene, geheime Schatzkarte nochmals genauer an.

Sie entdecken dieses geheimnisvolle Kreuz und wollen der Sache auf den Grund gehen. Zuvor sehen sie noch auf den Lakeside-Pferdehof vorbei und erfahren, dass die Stallkatze Vanilla verschwunden ist. Als richtige Tierfreunde helfen sie natürlich bei der Suche mit, schließlich soll Vanilla ja auch in nächster Zeit ihre Katzenjungen auf die Welt bringen. Mystery, das Pferd von Sarah, ist auch richtig unruhig. Ob das mit Vanilla und vielleicht auch mit der geheimen Schatzkarte zusammenhängt?

Meine Tochter und ich haben den Horse Club und dessen Mitglieder sofort ins Herz geschlossen und wir wären auch gerne ein Mitglied davon! Sarah, Lisa, Sofia und Hannah sind wirklich toll – verschieden in ihrem Charakter, aber eines ist klar: sie halten immer zusammen.

Besonders gut haben uns auch die Extras am Ende des Buches gefallen. So wird jedes Horse Club-Mitglied in Form eines Steckbriefes näher vorgestellt und auch deren Pferde. Die herrschenden Regeln des Horse Clubs werden aufgezeigt und passend zum Abenteuer und Toms Café werden oberleckere Smoothie-Rezepte präsentiert, die wir ganz sicher in der kommenden Woche zubereiten werden.

Wir freuen uns auch auf weitere Bände dieser Reihe. Bisher sind neben „Spuren im Wald“ drei weitere Bände erschienen: „Das Geheimnis um Lakeside“, „Turnierträume“ und „Der große Tag“.

Wir geben eine absolute Leseempfehlung für Mädchen ab 8 Jahren, die gerne abenteuerlustige Pferdegeschichten lesen. Einfach wunderbar!

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Höllisch garantiert: Lachmuskelkater

Luzifer junior (Band 3) - Einmal Hölle und zurück von Jochen Till

Der oberste Boss der Hölle und Vater von Luzifer Junior ist doch tatsächlich verschwunden und nicht mehr auffindbar! Da bleibt Luzie (= Luzifer junior) nichts anderes übrig, als selbst in Aktion zu treten und die aktuelle Lage zu überprüfen, aber nicht alleine! Er nimmt seine drei menschlichen Freunde Gustav, Aaron und Lilly und natürlich den Spiondämon Auribus mit und sie machen sich auf die Reise in die Unterwelt.

Mit seinem dritten Band „Luzifer junior – Einmal Hölle und zurück“ ist Jochen Till ein weiteres unglaublich rasantes, spannendes und lachmuskelkatergarantiertes Abenteuer gelungen, das im Loewe Verlag erschienen ist und ca. 200 Seiten umfasst. Das Buch ist in großer Schrift zu lesen und in 13 Kapitel eingeteilt. 
Passend zu dem lustiges Schreibstil von Jochen Till wird die Geschichte von vielen Zeichnungen von Raymund Frey begleitet, die Groß und Klein immer wieder ein Grinsen über das Gesicht huschen lassen.

Die Geschichte um Luzifer junior weist unglaublich viele skurrile und humorvolle Ideen auf. So begegnen einem jede Menge Dämonen und sogar ein echter Yeti, bei dem Rätsel gelöst werden müssen. Absolut bemerkenswert sind die vielen Details, die in dem Buch stecken und die das Herzblut aufzeigen, mit dem das Abenteuer verfasst wurde. Wir haben uns bei den Zaubersprüchen teilweise nicht mehr eingekriegt vor Lachen!


Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 9 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer in der Hölle erleben wollen (also nichts für schwache Nerven!!!). Ein teuflisches Feuerwerk voller höllischer Ideen!

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Herzallerliebst

Die Feenschule - Zauber im Purpurwald von Barbara Rose

„Die Feenschule – Zauber im Purpurwald“ ist ein wunderbares Feenbuch mit vielen Geheimtipps von Barbara Rose und ist 2016 im Friedrich Oetinger Verlag erschienen. Das Buch umfasst 14 Kapitel auf 107 Seiten.

Endlich ist ihr siebter Geburtstag da und Rosalie, die kleine Blumenfee, darf das Internat Blütenschule besuchen.

Sie freut sich einerseits so sehr darauf, andererseits heißt es für sie aber auch Abschiednehmen von ihren Eltern und dem Trollfreund Jokkel.
Im Internat ist vieles aufregend und schön, aber es gibt auch Dinge, die Rosalie überhaput nicht gefallen: so wird sie von den älteren Schülerinnen als „Babyfee“ bezeichnet und ist sehr betrübt. Aber Rosalie will es allen zeigen und macht sich auf den gefährlichen Weg zum Feenbriefkasten. Zum Glück steht Rosalie ihre Freundin Nikki, eine Nebelfee und die Zimmergefährtin der Blumenfee, zur Seite.

Das Thema „Freundschaft“ spielt in dem Buch von Barbara Rose eine ganz wichtige Rolle – nicht nur für Rosalie selbst, die in ihrer zunächst für langweilig empfundenen Zimmergefährtin Nikki eine gute und treue Freundin findet, sondern auch für Hanna, ein Menschenmädchen, die einen Brief zum Thema „Ich bin einsam und suche eine Freundin“ in den Feenpostkasten gesteckt hat.

Die vielen detaillierten und farbigen Zeichnungen von Illustratorin Naeko Ishida unterstreichen und ergänzen die mal lustige, mal spannende Geschichte um die niedliche Rosalie.

Meine Tochter und ich haben die kleine Blumenfee sofort ins Herz geschlossen. Rosalie ist neugierig und lebenslustig und trägt ihr Herz ganz offen zur Schau. Allerdings hat sie manchmal ein etwas freches Mundwerk und muss dann eben auch mit der Reaktion der Menschen um sie herum klar kommen.
Besonders gut haben uns auch die Beschreibungen der vielen unterschiedlichen Feen und Firne (das sind männliche Feen) gefallen: Küchenfee, Waldfee, Nebelfee oder auch Nachtwächterfirn.

Wir geben eine absolute Leseempfehlung für Mädchen von 6-9 Jahren, die gerne zauberhafte Feen/Firngeschichten lesen. Einfach wunderbar!

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Herzallerliebst