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Rezensionen von begine:
Spirituelle Geschichte
Wer im Himmel auf dich wartet von Mitch Albom
Der US-amerikanische Autor Mitch Albom schreibt seine Romane mit spiritualistischen Themen.
Der Roman „Wer im Himmel auf dich wartet“ ist mein zweiter Roman von ihm.
Hier geht es um Annie, sie hat gerade Paulo geheiratet, den sie schon aus der Schulzeit kannte. Da geht es in der Geschichte zurück in ihre Kindheit.
Sie hatte es nicht leicht, und dann meint sie, sie wäre an allem schuld.
Diese Meinung hat sie immer noch.
Dann geschieht das Unglück, sie stürzen bei einer Ballonfahrt ab. Paulo ist schwer verletzt.
Sie spendet ein Stück ihrer Lunge und sie findet sich im Himmel wieder.
Da wird sie von verschiedenen Toten geführt, sie trifft ihre Mutter und sogar ihr ungeborenes Kind.
Es gibt ein unerwartetes Ende.
Der Autor schreibt diesen Roman gekonnt berührend und spannend.
Ein Leben im Marschland
Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens
Was für eine rührende mitreißende Geschichte.
Die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens hat mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ ein besonders gutes Werk geschaffen.
Das Hörbuch wird von Luise Helm mit Gefühl gesprochen
Der Roman beginnt in den 50er Jahren.
Kyas Familie wohnt im Marschland in der Nähe der Küstenstadt Barkley Cove.
Der Vater ist ein Trinker und Schläger. Es ist erschütternd wie es Kya ergeht.
Sie bleibt als sechsjährige allein im Marschland zurück. Sie wird als Marschlandmädchen verschmäht. Es gibt nur wenige Bewohner die ihr ein wenig helfen. Sie fühlt sich von allen Verlassen. Sie lernt viel von dem Beobachten der Tieren
Wunderschön bildhaft wird die Landschaft, die Natur und die Tierwelt gezeichnet.
Die Autorin versteht es den Leser zu fesseln. Z
Der Roman ist eine ungeheuer spannende, manchmal traurige Lektüre.
Mal etwas anders.
Drei von Dror Mishani
Von dem israelischer Schriftsteller Dror Mishani habe ich noch nichts gelesen.
Sein Roman „Drei“ ist ihm gut und spannend gelungen, in einer etwas anderen Art.
Es sind drei Frauen, die hier jede ihre eigene Geschichte haben und nur einen Mann.
Der Wohnort ist Tel Aviv.
Die erste Frau ist Orna, die frisch geschieden ist und einen Sohn hat.
Sie sucht nach einem neuen Partner. Sie lernt den Anwalt Gil kennen, der mir gleich nicht geheuer ist.
Die Zweite ist Emilia eine Pflegekraft aus Lettland. Sie hat einen alten Mann gepflegt, mit dem sie gut klar kam, aber die nächste Patientin ist schwierig. Sie sucht Hilfe bei dem Anwalt Gil.
Die dritte Frau ist Ella, mit der es zu einer unerwarteten Wendung kommt.
Dror Mishani schreibt angenehm und raffiniert.
Münsteraner
Schuldacker von Tom Finnek
Der Autor Tom Finnek ist mir schon aus vorigen Krimis bekannt.
In dem Roman „Schuldacker“ gab es wieder einen schnellen Einstieg.
Die münsterländer Art der Ermittler Heinrich Tenbrink und Maik Bertram ist immer ein Genuss, und Locke lockert es noch mehr auf.
Paul Winterpacht ist erstochen worden.
Er hatte einen Jungen erschlagen, kam aber glimpflich davon. Die Kommissare ermitteln.
Erstaunlich was alles ans Licht kommt.
Tenbrink, Bertram und ihr Team bemühen sich. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Es dauert lange bis ich einen Verdacht habe.
Besonders gefallen mir die Szenen mit Locke und wie die Kollegen sich gegenseitig auch privat helfen.
Der Autor lässt die Geschichte ganz schön verzwickt werden. Dann gibt es einen ganz anderen Grund für den Mord.
Tom Finneks Romane fesseln mich immer wieder.
Eine liebevolle Familie
Der größte Spaß, den wir je hatten von Claire Lombardo
Der größte Spaß, den wir je hatten, ist der erste Roman der Autorin Claire Lombardo.
Das Buch wurde von Silvia Spatz übersetzt.
Der Roman zeigt die Geschichte der Familie Sorenson. Die Eltern David und Marilyn sind 40 Jahre verheiratet, als ihr und das Leben der vier Töchter erzählt wird.
Jede hat ein anderes Problem. Wendy, die Älteste, ist zwar reich, aber sie hat ihren Mann verloren und ihr Kind war tot geboren.
Violet ist verheiratet und hat zwei Söhne und seit kurzem lebt ihr unehelicher Sohn bei den Eltern. Liza hat gerade ein Kind bekommen und die Jüngste Grace hat einige Probleme.
Die Autorin lässt den Roman sehr genau und liebevoll immer wieder vor und zurück führen.
Der Leser wird Teil dieser Familie. Nur ist er mir etwas zu lang. Es wird vieles aus verschiedenen Ansichten erzählt, dadurch wiederholt sich manches.
Lesenswert
Die Hölle ist leer - die Teufel sind alle hier von Claire Lombardo
Der Schriftsteller Gerhard Roth führt uns in seinem Roman „Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier“ durch die Straßen Venedigs.
So lernt man noch Venedig kennen.
Der Protagonist Emil Lanz, er arbeitet als Übersetzer. Er betrinkt sich und will sich erschießen, schläft dann aber ein.
Dann beobachtet er einen Mord. Da trifft er die Fotografin Julia.
Die Geschichte ist teilweise rätselhaft, das Lanz selber nicht weiß, ob er vielleicht geträumt hat, denn einige Szenen sind etwas rätselhaft. Er ist schon ein eigenartiger schräger Typ.
Der Autor hat diesen Roman mit vielen Dialogen locker geschrieben und der Titel verlockt, ihn zu lesen. Er ist ein versierter Schriftsteller.
Beeindruckend und spannend
Die Welt in allen Farben von Claire Lombardo
Die Welt in allen Farben ist ein toller neuer Debütroman von Joe Heap.
Es geht um zwei Frauenschicksale.
Nova ist blind geboren und wird operiert.
Sie bekommt ihre Sehkraft, aber das Gehirn kann nicht so schnell alles in Gang setzen. Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, aber das macht Sinn.
In der Klinik lernt sie Kate kennen, auch eine Patientin. Sie ist Architektin, ihr Mann ist Polizist und ein Schläger.
Die Beiden freunden sich an, sie helfen sich gegenseitig.
Der Autor hat Novas Leben und Kampf mit dem Sehen beeindruckend dargestellt. Ich konnte mich gut damit identifizieren. Mit Kate hatte ich Probleme, warum schweigt sie so lange und lässt sich das gefallen.
Dann wird es noch richtig kriminell und ich bekam Angst um die Frauen.
Der Schreibstil des Autors ist einfach Klasse. Der Roman ist ungemein fesselnd und spannend. Den Namen muss ich mir merken, vielleicht gibt es ja mal was neues von Joe Heap.
Plötzlich reich
Wo sich die Sterne spiegeln von Susan Mallery
Die amerikanische Schriftstellerin Susan Mallery schreibt hinreißende Beziehungs- und Frauenromane. Ihr Neuer ist „Wo sich die Sterne spiegeln“.
Es geht um die Enkel des Alberto Alfresco, Sein Sohn ist gestorben und hat 3 uneheliche Kinder hinterlassen.
Malcolm kam mit 12 Jahren in die Villa, sein Vater hat sich nicht um ihn gekümmert.
Jetzt führt Malcolm den Konzern. Da findet der Großvater Papiere, das es noch zwei Töchter gibt. Da ist die 12jährige Meira, ein verlassenes Kind, das Angst vor weiteren Verlusten hat. Die zweite ist Callie, die schon 29 Jahre alt ist und eine Vergangenheit hat.
Die Autorin hat die Zerrissenheit und Probleme der Halbgeschwister gut beschrieben. Man schwelgt in den Leben der Drei. Diese Art Literatur endet immer in einem Happy End, aber ganz leicht wird es nicht gemacht.
Der Roman ist eine unterhaltsame Lektüre.
Es ist ein modernes Märchen.
Eindrucksvoll
Brüder von Jackie Thomae
„Brüder“ ist der zweite Roman der Schriftstellerin Jackie Thomae. Dieser Roman ist in Parallelen zu ihrer Biografie gehalten.
Es wird von zwei Halbbrüdern vom gleichen Vater, der ihnen die dunkle Haut vererbt hat, erzählt. Es sind Mick und Gabriel, die unter verschiedene Grundbedingungen aufwuchsen.
Und sie haben auch ihre eigenen Charaktere.
Die Geschichte des Vaters der beiden ist auch interessant. Der war ein Student aus Afrika, der seinen Studienplatz in Leipzig bekommen hatte. Gabriel wird ein guter Architekt mit Frau und Sohn. Mick ist nicht ganz so strukturiert, aber er berappelt sich.
Jackie Thomae beeindruckt mit guter Sprache und gutem Stil. So gibt sie diesem Roman Charakter. Sie hat das Zeug zum Schreiben.
Das Buch ist ziemlich dick, aber es lohnt sich es zu lesen.
Die Talheims in den 50ern
Brüder von Jackie Thomae
Von der Schriftstellerin Brigitte Riebe habe ich schon vieles gelesen. Im vorigen Jahr war es der Anfang der Trilogie Die Schwestern vom Ku'damm: Der Aufbruch. An dessen Ende kommt Silvies Zwillingsbruder Oskar gerade aus der Gefangenschaft zurück.
In dem zweiten Teil „Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten“ geht es weiter.
Silvie Thalheim wird Rundfunkredakteurin beim Rias. Für Rike Talheim steht das Kaufhaus an erster Stelle. Der Vater Friedrich will immer noch, das Oskar der Chef wird. Der Versteht es gut, immer wieder ein Chaos zu schaffen.
Brigitte Riebe flicht wunderbar die Politik ein und wir erfahren von vielen alten Schauspielern, wie sie sich so gaben.
Dieser Teil liest sich wieder spannend und interessant. Es ist eine tolle Geschichte, aus den 50er Jahren.
Da freue ich mich schon auf den Dritten Teil.










