Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Valerie, 12 Jahre aus Hart:
Mein (geheimes) YouTube-Leben von Charlotte Seager
Lilly ist ein richtiger Social Media Star aus London. Auch ihr perfekter Freund Bryan ist ein Rockstar. Zusammen gehen sie in der Scheinwelt durch dick und dünn. Doch Lilly ist meist Tag und Nacht auf den Socialmedia Plattformen und so wird ihr der Druck und Stress zu viel. Am liebsten würde sie jeden ihrer Fans glücklich machen…
Auch Melissa ist ein riesiger Fan von Lilly und will wie sie ein Star sein.
Sie würde alles wortwörtlich tun, um ein Star zu sein. Sie faket sogar ein Haufen Bilder, um viele Likes zu bekommen. Auch ihre Kindergartenfreundin Suze lässt sie im Stich, nur um mit der beliebten Clique der Schule abzuhängen. Sie will einfach ein perfektes Leben haben… Doch auf einmal geht bei Lilly und Melissa das Leben schief und so überschneiden sich die Lebenswege der Beiden auf dramatische Weise.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es zeigt, dass das Leben nicht perfekt ist und dass man einfach zufrieden sein sollte was man hat. Auch, dass Social Media nur die tollen Dinge im Leben zeigt. Auch Stars sind nicht perfekt und makellos. Jeder hat seine Fehler und das ist okay. Ich werde dem Buch 9,5 Punkte geben, da ich es einfach nur liebe…Ich werde es auf jeden Fall meinen Freunden empfehlen!
Testleser Felix, 12 Jahre aus Ehrwald:
It's A Nerd's World von Schrödel Tobias
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es sehr informativ und interessant war. Im Buch werden Erfinder und Gründer vorgestellt, die zum Beispiel den Computer erfunden oder YouTube gegründet haben. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass das Buch bzw. der Aufbau der Kapitel sehr übersichtlich ist.
Das Buch ist in große Kapitel wie Gründer oder Erfinder eingeteilt. In den jeweiligen Kapiteln werden die Personen beschrieben und ihre Geschichten erzählt. Was ebenfalls sehr gut umgesetzt ist, sind die Zeitleisten im Einband vorne und hinten. Diese zeigen die Errungenschaften in der Computer- und Internetwelt von 1820 bis 2019.
Testleserin Hannah Maria, 13 Jahre aus Innsbruck:
Willa of the Wood – Das Geheimnis der Wälder von Robert Beatty
Testleserin Hannah Maria, 13 Jahre aus Innsbruck:
Dieses Buch soll einem sagen, wie wichtig die Natur ist. Ich finde, dass es dies perfekt vermittelt hat. Es ist extrem gefühlvoll geschrieben. Ich finde es toll, vor allem weil es auf den Klimawandel und die Abholzung der Regenwälder aufmerksam macht.
Willa ist eine Faeran, noch dazu eine Waldhexe. Dies bedeutet, dass sie sich mit ihrer Umgebung verschmelzen kann. Sie dient ihrem Bau, das bedeutet, dass sie sich in den Bau der Menschen schleicht und ihnen ihre Wertgegenstände stiehlt. So hält sie sich und ihre Großmutter, Mamaw, am Leben, welches vom Paradan bedroht wird. Als sie den Paradan verletzt, wird sie von allen Jaettern gejagt. Sie flieht und trifft dabei einen Mann, der seine Familie verloren hat ...
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Testleserin Jana, 11 Jahre aus Aurach:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es war sehr spannend, aber auch traurig. Sobald ich einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Es ist von Anfang bis Ende spannend!! Ich empfehle es sehr, wenn man gerne aufregende Geschichten liest.
Im Buch geht es um ein Mädchen namens Willa, sie lebt im Wald in einem Clan, der sich Faeran nennt. Dort werden alle als Zwillinge geboren, doch leider ist Willas Zwillingsschwester Alliw und ihre Eltern gestorben, deshalb lebt sie dort nur noch mit ihrer Großmutter, die sie Mamaw anspricht. Weil der Padaran (der Anführer des Clans) es so will, muss jedes Kind zum Jaetter ausgebildet werden. Die Jaetter müssen in der Nacht zu den Menschen, die die Faeran Tagvolk nennen, gehen, um ihnen wertvolle Dinge zu stehlen, die sie dann dem Padaran bringen müssen. Willa ist eine davon. Sie ist eine gute Jaetterin und wird vom Padaran immer sehr gelobt. Einen nachts wird sie beim Stehlen erwischt und von einem Menschen angeschossen…… Was noch zu erwähnen ist - die Faeraner können sich im Wald mit ihrer Umgebung verschmelzen...
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Testleserin Lea, 12 Jahre aus Wattens:
Willa ist ein "Waldmädchen", was bedeutet, dass sie mit den Bäumen und Tieren sprechen kann. Sie und ihre Großmutter sind die einzigen, die noch die "alte" Sprache sprechen, alle anderen sprechen Englisch und ihr Anführer will die alte Sprache verbieten. Eines Tages macht Willa einen Fehler und flüchtet zu den Menschen. Dort erfährt sie, dass Kinder entführt wurden. Sie begibt sich auf die Suche und macht damit einen Fehler, den sie mit ihrem Leben bezahlen muss...
Dieses Buch war einfach spannend und fesselte mich so, dass ich fast Tag und Nacht nur gelesen hab. Also seeehr empfehlenswert.
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Testleserin Mavie, 11 Jahre aus Rum:
Willa ist zwölf Jahre alt und lebt bei den Faeran. Das ist ein Volk, das im Wald lebt und die Waldkraft beherrscht. Naja, ein paar wenigstens. Waldkraft gibt jemandem die Möglichkeit sich mit den Wänden und Bäumen zu verschmelzen und tote Bäume wieder zum Leben erwecken. Die meisten Faeran haben eine schleimige graue Haut. Doch Willas haut ist grün und frisch. Willas Eltern und ihre Zwillingsschwester Alliw wurden als sie 6 war getötet. Sie lebt mit ihrer Großmutter in dem Bau der Faeran. Der Padaran, ihr Herrscher, verlangt von den jungen Faeran (die immer als Zwillinge auf die Welt kommen), dass sie als Jaetter (Diebe) die Menschen ausrauben und fürchten müssen. Doch Willa merkt, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Und was hat es mit dem Padaran zu tun, dass die Kinder von dem Menschen, den Willa kennenlernt, verschwunden sind? Doch dann erfährt Willa etwas Schreckliches über ihren Clan und den Padaran…
Ich empfehle dieses Buch für Jungs und Mädchen. Besonders gefallen hat mir, dass es von der ersten Seite ab spannend war. Ich las das 441 Seiten dicke Buch in einer Woche fertig - also ist es echt der Hammer. Es gibt eigentlich nichts Negatives finde ich.
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Testleserin Magdalena, 10 Jahre aus Oberdenegg:
Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor die Geschichte im Buch sehr fantasievoll erzählt. Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, aber es war auch extrem traurig, da die gesamten Familienmitglieder der Hauptperson Willa auf brutale Art und Weise ausgerottet werden. Daher würde ich das Buch erst ab dem 12ten oder 13ten Lebensjahr empfehlen.
Isabella, 9 Jahre aus Inzing,
Der Knäckebrotkrach von Bob Konrad
In dem Buch geht es um die Geschwister Mayo und Super. Sie durften fast nicht zu Oma und Opa, da sie gerne Blödsinn machen. Da sie versprechen, es nicht zu tun, lässt ihre Mutter sie zu Oma und Opa. Dort angekommen fangen Oma und Opa an zu streiten, auf welcher Seite man das Knäckebrot streicht. Der Streit wird riesengroß und betrifft alle Familienmitglieder.
Jeder hat eine Meinung, wie es richtig gemacht wird. Sie führen einen kleinen Krieg. Erst als Mayo fast die Wasserfälle runter saust, helfen alle zusammen um sie zu retten und vergessen den Streit.
Es gefällt mir, weil es super spannend und super lustig ist, also ich empfehle es sehr.
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Testleserin Nina, 7 Jahre aus Kirchbichl:
Mayo und Super besuchen jedes Jahr in den Sommerferien Oma und Opa. Den Kindern gefällt die Zeit mit ihren Großeltern gut, allerdings stellen sie dort auch immer jede Menge Blödsinn an. Letztes Jahr waren die Kinder zum Beispiel schuld, dass das komplette Dorf überflutet wurde. Auch die Kühe ihres Onkels ließen sie bereits einmal frei. Diese Jahr eskaliert ein Streit wegen Knäckebrot, der schließlich das ganze Dorf betrifft.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da die Geschichte sooo witzig geschrieben ist. Ich musste beim Lesen oft lachen und hatte das Buch noch am selben Tag ausgelesen. Wer auf der Suche nach einer lustigen Geschichte ist, MUSS diese Buch einfach lesen.
Testleserin Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:
Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher
Als plötzlich keine Mädchen mehr geboren werden, versuchen Wissenschaftler alles, um künstlich für den Fortbestand der Menschheit zu sorgen. Vergeblich. Erst 50 Jahre später wird Eve auf natürliche Weise geboren. In einer abgeschiedenen Kuppel wächst sie beschützt und behütet, getrennt von der echten Welt, auf.
An ihrem 16ten Geburtstag soll Eve ihre große Aufgabe erfüllen. Mit einem für sie ausgewählten Partner soll sie den Akt der Wiedergeburt vollbringen, auf den sie ihr ganzes Leben lang vorbereitet wurde. Doch es kommt alles anders und Eve muss sich fragen, was in ihrem Leben echt ist und wem sie vertrauen kann.
Die Geschichte dieses Buches konnte mich von Anfang an nicht richtig überzeugen. Sie wirkte auf mich etwas erzwungen und mir fehlten an vielen Stellen logische Erklärungen für das Geschehen. Außerdem war das Buch teilweise vorhersehbar und mir haben dramatische Wendungen gefehlt. Auch viele der Charaktere, unter anderem Eve, fand ich etwas flach und nicht realistisch. Der Schreibstil hat mich hingegen mitgerissen, sodass ich das Buch gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings etwas quälen. Trotz dieser zahlreichen Kritikpunkte bin ich gespannt auf die Fortsetzungen und werde sie auch definitiv lesen.
Luisa, 12 Jahre aus Rinn,
Die Hexen von Fairhollow High - Plötzlich magisch von Chambers Ariana
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, teilweise war es zwar ein wenig spannend, aber ich habe trotzdem weiter gelesen.
Es ging darum, dass Vanessa, die immer Nessa genannt wurde, von London nach Fairhollow in Schottland zu ihrer Tante ziehen musste. Ihr Vater war eher arm, deshalb musste er unbedingt dieses Jobangebot annehmen.
Elli, Nessas beste Freundin, konnte natürlich nicht mit nach Schottland.
Nessa machte sich schon Sorgen, ob sie es überhabt ohne Elli lustig haben kann. Als sie bei ihrer Tante Clara ankam, wusste sie noch nicht, dass es von da an nur noch Veganes zum Essen gab. Die erste Zeit war hart für Vanessa. Als sie endlich eine Freundin gefunden hatte und mit ihr ausmachen wollte, sagte Clara sofort, dass das nicht gehen würde, da Nessa ihr jetzt in der Küche helfen müsste. Nessa verstand nicht, was Ihre Tante gegen Holly, so hieß Nessas neue Freundin, hatte. Clara sagte immer nur, Holly würde viel Ärger in der Schule machte. Als Clara Nessa verboten hatte, mit Holly irgend etwas zu machen, trafen sich die zwei Mädchen heimlich.
Nessa hatte es auch in der Schule nicht leicht.
Eine Dreiergruppe, die beliebtesten in der Klasse, machten es Nessa und Holly schwer. Als eines Tages Holly Nessa ein Geheimnis verriet, dass Holly eine Hexe sei und auch Nessa eine Hexe sei, verstand Vanessa endlich, warum die Dreiergruppe sie so hassten. Ein Mädchen Namens Izzy, die ist die Chefin der Gruppe, fragte Holly, ob sie mit ihnen eine Bluthexe werden möchte. Doch Holly wollte nicht anderen Menschen mit ihren magischen Kräften schaden. Seit dem hassen sie Izzy und die anderen aus der Gang.
Schaffen es Vanessa und Holly, die sich beide für die Gruppe der Silberhexen entschieden hatten, gegen Izzy und ihre Gruppe zu kämpfen und mehr über ihre Kräfte zu erfahren?
Schaffen es auch die beiden, Tante Clara zu überzeigen, dass beide von ihnen Hexen sind um ihre Freundschaft offiziell weiter zu führen?
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Testleserin Sarah, 12 jahre aus Innsbruck: Als Nessa zu ihrer Tante Clara in das altmodische Städtchen Fairhollow zieht, wäre sie im Traum nicht auf die Idee gekommen, dass unter ihren Mitschülern echte Hexen sind. Leider sind nicht alle Mädchen so nett wie Holly, mit der sich Nessa gut versteht. Izzy und ihre Clique sind auch Hexen, aber Blutshexen - böse Magier, sie setzen ihre magischen Kräfte ein, um andere Menschen zu schikanieren und auf Nessa und Holly haben sie es besonders abgesehen! Mit der Zeit entdecken Nessa und Holly ein unglaubliches Geheimnis - auch sie haben geheimnisvolle Kräfte, die in ihnen schlummern.
Als Tante Clara Nessa den Kontakt zu Holly verbietet wird es für die Beiden schwieriger, das Geheimnis zu teilen. Wieso benimmt sich die Tante so eigenartig? Ob es die beiden Mädchen schaffen, Tante Clara vom Gegenteil zu überzeugen? All das erfahrt ihr in diesem Buch.
Ein wahnsinnig spannendes und magisches Buch voller Geheimnisse. Total toll zum Lesen! 5 Sterne von mir!
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Testleserin Sarah, 12 Jahre aus Innsbruck:
An der Fairhollow Highschool gibt es echte Hexen und Nessa ist eine von ihnen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Holly lernt Nessa ihre Kräfte besser kennen. Leider gibt es noch drei weitere Hexen in ihrer Klasse: Ben, Izzy und Vivien – sie sind Bluthexen! Das sind Hexen die ihre Kräfte für Böses verwenden. Seit einem Klassenausflug interessieren sich die Drei für das schüchterne Mädchen Eve und sie fragen sich, ob sie denn auch eine Hexe ist. Nessa und Holly müssen schnell und logisch handeln, denn wenn es die Bluthexen schaffen, Eve auf ihre Seite zu ziehen, erwartet das Städtchen Fairhollow eine schlimme Zeit…
Die Geschehnisse waren gut beschrieben, machen das Buch so spannend, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und ich kann es jedem Mädchen weiterempfehlen, einfach sehr cool!
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Testleserin Valentina, 11 Jahre aus Bludenz:
Nessa ist überhaupt nicht begeistert, als sie zu ihrer Tante in das verschlafene Städtchen Fairhollow zieht. Leider ohne Freunde und noch dazu: Tante Clara lebt vegan. Am ersten Tag in ihrer neuen Schule werden Izzy und ihre beiden Freunde Vivien und Ben beauftragt, Nessa in der Schule herum zu führen. Nessa sucht gerade neue Freunde und findet Holly sehr nett. Bald werden die beiden gute Freunde, das gefällt Izzy und den anderen beiden überhaupt nicht und sie meinen, sie könnten Nessa herum bestimmen und sie verfeinden sich. Die ganze Zeit ereignen sich komische Dinge. Plötzlich erfährt Nessa, dass es Hexen in Fairhollow High gibt! Holly ist eine Hexe, aber sie selbst soll auch eine Hexe sein. Izzy, Vivien und Ben haben auch Zauberkräfte und nutzen sie, um anderen zu schaden. Außerdem haben sie es auf Nessa und Holly abgesehen. Izzy, Vivien und Ben brechen in Tante Claras Cafe ein und verwüsten alles. Clara, Nessa und Holly müssen dann alles wieder aufräumen.
Dieses Buch hat sicher eine Fortsetzung, da es ein offenes Ende hat!
Ich empfehle dieses Buch, weil es spannend, aufregend und abenteuerlich ist.
Testleserin Johanna, 15 Jahre aus Breitenbach:
Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden
Wir befinden uns im mittelalterlichen Russland, irgendwo weit im Norden wo die Winter lang und das Leben hart und einsam ist. Eines Abends gebärt die Ehefrau Pjotr Wladimirowitch’s eine kleine Tochter, die sagenhafte Fähigkeiten besitzen soll und daher ganz nach ihrer Großmutter kommt. Tragischerweise verstirbt Wasja’s Mutter bei ihrer Geburt und so muss sie sich fortan alleine durschlagen.
Nun ja, nicht ganz alleine, denn da sind immer noch ihre Brüder, ihr Vater und das alte Kindermärchen Dunja, dass ihr schon immer die herrlichsten Geschichten über Geister und Dämonen, Magie und Zauberei erzählt hat.
Als Pjotr beschließt, sich wieder eine Frau zu nehmen, ist Wasja nicht gerade begeistert von seiner Wahl, denn Anna Iwanowa ist unfreundlich, kalt und herrisch und verbietet ihr zudem, mit den Hausgeistern zu sprechen, die nur sie und Wasja sehen können. Ein frischer Wind kommt mit Konstantin Nikonowitsch ins Dorf, der alle Dorfbewohner zur Christlichkeit bekehren und sie ihre alten Sagen, Märchen und Dämonen vergessen lassen will - ein gefährliches Unterfangen, denn im Wald lauert eine böse Kraft, die mit jedem Tag stärker wird.
Aber nochmal ganz von vorne, beginnen wir mir Wasja: Sie ist unglaublich stark, grazil und klug, und weiß diese Fähigkeiten auch geschickt einzusetzen, um immer wieder in den Wald zu verschwinden, wenn sie eigentlich sticken sollte, oder sich mit dem Pferdegeist Wasila zu unterhalten, während ihre Brüder die ganze Gegend nach ihr absuchen. Ihre Widerspenstigkeit und ihr Eigensinn bescheren ihr immer mal wieder eine Tracht Prügel, die sie tapfer erträgt. Trotzdem lässt sie es sich nicht nehmen, frech zu antworten, wenn ihr der Sinn danach steht. Sie möchte nicht verheiratet werden und auch nicht ins Kloster, denn tief in ihr spürt sie eine Kraft, die für mehr geschaffen ist als ein einfaches Leben als Hausfrau oder Nonne. Man konnte sich als Leser / Leserin recht gut mit ihr identifizieren, da man vor allem als Kind noch sehr wild, ungestüm und beinahe frei war, ein Gefühl, das Wasja immer noch tief verwurzelt in sich trägt und sich trotz ihrer nun jugendlichen Blüte von keinem nehmen lässt. Ihre Gabe, sich mit Geistern und Dämonen aller Art zu unterhalten hilft dem gesamten Dorf, so bringt sie zum Beispiel dem Domowoi, dem Hausgeist, Brot, damit er das Heim ihrer Familie beschützt.
Doch mit Konstantin Nikonowitsch beginnen die Dörfler, sich von ihrer alten Geschichten abzuwenden und so geraten sie in Vergessenheit, nur noch Wasja denkt an sie und versucht sie am Leben zu erhalten. Die fortschreitende Angstwelle, die mit Konstantin ins Dorf getragen wird, verstärkt sich als schlechte Ernten, Tod und Unwetter folgen. Die Panik breitet sich aus wie eine Seuche, und niemandem gelingt es einen kühlen Kopf zu bewahren angesichts drohender Hungersnöte.
Mit der Angst kommt der Sturmbringer, oder Bär, wie er oft auch in den russischen Märchen genannt wird. Er ernährt sich von der Verzweiflung, wird stärker und schafft es schließlich, sich aus dem Bann seines Bruders Morosko zu befreien. Nur zusammen können sie es schaffen, ihn zu bezwingen und so ihr Land vor Verderben und Dunkelheit zu bewahren – aber ist es dafür schon nicht längst zu spät?
Schon nach den ersten Seiten des Buches fühlt man sich wie in einem russischen Wintermärchen, und mich hat sehr beeindruckt, mit welchem Fachwissen die Autorin die verschiedenen Naturgeister beschreibt und so perfekt mit in die Geschichte einflicht. All die Märchen und Sagen, die aus Russland stammen, passen sehr gut zur Geschichte und ergänzen sie äußerst geschickt. Mir war am Anfang gar nicht ganz bewusst, welch großen Stellenwert diese alten Geschichten in Russland einnehmen. Mir hat daher besonders gut gefallen, wie die Dämonen, Geister, Vampire und Teufel, gut und böse, die Geschichte formen und erzählen, und dass Wasja nicht die einzige ist, die diese sehen kann. Die verschiedenen Elemente im Buch wie beispielsweise die Gegenüberstellung der neuen Religion - dem Christentum und den alten Gebräuchen und Erzählungen waren für mich äußerst gelungen und obwohl dies ein Fantasy-Buch ist, erscheint dies alles recht plausibel und glaubwürdig.
Das Buch ist wunderschön erzählt und nimmt einen sofort mit in die märchenhafte Welt Russlands, man spürt sofort die Energie, die von den alten Geschichten, die immer wieder aufgegriffen werden, ausgeht. Wirklich ein außerordentlich gut gelungenes Buch, das unbedingt an einem verschneiten Winterabend gelesen werden sollte.
Testleserin Mona, 12 Jahre aus St. Johann
Heaven's End – Wen die Geister lieben von Kim Kestner
Josephine kann dank ihrer besonderen Gabe Geister sehen, jedoch nur mit ihr blutsverwandte. In der Zeit des 500. Todestages des bösen Thockmortons kann sie endlich normal über Geister reden, ohne von anderen für verrückt erklärt zu werden. In der Schule ist sie zwar nicht besonders beliebt, doch sie hat ein paar nette Freunde auf die sie sich verlassen kann.
Doch die zuvor scheinbar unzerstörbare Freundschaft wird hart auf die Probe gestellt, als Josephine beginnt, mehr über ihre Familie und den bösen Tockmorton nachzuforschen...
Das Buch ist ein spannender Anfang einer Ghostfantasy-Trilogie, der mir wirklich sehr gut gefallen hat.
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Testleserin Karla, 12 Jahre aus St. Johann:
Josephine Connery (genannt Jojo) lebt mit ihrer Mom, ihrem Dad und ihrem kleinen Bruder Luke in Schottland. Die Familie bewohnt ein Haus in Heaven's End. Doch sind Jojo, ihre Mom und Luke keine gewöhnlichen Menschen: Sie können Geister sehen und so auch ihre Vorfahren Annabelle, Miss Duff, Sir Robert und Onkel Paddy. Zudem hat Jojo auch noch zwei Tiergeister, die Scout und Scrooge heißen. Natürlich geht Jojo wie jedes normale Mädchen in die Schule, wo sie oft wegen ihrer fuchsroten Haare von einer sehr hübschen und fiesen Mitschülerin namens Scarlett geärgert wird. Aber ihr bester Freund (Benny) sowie Scout und Scrooge (von denen Benny natürlich nichts weiß) stehen ihr immer zur Seite. Bei einer Sache können sie ihr aber nicht so gut helfen, denn Jojo ist unsterblich in den Sohn des Earls verliebt: Zack. Ihre Mutter rät ihr jedoch von dieser Liebe ab, warum, weiß Jojo nicht, sie findet nur eines heraus: Es hat etwas mit ihren Vorfahren zu tun.
Josephine spielt mit Zack in derselben Feldhockeymannschaft, wo es neuerdings ein neues Mitglied gibt: Kate. Jojo freundet sich sofort mit ihr an. Als es im "Last Drop" - dem ältesten Pub von Heaven's End - plötzlich zu spuken anfängt, vermutet Jojo, dass es sich um den Geist von Magmartes Throckmorton (ein Schwarzmagier von früher) handelt. Bald findet sie heraus, dass er sie verflucht hat und will ihn davon abhalten, dass er wieder aufersteht. Wird Jojo das bevorstehende Abenteuer mit ihren Freunden überstehen?
Dieses Buch finde ich einfach super! Vor allem wie viel Fantasie darin vorkommt. Ich war wirklich traurig, als ich es ausgelesen hatte, weil es so spannend und romantisch war. Ich finde für Menschen, die gerne Abenteuer lesen ist es absolut perfekt! Und die Romantik passt zu dem Buch sehr gut dazu.
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Magdalena, 12jährige Testleserin aus Innsbruck:
Jojo lebt in Heaven´s End mit ihrer Familie und den Geistern verstorbener Angehöriger. Sie geht zur Schule, macht Sport und schwärmt für einen Jungen. Das Mädchen wird ständig von zwei anspruchsvollen Geisterwieseln begleitet. Von ihrer Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen und diese zu sehen, darf niemand etwas wissen. Doch eines Tages kommt der mächtige Geist eines ehemaligen Dorfbewohners zurück und der Ärger beginnt…
Das Buch war sehr spannend, lustig und es machte mir großen Spaß, es zu lesen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!
Testleserin Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:
Two can keep a secret von Karen M. McManus
Als die Zwillinge Ellery und Ezra aufgrund der Drogensucht ihrer Mutter nach Echo Ridge zu ihrer Großmutter ziehen müssen, sind die Beiden überhaupt nicht begeistert. Vor 20 Jahren verschwand in der Kleinstadt ihre Tante und vor fünf Jahren wurde die damalige Homecoming Queen erwürgt in dem Freizeitpark Muderland aufgefunden.
Als jetzt wieder Drohungen gegen die Kandidatinnen für den Titel als Homecoming Queen auftauchen, beschließt Ellery, dem Geheimnis von Echo Ridge auf den Grund zu gehen.
Ich fand das Buch im Großen und Ganzen gut. Vor allem die sehr unterschiedlichen Charaktere haben mich fasziniert und hatten Tiefe. Auch die Idee hinter der Geschichte hat mir gut gefallen, allerdings hat sich sie meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen, wodurch die Spannung verloren ging. Die Auflösung fand ich gut, war aber leider teilweise vorhersehbar. Außerdem kann ich keinen Bezug zwischen dem Titel des Buches und der Geschichte erkennen. Trotz dieser Kritikpunkte hat mich der Thriller sehr gut unterhalten und ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen
Testleserin Martha, 14 Jahre aus Schnifis
Saligia von Swantje Oppermann
Keira trägt ihr ganzes Leben schon den Zorn in sich. Sie ist sehr schnell auf jeden und alles wütend. Das Besondere ist, dass sie diese Wut auf andere übertragen kann. An ihrer Schule ist Keira eine Außenseiterin und auch sonst fühlt sie sich nirgendswo dazugehörig. Bis ein mysteriöser Mann auftaucht und ihr weismachen will, dass sie eine der 7 Todsünden in sich trägt und es noch viele andere gibt, denen es genauso geht.
Keira lässt ihr altes Leben zurück und geht auf eine Schule, wo jeder Schüler mit einer Todsünde zu kämpfen hat. Aber kaum hat sie sich eingelebt, wird eine Mitschülerin tot aufgefunden. Keira merkt schnell, dass jeder, sei es jetzt der geheimnisvolle Taran, wo sie nicht weiß, ob sie sich zu ihm hingezogen fühlt oder nicht oder die immer neidische Brook, etwas zu verbergen hat.
Es ist interessant, wie die Autorin die 7 Todsünden beschreibt und eine so spannende Geschichte daraus gemacht hat. Das Buch drückt aus, dass man auch trotz Laster ein guter Mensch sein kann.











